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FUSSBALL MML

Fast könnte man denken, sie hätten sich einfach zufällig in Hamburg getroffen. An einem Montag nach der Bundesliga, in einem viel zu engen Raum, in dem irgendjemand sechs Dosen Red Bull und drei Mikros vergessen hatte. Das wäre die perfekte Legende, sie ließe sich gut erzählen. Am Abend nach dem dritten Glas Chianti. Und vielleicht stimmt sie sogar. Denn Fussball MML, das war eine Idee, aus dem Moment und aus einer Sehnsucht heraus. Ein Vorschlag, es mal zu versuchen, über Fußball reden und schauen, was dann passiert. Das eigentlich simple Rezept, die eigentlich simple Versuchsanordnung. Eine in die Jahre gekommene Boyband, die als Dreierkette Weltmeister werden wollte. So standen wir da, am Anfang. Drei Männer, die sich, mal beiläufig, mal absichtlich, über den Weg gelaufen waren. In den Stadien und den Studios dieses Landes. www.fussballmml.de Produziert von MML & Podstars by OMR.

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Folgen von FUSSBALL MML

477 Folgen
  • Folge vom 07.02.2022
    Mia san Gier - E25 - Saison 21/22
    Leute, was war das schon wieder? Dieses Wochenende, diese Spitzenspiele. Machtdemonstrationen, Ausfallerscheinungen. Alles dabei, alles gleich die volle Dröhnung. Und am Morgen danach erwacht man im eigenen Saft. Die Augen noch glasig, die Zunge belegt, der mieseste Kater. Also erstmal heiß duschen, die Blamage abspülen, die Demütigung aus den Falten schrubben, in die Leere hinein stieren, bis die Kacheln beschlagen. Dann Kaffee machen, extra stark und nach dem ersten Schluck lautstark die Wunden lecken, Offenbarungseiter. Sich also selbst verbinden, bisschen Leukoplast auf die Seele. Bisschen Jod auf die Stimme. So saßen wir dort, in Teilen zumindest. Micky auf gepackten Koffern, Maik auf geschwollenen Klöten. Und Lucas auf dem letzten Loch, nachdem er bereits eine ganze Wohnung durchgeschwitzt hatte. Die Tapeten, zweimal. Das Mobiliar, alle Polster, man könnte seinen Alltag auswringen. Und trotzdem nahmen wir einen großen Schluck aus der Pulle, die Böden der Flaschen immer beste Lupen aufs Leben. Und trotzdem warfen wir den Blick über die Schulter, schauten wir noch einmal zurück. Mit dem starren Blick eines Stürmers, der weiß, dass er weg muss. Mit den traurigen Augen eines Trainers, der sieht, dass seine Mannschaft nicht läuft. Und mit der Erkenntnis der Geprügelten, die wissen, dass die größte Chance immer die vergebene ist. So also ging es mal wieder um alles. Um Karrieren und Mentalitäten, um Matchpläne und Machtverhältnisse, um das Können und das Wollen. Die ganzen Gegensätze eines Titelkampfes, bei dem der Herausforderer nun hoffnungslos in den Seilen hängt, weil er schon wieder den Faden verloren hat. Ein trockenes Handtuch im Ring. Hinten leise der Gong. Und weil dieser Sport nun mal vor allem eine große Show ist, ging es danach auch gleich um die Entertainer. Die Schauspieler und Schausteller, die Banditen der Branche, diese Affen am Abgrund. Auch sie saßen im Licht der Scheinwerfer, auch sie tollten wie irre durchs Bild. Mit der Süffisanz auf den Lippen, mit einer Kamera im Wohnzimmer. Erklärten Verträge und Gepflogenheiten. Oder brüllten in den Nachmittag hinein, dabei keineswegs zufällig dort. Dabei durchaus sendungsbewusst. Der Fernsehschirm als immer großes Schaufenster für den kleinen Verkauf. Im Angebot diesmal: Die Gerüchte für die Küche, der Kult für Zuhause, Narrenkappen fürs Volk. Homeshopping Europe. Und natürlich, was soll der Geiz, haben auch wir sofort zum Hörer gegriffen und alles bestellt. Weil wir ebenfalls abhängig sind, Kaufsüchtige am Grabbeltisch der Emotionen. Denn, machen wir uns nichts vor, wäre das Tribünengesicht von Erling Haaland ein NFT, es würde längst bei uns in der Firma hängen. An der Firewall, vor der PornHub-Tapete. So machen wir alles mit. Und ihr hört uns dabei zu. Es war nie anders. Aber vielleicht auch nie so wichtig wie heute. Also wünschen wir euch heute besonders viel Spaß mit dieser neuen Folge. Fussball MML, denn alles andere ist nur Glanzparade.
