Im Gespräch mit Host Daniel Kaiser erzählt Mike Krüger von seiner Kindheit in einem Internat an der Nordsee. Seine Mutter war bereits gestorben, als er drei Jahre alt war und da sein Vater beruflich viel unterwets war, wurde er dort geparkt. Seine Erinnerungen an diese Zeit sind durchwachsen. Er erzählt von Schlafsälen, in denen mehr als 40 Kinder schliefen, sehr einfacher Ausstattung und Hänseleien durch Mitschüler. Da Mike Krüger aber früh sehr groß und schlagfertig war, lernte er schnell, wie man sich zur Wehr setzt. Nach der Schule machte er eine Lehre zum Betonbauer, da eine Ausbildung im Baugewerbe Voraussetzung für ein Architekturstudium war. Denn Architekt zu werden, war sein eigentlicher Berufswunsch. Als Betonbauer-Azubi war Mike Krüger am Bau des Elbtunnels beteiligt. Er erzählt, welche Arbeiten er dort verrichtet hat und wie es ihm heute geht, wenn er durch den Elbtunnel fährt.
In seiner Freizeit war der Komiker gerne in den damals angesagten Musik-Klubs, wie dem "Onkel Pö's" oder "Danny's Pan" zu Gast. Dort kam er zu der Überzeugung, dass er mit den dort auftretenden Musikern mithalten kann und vereinbarte mit dem Wirt, einen Probeauftritt. Diese Show kam so gut an, dass Mike ab diesem Zeitpunkt regelmäßig hier auftrat und schließlich von dem "Plattenboss" Ossi Drechsler entdeckt wurde.
Mike wurde schnell zu einem deutschlandweit bekannten und beliebten Komiker und seine Alben wurden vergoldet. Weiteren Auftrieb bekam er durch die "Supernasen"-Kinofilme, die er in den 80ern zusammen mit Thomas Gottschalk gedreht hat. Beide sind bis heute befreundet und schließen eine neue Folge der "Supernasen" nicht aus.
Jetzt steht allerdings erst einmal die Goldene Hochzeit der Krügers auf dem Programm. Mike erzählt, warum seine Frau und er bis heute verheiratet sind und macht ihr eine rührende Liebeserklärung.(00:00:00) Begrüßung(00:01:20) Der Nippel(00:04:10) Rentner(00:06:00) Leben in Hamburg(00:07:00) Alster oder Elbe(00:12:50) Kindheit in den 50ern(00:16:10) Ausbildung zum Betonbauer(00:18:50) Musik und der Elbtunnel(00:20:00) Bundeswehr(00:21:50) Danny's Pan(00:25:10) Rudi Carrell und Ilja Richter, Disco(00:28:10) Thomas Gottschalk(00:29:20) Comeback der Supernasen(00:34:00) Alter weißer Mann(00:37:00) Erkanntwerden(00:40:00) Geld und Gage(00:41:00) Nase(00:42:30) König von Hamburg(00:45:00) Legendäre Abende in Clubs(00:48:10) Goldene Hochzeit(00:52:00) Freiheit für Grönland(00:53:00) Trailer "Becoming The Beatles"
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"Feel Hamburg" Folgen
Wie fühlt sich Hamburg an, wie erleben wir Hamburg? Das sind Fragen, denen wir in unserem Podcast "Feel Hamburg" nachgehen. Host Daniel Kaiser spricht mit Persönlichkeiten aus der Stadt - mit Menschen, die eine Geschichte zu erzählen haben. Das können Prominente sein aber auch Nachbarinnen und Nachbarn. Alle Gäste haben eines gemeinsam: Hamburg. Unser Podcast will das Lebensgefühl in dieser Stadt hörbar machen: Feel Hamburg.
Folgen von "Feel Hamburg"
54 Folgen
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Folge vom 19.03.2025Mike Krüger: Gibt es ein Comeback der Supernasen?
