Passend zu Weihnachten wiederholen wir den «Dini Mundart»-Podcast über Bräuche und Personal rund um die Weihnachtsfeiertage. Erstmals in der Sendung: Die Erklärung zum Familiennamen Schaltegger.
Rund um Weihnachten gibt es viel heiliges Personal. Im Zentrum steht zweifellos das Christkind. Doch wer ist das? Jesus, der Engel Gabriel oder gar ein Geist? Und wie unterscheidet sich das «Wienechts-Chindli» vom «Chrischtchindli»?
Dann gibt es auch viele, die mit Weihnachtsromantik wenig anfangen können. Deshalb diskutieren Nadia Zollinger und Markus Gasser auch über ungewöhnliche Bräuche und Weihnachtsfiguren. Zum Beispiel über den katalanischen «Caganer», eine Krippenfigur, die etwas abseits des Geschehens ihr Geschäft verrichtet. Oder über den Lärmbrauch der «Nüünichlingler» im Oberbaselbiet. Was hat es mit all dem auf sich? Falls Sie noch Gesprächsstoff der etwas anderen Art nach dem Weihnachtessen brauchen – hier werden Sie fündig.
Im zweiten Teil der Sendung erklärt der ehemalige Idiotikon-Redaktor Hans Bickel ausserdem, wie der Familienname Schaltegger entstanden ist.
Mundart
Dini Mundart - Schnabelweid Folgen
«Dini Mundart – Schnabelweid» ist die Sendung für alle, die Mundart lieben. Wir bringen die Mundartvielfalt der deutschen Schweiz zum Klingen. Lesungen von MundartautorInnen, Lieder von MundartsängerInnen, Geschichten und Beiträge zur Mundartkultur von Freiburg bis ins St.Galler Rheintal und von Schaffhausen bis zu den Walsern.
Folgen von Dini Mundart - Schnabelweid
50 Folgen
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Folge vom 25.12.2025Das Christkind kommt nicht allein
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Folge vom 18.12.2025Letzte Podcast-Folge: «Für mii blibt Mundart syschtemrelevant»Zum Abschluss des «Dini Mundart»-Podcasts picken Nadia Zollinger, Markus Gasser und André Höhepunkte, Lieblingsgäste und Anekdoten heraus. Insgesamt, stellen sie fest, haben sie das Schweizerdeutsch ziemlich gründlich, aber noch nicht abschliessend analysiert und gefeiert. Rücklick auf 95 Folgen Mundart-Podcast: Was ist von der «Coronasprache», die im Herbst 2020 im Podcast besprochen wurde, übriggeblieben? Wie haben sich die Germanismen seit Folge 3 entwickelt? Spoiler: Gemäss Nadia zum Schlechten! Am Ende bleibt den dreien der Kontakt zu den Hörerinnen und Hörern als stärkste Erinnerung. All die Anregungen, Ideen und dankbaren Rückmeldungen hinterlassen das gute Gefühl, bei sich selbst und bei den Zuhörenden das Bewusstsein für die Sprache gestärkt zu haben. Was für ein Fazit! P.S. Mit dem Satz im Titel oben schliesst Nadia Zollinger nicht nur den Podcast ab, sondern auch ihre Aufgabe im SRF-Mundartteam. Familienname Altermatt Zum Schluss der Sendung gibt es noch alles Wissenswerte zu einem Familiennamen - dieses Mal: Altermatt. Ein Solothurner Name mit Wurzeln in Norditalien.
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Folge vom 11.12.2025Magazin: Übernamen zeigen Lust am SprachspielHörerinnen und Hörer stellen der Mundartredaktion Dialektfragen wie: Was ist ein Läuggel, was zeichnet einen Muggi aus? Was steckt hinter Tschilugger und wie abschätzig ist Schamauch? Kosenamen, Übernamen und Schimpfwörter sind sehr produktiv und zeigen lustvolle Sprachbildungen. Sprechen wir über andere Leute, benennen wir sie selten mit dem richtigen Namen. Seit 50 Jahren gibt es die Buchpublikation «Lappi, Lööli, blöde Siech». Und Hörerinnen und Hörer stellen der SRF-Mundartredaktion Dialektfragen wie: Was ist ein «Läuggel», was zeichnet einen «Muggi» aus? Was ist ein «Tschilugger» und was steckt hinter dem «Schamauch»? Um überraschende und lustvoll geschaffene Bezeichnungen für Menschen geht es im Dini-Mundart-Magazin. Mundartredaktor Christian Schmutz ist bei Christian Zeugin im Studio und beantwortet eine Reihe von Fragen aus der Hörerschaft zu derartigen Übernamen. Im zweiten Teil des Magazins bringt Musikredaktor Claudio Landolt einen noch unveröffentlichten Song von «Heidi Happy». Im Duett mit Chrigu Blum geht es um Umsetzung und Schwierigkeit des Multidialektalen – hier zwischen Luzern- und Berndeutsch. Und Sandro Bachmann vom Idiotikon seziert den Familiennamen Zwyssig.
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Folge vom 04.12.2025Hans Jürg Zingg: «und im ärnschtfall ischs luschtig»Mit seiner Lieder- und Textsammlung durchquert der Berner Satiriker und Kabarettist Hans Jürg Zingg 50 Jahre seiner Karriere als Sprachakrobat. Hans Jürg Zingg hat sich nie davor gedrückt, brennende Themen anzupacken. Seit 1962 steht er auf Kabarett- und Kleinkunstbühnen und schreibt, singt und spricht gegen Krieg, Atomkraft oder eine zubetonierte Schweiz. Sprachverliebt und «fadegrad» hält er dem Bildungssystem ebenso den Spiegel vor wie der Massentierhaltung. Die Themen sind ernst – doch seine Lieder und Gedichte stecken voller Humor und treffsicheren Pointen. «und im ärnschtfall ischs luschtig» lautet der Titel seiner Sammlung von Liedern, Satiren und Slamtexten, die im Laufe der Jahrzehnte entstanden sind. Hans Jürg Zingg blickt darin auf ein halbes Jahrhundert zurück, in dem er seine Texte in der Berner Mundart auf Bühnen, im Radio und in der Poetry-Slam-Szene präsentierte. Im Gespräch erzählt er, warum er Bühnen den Demonstrationen vorzieht und ob er so etwas wie Altersmilde überhaupt kennt. Ausserdem erfahren Sie in der Sendung, was sich hinter den Wörtern «wasle» und «Kaffiritere» verbirgt und wir erklären die Herkunft des Familiennamens Racheter. Buchhinweis: Hans Jürg Zingg: und im ärnschtfall ischs luschtig. Neptun, 2025. 228 Seiten.