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  • Folge vom 01.02.2022
    Pizza Infantino - E24 - Saison 21/22
    Leute, diesmal gibt es nur einen kurzen Teaser. Weil Lucas tatsächlich Corona und seit Sonntag illustre Fieberträume hat, in denen er immer und immer wieder die Startaufstellung von Hertha BSC durchspielt. In allen möglichen Variationen. Ein Zustand wie bei Dr. Strange in Infinity War. Womit wir also gleich im Endgame wären. Einen Tag nach dem Deadline Day. Was wir allerdings genau besprochen haben, müsst ihr selber hören. Und vielleicht kennt ihr danach sogar den Unterschied zwischen Max Eberl und Max Kruse oder den zwischen Robin Gosens und Frank Goosen. Mal sehen. Versprechen können wir jedoch nichts. Egal, viel Spaß mit der neuen Folge!
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  • Folge vom 24.01.2022
    Lippenbekenntnisse - E23 - Saison 21/22
    Leute, ihr kennt das. Da ist man nur einmal kurz mit dem Glööckler Giraffengassi, einmal kurz in den Dschungel gelatscht, um mit dicken Backen lange Hälse zu suchen. Oder mal eben barfuß am Strand entlang nach El Arenal marschiert, Ballermanndeckung, um im Megapark die zweite Karriere anzuschieben. Und, hoppla, ist schon wieder Montag. Acht Uhr früh, Podcastzeit, und das Wochenende liegt noch entsprechend schwer auf der Zunge. Kein Gold im Mund, dafür aber noch den Speichel der Nacht in den Winkeln, diese Tollwut der Frühaufsteher. Nicht nur der Rest Sangria im Eimer. Aber man muss trotzdem gleich sprechen, unmittelbar hinein in die Themen des Tages. Wohl oder übel. Unbarmherzige Pflicht. Also reibt man sich das Kaffeepulver direkt ins Zahnfleisch, schiebt sich Zündhölzer unter die Lider und macht ein Gesicht wie Boris Becker am Kreditwerbebuzzer. Sieht schließlich keiner. Und den anderen geht es ja auch nicht viel besser. Die spielen ebenfalls gegen die Uhr. Am Horizont gerade erst Sonnenaufgang, im Rücken der Schrei der Makaken. Mehr Grauen als Morgen. Und die ersten Wörter versickern zwischen den Zeilen, und die ersten Gedanken torkeln flüchtig den Gehsteig hinunter. Dabei gibt es doch so viel zu besprechen. Dabei waren die Tage doch so voll mit Geschichten. Im Westend, zum Beispiel. Bei der Hertha zuhause. Wo plötzlich ein paar Enthemmte auf dem Rasen standen, um eine Botschaft zu senden. So genannte Fans in ihren eigenen Worten. Drohgebärdensprache. Eine Grenzüberschreitung im Westen der Stadt. Oder in Hamburg, wo St. Pauli erst das Wunder schaffte und dann das Derby verlor. Diagnose: Gleichgewichtsstörungen wegen zu breiter Brust. Der eingebildete Kranke, Totenkopfschmerzen. Der HSV plötzlich Pokalsiegerbesiegerbesieger. Und in Köpenick natürlich. Weil Kruse aus einer Chance zwei Tore macht und die Mannschaft nun schon Vierter ist. Es also sein könnte, dass Nina Hagen im kommenden Jahr die Champions-League-Hymne grölen darf. Ein Fußballmärchen als Rockoper. Und selbst Völler (Platz drei) hört die Signale. Und dann waren da noch die Bayern, einmotorig in der Provinz. Und die Ostwestfalen, bockstark in Frankurt. Standbeinschüsse im Abstiegskampf, Hoffnungsschimmer im Keller. Ein eigentlich geiles Programm. Alles echte Wachmacher-Themen. Weshalb wir uns natürlich am Ende doch wieder die Müdigkeit aus den Klamotten und dann ordentlich auf den Busch geklopft haben. Kerzengerade am Mikro, Augen und Münder weit aufgerissen. Drei Trommelwirbeltiere, die großen Fressen, immer hungrig nach Applaus. Drei Frühstücksdirektoren auch, tänzelnd auf dem Drahtseil. Mit wenig Netz, aber hörbar doppeltem Boden. Ein Zirkus, der dem Ganzen die Krone aufsetzt. Und damit nun, endlich, Manege frei für diese neue Folge Fussball MML!