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Folge vom 05.03.2025Mirco Wiegert: Wie fritz-kola zu einer Hamburgensie wurde2003 erfanden zwei Hamburger Studenten die Getränkemarke fritz-kola. Inzwischen hat sich aus dieser Erfindung ein echter Renner entwickelt. Fritz-kola kann man selbst in Spanien oder auch Polen kaufen, immer in der umweltfreundlichen Pfand-Glasflasche. Einer der beiden Unternehmensgründer ist Mirco Wiegert, der im Gespräch mit Daniel Kaiser erzählt, wie die Marke entstanden ist und mit welchen Problemen und Hindernissen sie zu kämpfen hatten. Da ihnen zunächst nur 7.000 Euro als Gründungskapital zur Verfügung standen, war schnell klar, dass sie auf Marktforschung und professionelle Logo-Entwicklung verzichten und statt dessen alles selbst in die Hand nehmen würden. So entstand auch das heute charakteristische Etikett mit dem Schwarzweißfoto der beiden Gründer am heimischen Computer und auch das Originalrezept, sowie der Markenname wurden an kostenlos "arbeitenden" Freunden und Verwandten getestet. Mirco Wiegert erzählt, dass er und sein langjähriger Partner Lorenz Hampl einen Großteil ihrer Jugend bei den Pfadfindern verbracht haben und dass einige Pfadfinder-Ideen zum Leitbild der Firma geworden sind. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe mit Mitarbeitenden und der Kundschaft gehören genauso dazu, wie die ausschließliche Verwendung von Glas-Pfandflaschen, um dem Verpackungswahn etwas entgegen zu setzen. Übernahmeangeboten aus der Getränkeindustrie, wie z.B. von Coca Cola haben sich die beiden Unternehmer stets widersetzt. Ihnen war es zu wichtig, Entscheidungen ohne Rücksicht auf Geldgeber treffen zu können. Vor einiger Zeit hat sich Lorenz Hampl aus dem Unternehmen zurückgezogen und seitdem hält Mirco Wiegert die Fäden alleine in der Hand. Seine Entscheidung sich selbstständig zu machen, hat der Unternehmer nie bereut, ganz im Gegenteil. Er freut sich jeden Tag darauf, zur Arbeit gehen zu dürfen und seine Firma weiter auszubauen. Für fritz-kola interessierte sich vor kurzem auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und hat den jungen Unternehmer in das Schloss Bellevue eingeladen, wo er sich mehr als eine Stunde mit ihm unterhalten hat. Von diesem Gespräch und auch vom Bundespräsidenten selbst zeigt sich Mirco Wiegert sehr beeindruckt. Sehr beeindruckt ist er auch von der Sängerin Helene Fischer, die er sehr verehrt. Besonders bewundert er neben ihrer musikalischen Leistung ihren Unternehmergeist und Geschäftssinn. So sind sich Daniel Kaiser und Mirco Wiegert einig, dass man in einer Helene-Fischer-Show sehr viel für sein Geld geboten bekommt. Am Ende des Gesprächs weist Daniel Kaiser auf das Buch "Fritz gegen Goliath" hin, das Mirco Wiegert geschrieben hat und in dem er die Geschichte von fritz-kola erzählt. Hier geht es zu "Sparks - Menschen, die uns inspirieren", unsere Podcastempfehlung in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/sparks-menschen-die-uns-inspirieren/10638483/(00:00:00) Begrüßung(00:01:30) Werbematerial(00:02:05) Verkostung(00:03:30) fritz-kola im Ausland(00:05:00) Gründungsidee(00:06:30) Logo-Entwicklung(00:08:30) Selbst Hand anlegen(00:09:40) Start Up-Gefühl(00:10:40) 040-Aufwärmrunde(00:15:14) Helene Fischer(00:16:20) Getränkekarte in Restaurants(00:19:00) Pfadfinder(00:21:10) Unternehmer - Gen(00:22:30) Freude an der Arbeit(00:23:10) Wie ist fritz-kola entstanden?(00:25:30) Entstehung des Namens(00:26:20) Rezeptur-Verkostung(00:27:30) Kola-Akquise(00:28:30) Fehlentscheidungen(00:30:10) Finanzierung der Firma(00:32:10) Belieferung von Kneipen(00:34:20) Konkurrenz zu Coca Cola(00:35:40) Unternehmerische Haltung(00:38:00) Fritz-Kola Buch(00:39:20) Trennung von Unternehmenspartner(00:41:00) Kontakt zu jungen Gründern(00:41:50) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier(00:44:00) König von Hamburg(00:49:00) Reichtum(00:50:00) Verabschiedung(00:50:49) Trailer Podcastempfehlung
