Diese Episode beginnt mit zwei Geschwisterinszenierungen aus dem Silicon Valley und endet im Erdbeerbeet. Dazwischen frage ich mit Juliet Mitchell und Juliet Flower MacCannell ob wir eigentlich noch im Patriarchat leben — dominieren inzwischen nicht eigentlich die Brüder? Vor allem aber geht es um die Frage, warum die Geschwister in der psychoanalytischen Theorie nicht vorkommen, und was die Unterscheidung zwischen Sexualität und Reproduktion damit zu tun haben könnte.
Kultur & Gesellschaft
Eclectic Engineering Folgen
Gespräche und Monologe über Philosophie, Kunst, feministische Theorie und Psychoanalyse. Marie von Heyl & Gäste www.marievonheyl.de
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51 Folgen
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Folge vom 21.10.2026Geschwister II – mit Juliet Mitchell & Juliet Flower MacCannell
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Folge vom 31.08.2026Geschwister I – mit Juliet Mitchell, Klaus Theweleit und Alexander García DüttmannWo sind eigentlich die Geschwister in der psychoanalytischen Theorie? In dieser Episode suche ich nach einer Alternative zum ödipalen Dreieck und finde Juliet Mitchells Konzept der lateralen Beziehungen. Ich spreche über Klaus Theweleits Objektwahl, Alexander García Düttmanns Lob der Jugend und das Ende der Menschheit in dem Filmklassiker Children of Men— all das angestoßen von einer Zugfahrt, auf der ich zu viel Proviant dabei hatte.
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Folge vom 28.05.2026Du musst dein Leben ändern – Peter Sloterdijk vs Peter SloterdijkIn dieser Episode konfrontiere ich den Sloterdijk der »Sphärentrilogie« mit dem Sloterdijk von »Du musst dein Leben ändern« und stelle die These auf, dass die beiden nicht denselben Raum bewohnen. Sloterdijk I beschreibt einen Raum, in dem wir uns gegenseitig enthalten, Sloterdijk II einen, in dem es unerbittlich nach oben zieht. Welche Ausirkungen hat diese raumtheoretische Wende auf unsere Beziehungen? Macht es einen Unterschied ob wir fragile Intimsphären teilen oder unter Vertikalspannung stehen?
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Folge vom 14.03.2026Das gute Leben – Virginia Woolf mit Christoph MenkeIn dieser Episode stelle ich die These auf, dass sich für das moderne Subjekt innerhalb der Frage nach dem guten Leben die Gewichtung vom Prädikat "gut" hin zum Leben selbst verschoben hat. Dazu lese ich Virginia Woolfs "To the Lighthouse" mit Christoph Menkes Unterscheidung zwischen Vermögen und Kraft. Und frage mich, was die Kraft eigentlich vom Trieb unterscheidet.