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  • Folge vom 18.01.2022
    Das Aschemonster - E22 - Saison 21/22
    Leute, wir haben uns also getroffen. Zur frühesten Folge aller Zeiten. Acht Uhr, noch dunkel draußen. Hamburg im Nebel. Und im Dschungel, anderes Ende der Welt, waren die Affen zu hören. Das Rascheln der Stimmen. Krakeelen, dieses so passende Wort. Für uns ohnehin. So legten wir los, wie Paviane am Frischfleischbuffet. Drei Mikromakaken ohne Matchplan, drei Silberrücken mit Blattgold im Mund. Primatfernsehen, dein MML. Und es ging selbstredend um alles. Die Welt und die Hybris. Um große Gewinner und kleine Verlierer. Satzbausteine im Egoland. Die Giraffe majestätisch am Eingang. Volle Hälse, am Ende auch lange Gesichter. Und natürlich standen wir wieder angemessen Spalier. Für die Besten der Kugel, glänzende Füße. Genies an der Tafel, herzlichen Glückwunsch. Und natürlich standen wir gleich wieder daneben. An der Seitenlinie, zum Fieldinterview. Norwegische Fragen, Übersteiger am Mikrofon. Eine Inszenierung womöglich, eine ausgemachte Sache wohl auch. Dieser Ausbruch des Aschemonsters. Diese Zeilen nach dem Pfiff. Zum Druck um die Zukunft. Und wir fragten uns dann, was nun kommen soll. Im Sommer der Möglichkeiten. Ja, klar. Dortmund ist nett, aber Barcelonetta. Das alte Thema Rücklage. Im Fünfer eher schlecht, auf dem Konto eher gut. Sonst macht man irgendwann Werbung für Haartransplantationen. Oder Investmentpakete. Weil man die Kohle braucht, damit der Ofen nicht ausgeht. Oder man landet, da schließt sich der Kreis, bei Micky im Dschungel. Unrühmlich. Am Lagerfeuer längst vergangener Eitelkeiten, mit nacktem Arsch auf dem Affenfelsen längst vergessener Prominenz. Und wartet darauf, dass Ernst Middendorp, noch nie Kaiser und auch niemals Chief, den Müll abholt. Roteteppichluder. Die Karriere, in die Tonne gekloppt. Das kann keiner wollen. Dann doch lieber Tuchel. Oder die Scheichs in Paris. Wie dem auch sei, wir waren jedenfalls wieder nah dran. Konnten den Zaster schon riechen. Die Scheine am Kleid, das italienische Rasierwasser an den Lenden der Braut. Und müssen jetzt erstmal lüften, die Türen und Fenster sperrangelweit. Um wieder atmen zu können. Vorher aber, natürlich geruchsneutral und doch sensationell subjektiv, wünschen wir euch viel Spaß mit der neuen Folge Fussball MML. Denn wir sind nun mal die Ekelprüfung für die Ohren. Und haben, Bewertung bitte, auch wirklich alle Sterne verdient.
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