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Folge vom 19.02.2025Prof. Dr. Beate Ratter: Wie gut ist Hamburg für den Klimawandel gerüstet?Sie ist Geografin und Klimaforscherin, Professorin für integrative Geografie an der Universität Hamburg und kennt sich aus mit Küsten- Deich- und Inselschutz. Dr. Beate Ratter spricht mit Daniel Kaiser über die besonderen Herausforderungen, denen sich die Hansestadt Hamburg in den nächsten Jahrzehnten stellen muss. Aufgrund des Klimawandels gibt es mehr Extremwetter-Ereignisse wie Starkregen, Dürren und Sturmfluten. Dr. Ratter lobt die Anstrengungen, die Hamburg zum Schutz der Bevölkerung unternommen hat, wie zum Beispiel der Sturmflutschutz in der neuen Hafencity. Sie erklärt aber auch, was jeder einzelne von uns tun kann, um zum einen die Jahresdurchschnittstemperatur nicht weiter ansteigen zu lassen und zum anderen, wie man sich und sein Eigentum schützen sollte. Eine ganz einfach umzusetzende Maßnahme ist laut Dr. Ratter, dass man Fenster bei Hagel nicht mit Plastikrollläden verschließen sollte. Die Fenster halten die Belastung aus, aber die Rollläden sind anschließend verbeult. Im Gespräch mit Host Daniel Kaiser erklärt sie, wie wichtig es ist, dass Hamburg die Erinnerung an die Sturmflut von 1962 lebendig hält und warum sie so gerne auf der Elbinsel Neuwerk ist. Auch die Frage, ob es die Nordseeinseln in 100 Jahren noch gibt, kommt zur Sprache. Aber der Podcast "Feel Hamburg" bietet auch den Raum, die private Seite von Dr. Ratter ein bisschen zu beleuchten. Wie lebt sie in Hamburg und wo hält sie sich besonders gerne auf. Hier findest du mehr Infos zu und von Dr. Beate Ratters Forschungsprojekten: https://www.geo.uni-hamburg.de/geographie/mitarbeiterverzeichnis/ratter.html Hier geht es zum Podcast Gerichtssaal 237 in der ARD-Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/gerichtssaal-237-true-crime-aus-dem-strafgericht/13317207/(00:00:00) Vorstellung(00:01:20) Wie wird gearbeitet(00:02:10) Woran erkennt man den Klimawandel?(00:04:00) Was kann man tun?(00:05:50) Computer-Job?(00:07:10) Hochwasserschutz in der HafenCity(00:09:40) 040-Aufwärmrunde(00:12:50) Geheimtipp für Hamburg(00:14:00) Das Besondere an Hamburg(00:16:30) Dialekt(00:18:20) Erster Eindruck von Hamburg(00:20:00) Ist ein Leben außerhalb von Hamburg vorstellbar?(00:20:50) Privates ökologisches Verhalten(00:22:10) Party-Talk(00:22:50) Radikalität der Klimakleber(00:25:00) Inselforschung(00:30:22) Sturmflut 1962(00:31:50) Küstenschutz in Norddeutschland(00:34:00) Klimagipfel(00:36:30) Klimaanpassung(00:37:20) Heimat(00:38:40) Birnen, Bohnen und Speck(00:39:35) Königin von Hamburg(00:43:40) Vorlesungen besuchen(00:44:50) Trailer Gerichtssaal 237
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Folge vom 05.02.2025Bettina Tietjen: Warum mich Menschen ohne Privatleben nicht interessierenSie ist eines der prominentesten Gesichter des NDRs - Talkshowmoderatorin Bettina Tietjen. In diesem Gespräch sitzt sie ausnahmsweise auf der anderen Seite und wird von "Feel Hamburg" Host Daniel Kaiser interviewt, statt selbst die Fragen zu stellen. Außerdem gibt es eine Premiere in diesem Podcast: zum ersten Mal wird "Feel Hamburg" im Rahmen einer Matinee vor Gästen in der Komödie Winterhuder Fährhaus aufgezeichnet. Die Gäste erlebten eine entspannte und fröhliche Bettina Tietjen, die bereitwillig aus ihrem Privatleben erzählt und sogar gesungen und Gitarre gespielt hat. Bettina Tietjen berichtete von ihrer Kindheit und Jugend in Wuppertal, ihrer Leidenschaft fürs Campen und erinnert sich an ihren Vater Burchard, der in den letzten Jahren seines Lebens an Demenz erkrankt war. Über diese Krankheit hat die Moderatorin auch ein Buch geschrieben, genau wie über das Campen. Hier geht es zum Podcast "Zirkusträumer Roncalli" in der ARD Audiothek, auf den wir am Ende dieser Folge hinweisen: https://www.ardaudiothek.de/sendung/zirkustraeumer-roncalli/14041275/(00:00) Begrüßung(01:04:04) Tietjen auf Tour(01:05:00) Königin von Hamburg(01:10:00) Trailer Zirkusträumer Roncalli(02:20) Theaterluft(03:50) Evelyn Hamann(04:50) Großstadtrevier & Jan Fedder(05:50) Inkultur(08:00) Theaterkritikerin(08:50) Das rote Sofa(11:20) Erkanntwerden in Hamburg(13:30) 040-Aufwärmrunde(18:50) Die Burchards(20:55) Schwebebahn von Wuppertal(21:55) Sozialisierung ohne Fernseher(23:20) Früher war ich auch mal jung(25:10) Haushalt(26:50) Milchtrinken in Paris(31:20) Erziehung der Tochter(33:00) Straßenmusik(33:50) Country Roads(36:30) Bewerbung als Haushälterin(38:20) Ehemann(39:30) Religion(42:05) EHEC(43:30) Privatleben(45:50) Rente(46:50) Jugendwahn(48:30) Jenny Elvers(52:00) Demenz des Vaters(58:50) Camping