POLIZEI – Zwei Podcaster mit ungewöhnlichem Pressearchiv aufgefallen
Am Mittwochabend wurden Beamte auf zwei Männer aufmerksam, die nach eigenen Angaben seit mehreren Jahren Polizeimeldungen und Zeitungsberichte sammelten, in denen die Formulierung „Die Beamten staunten nicht schlecht“ vorkam. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass die beiden Podcaster über einen umfangreichen Bestand entsprechender Meldungen verfügten. Darunter befanden sich zahlreiche kuriose Berichte, in denen Einsatzkräfte mit Situationen konfrontiert wurden, mit denen sie offenbar nicht gerechnet hatten.
Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie sahen, wie oft die Beamten in den gesammelten Meldungen nicht schlecht gestaunt hatten.
Nach einer ersten Sichtung konnte eine genaue Anzahl nicht festgestellt werden. Die Sammlung soll jedoch über mehrere Jahre hinweg systematisch erweitert worden sein. Auf die Frage nach dem Zweck des Archivs erklärten die beiden Männer, das Material für ihren Podcast auszuwerten. Die Polizei weist vorsorglich darauf hin, dass das Staunen von Beamten grundsätzlich nicht strafbar ist. Die Ermittlungen dauern nicht an.
Folgen von Esel und Teddy
824 Folgen
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Folge vom 13.09.2026Die Beamten staunten nicht schlecht
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Folge vom 06.09.2026Ihr habt ja nicht mehr alle ...Der Morgen-Kaffee schnell im Steh'n Doch vorher noch durch alle Farben geh'n So viele Formen sehen seh'n, tagein, tagaus Nichts dabei, nochmal ne neue Runde dreh'n Dann seh ich Jörn motzend rumsteh’n: Ich hab' hier alles schon geseh'n, ich muss hier raus Ich halt's hier nicht mehr aus Ich sehe oben am Himmel Fliegende Untertassen verschwinden Stell dir vor, wir säßen drin Egal, wohin Hauptsache raus aus dieser Folge (Frei nach Max Giesinger)
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Folge vom 30.08.2026Schön, dich wiederzusehenEr kommt auf mich zu und hebt die Hand. Ich sehe das erst, dann sehe ich seine Frisur, beeindruckend fluffig irgendwie, energetisch, leichter Neid steigt in mir auf. Ich schaue wieder auf die Hand und denke sofort: Fistbump. Keine Ahnung, warum. Vielleicht weil er so aussieht, als würde er fistbumpen. Was natürlich Quatsch ist. Menschen sehen nicht aus, als würden sie fistbumpen. Höchstens wie Menschen, bei denen man hofft, dass sie einem einfach normal die Hand geben. Ich mache jedenfalls eine Faust. Er nicht. Er greift nach meiner Faust. Für ungefähr fünf Sekunden hält er sie einfach in seiner Hand. Ich denke: Das ist also unser Anfang. Andere Leute lernen sich kennen und wissen später noch, dass es geregnet hat oder welcher Song lief oder was der andere anhatte. Wir werden irgendwann sagen: Weißt du noch, wie du beim ersten Mal meine Faust festgehalten hast? Falls es ein Irgendwann gibt. Vielleicht bleiben wir länger zusammen. Vielleicht sehen wir uns noch zwei- bis dreimal. Und erst dann müssen wir uns Gedanken über den Abschied machen. Was aber einfacher ist, man riskiert weniger, das ist wie beim Abspann im Kino, den schauen sich ja die wenigsten an. Außer der Film war super. Dann bleibt man vielleicht und es ist wichtig. Dann gibt es vielleicht Outtakes. Vielleicht werde ich in sechs Monaten nachts wachliegen und denken, dass ich damals schon hätte merken müssen, dass das mit uns nichts wird, weil ich einen Fistbump wollte und er irgendeinen komplizierten Handschlag. Jetzt öffne ich die Hand. Zu spät. Er verändert seinen Griff, zieht meine Hand leicht zu sich, unsere Finger rutschen gegeneinander und dann macht er mit dem Daumen plötzlich dieses Schnipsen. Klack. Ich schaue ihn an. „Was war das?“ „Ghanaischer Snap-Handshake.“, sagt er. Natürlich. Natürlich lerne ich jemanden kennen, der einen ghanaischen Snap-Handshake macht. „Und du?“, fragt er. „Was ich?“ „Was wolltest du machen?“ Ich schaue auf meine Hand. Ich mag, dass er offen fragt, das nimmt die Ernsthaftigkeit raus. „Fistbump.“ Er lacht. Ich auch. Und wir beide stehen so da und tun so, als wäre das jetzt einfach lustig. So wie das Leben lustig ist, nicht haha-lustig, eher merkwürdig lustig. Möglicherweise ist das eine sehr präzise Zusammenfassung von allem, was zwischen uns noch passieren wird, denke ich: Vielleicht ist das ja Beziehung. Einer macht eine Faust. Der andere erwartet eine offene Hand. Und dann versuchen wir irgendwie, daraus noch eine Begrüßung zu machen. Ein Teil der Geräusche in dieser Folge stammt von Freesound.org. Alle verwendeten Sounds sind unter CC0 veröffentlicht.
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Folge vom 27.08.2026Bei uns zu Hause (Folge 9): AbgeholtEin Mietboot, das wochenlang ungenutzt am äußersten Steg am Hafen von Peep'n'Brook lag, wird endlich von seinem Besitzer abgeholt, der sich mit einer längeren Geschäftsreise entschuldigt. Esel hilft aus Reflex beim Verladen der Ausrüstung. Als das Boot ablegt, muss Teddy die eine oder andere Träne verdrücken, weil ihn der leere Platz unfassbar rührt.