20.000 Euro Startkapital, ein Schreibtisch im Wohnzimmer und viel Erfahrung mit Schwertransporten. So startet Fenja Bierwirth 2024 in die Selbstständigkeit. Sie kommt nicht aus einer Unternehmerfamilie, hat keine großen finanziellen Reserven und muss ihren Businessplan zwölfmal überarbeiten. Im Gespräch erzählt sie, wie daraus ein erfolgreiches Unternehmen für Schwertransporte geworden ist.
Zu Gast bei Go Global! Bremen Business Talks ist Fenja Bierwirth, die Gründerin und Geschäftsführerin von FEEMAX aus Bremen. Mit unserem Host Boris Felgendreher spricht Fenja über ihre inspirierende Gründer-Story, über ihren Weg von der Bürokauffrau zur Unternehmerin und über ein Geschäft, das meist dann sichtbar wird, wenn nachts ein Schwertransport über die Autobahn rollt.
FEEMAX organisiert Genehmigungen, stellt Begleitfahrzeuge und räumt Hindernisse aus dem Weg. Eigene Schwerlast-Lkw hat das Unternehmen nicht. Sein Kapital sind Fachwissen, verlässliche Mitarbeiter und die Fähigkeit, sich durch komplexe Genehmigungsverfahren zu arbeiten.
Unter anderem geht es um folgende Themen:
- Von der Ausbildung im Autokranunternehmen zum eigenen Betrieb: wie Fenja Schritt für Schritt Verantwortung übernimmt
- Gründen ohne Unternehmerfamilie: Selbstzweifel, fehlende Vorbilder und der Umgang mit der Angst vor dem Scheitern
- Zwölf Versionen des Businessplans und 20.000 Euro Startkapital: die Unterstützung durch das Starthaus Bremen & Bremerhaven
- Vom Genehmigungsservice zum umfassenden Dienstleister für Schwertransporte
- Ein Kontakt über Facebook, ein erfahrener Unternehmer und ein Kredit über 375.000 Euro für den nächsten Wachstumsschritt
- Vier Fahrzeuge, aber zunächst nur drei Fahrer: warum die Mitarbeitersuche zur Hürde wird und wie Quereinsteiger den Einstieg ermöglichen
- Frauen in der Schwerlastbranche: unterstützende Wegbegleiter und die Frage, ob sie sich das als junge Frau zutrauen könne
- Genehmigungen, Begleitfahrzeuge und Montageeinsätze: was hinter einem Schwertransport steckt
- Unterschiedliche Gebühren, knappe Behördenkapazitäten und Fahrverbote: warum eine Genehmigung noch keine freie Fahrt bedeutet
- Von Fax bis KI: wie unterschiedlich Behörden arbeiten und wo FEEMAX eigene Prozesse automatisiert
- Dokumente schneller auslesen und die monatliche Rechnungsbearbeitung von rund 20 auf anderthalb Stunden verkürzen: Fenjas Beispiele für KI im Alltag
- Wachstum mit Augenmaß: der Fünfjahresplan, die Abhängigkeit von der Windbranche und neue Möglichkeiten in der Verkehrstechnik
- Bremen als Gründungsstandort, der Wert persönlicher Netzwerke und warum Fenja mehr Frauen zur Selbstständigkeit ermutigen möchte
Hilfreiche Links:
FEEMAX: https://feemax.de/
Fenja Bierwirth auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/fenja-bierwirth-4216ab2a8
Starthaus Bremen & Bremerhaven: https://www.starthaus-bremen.de/
Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/
Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite
Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
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Go Global! Bremen Business Talks Folgen
1.200 Jahre Geschichte und gleichzeitig hochinnovativ: Wirtschaft, Handel und Technologien aus Bremen. Podcast mit führenden Köpfen aus Industrie, Politik, Start-ups und mehr. Moderiert von Boris Felgendreher. English: More than the famous Town Musicians: Business, trade and technologies from Bremen, Germany. Podcast with leading minds from industry, politics, start-ups and more, hosted by Boris Felgendreher.
Folgen von Go Global! Bremen Business Talks
54 Folgen
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Folge vom 13.10.2026Vom Wohnzimmer in die Schwerlastbranche: Die inspirierende Story von Fenja Bierwirth, Gründerin von FEEMAX in Bremen
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Folge vom 03.09.2026Tante Emma 2.0: Wie Tante Enso aus Bremen 24/7 Dorfläden mit 92.000 Miteigentümern in unterversorgte Dörfer zurückbringtRund 3.000 Orte in Deutschland haben keine Lebensmittelversorgung mehr. Der nächste Supermarkt liegt oft mehr als fünf Kilometer entfernt, die Tante-Emma-Läden sind ausgestorben und die großen Ketten kommen nicht zurück. Ein Bremer Unternehmen füllt genau diese Lücke. Allerdings nur, wenn das Dorf selbst mitinvestiert. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht unser Host Boris Felgendreher mit Norbert Hegmann, Mitgründer und CEO von Tante Enso. Tante Enso betreibt 24/7-Dorfläden in ländlichen Regionen: hybrid mit wenigen Stunden Personal am Tag, organisiert als Genossenschaft, in der die Kunden Miteigentümer sind. Was 2016 als Idee für einen digitalen Testmarkt begann, ist heute ein Unternehmen mit knapp 100 Läden, fast 1.000 Mitarbeitenden, 92.000 Teilhabern und rund 120 Millionen Euro Umsatz. Bis 2030 sollen es 300 Läden werden. Und Hegmann ist sich sicher: Woanders als in Bremen wäre Tante Enso so nie entstanden. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Von der Marktforschung über den Online-Supermarkt myEnso zum Dorfladen: wie die Idee entstand - „Rettet Tante Emma“: was die Kunden 2017 wirklich wollten und warum der erste Versuch mit Kioskwagen im Dorf Blender scheiterte - Warum die Tante-Emma-Läden ausgestorben sind: kleines Sortiment, hohe Preise, Selbstausbeutung und fehlende Nachfolge - 3.000 unversorgte Orte in Deutschland und warum die großen Ketten unter 1.000 Quadratmetern nicht mehr antreten - Das Geschäftsmodell: 24/7 hybrid, drei bis fünf Stunden Personal am Tag, Einkaufskonditionen über die Rewe-Kooperation - Genossenschaft statt Venture Capital: ab 100 Euro Miteigentümer, fünf Prozent Rendite als Einkaufsguthaben, eine Stimme pro Kopf - Der Paradigmenwechsel in Schnega: Tante Enso kommt nur, wenn das Dorf vorher investiert - Warum Teilhaber dreieinhalbmal so viel ausgeben wie andere Kunden und was das für Investoren bedeutet - 3.000 Artikel, Preiseinstieg auf Rewe-Niveau und „Lokale Helden“ aus 20 Kilometern Umkreis - „Retail is Detail“: Logistik, KI-gestützte Bestellung und 84 Prozent identifizierbare Einkäufe - Diebstahl im Laden ohne Personal und warum die Dorfgemeinschaft besser kontrolliert als jede Kamera - Die größten Herausforderungen: Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel und Kapitalintensität, Break-even ab 130 bis 140 Filialen - Übernahme von 36 Tegut-Standorten, 300 Läden bis 2030 und Potenzial für 500 bis 1.000 in Deutschland - Tante Enso als Dorfmittelpunkt: DHL, Bargeldversorgung, digitales Bürgerservice-Center, Telemedizin und Ökostrom - Bürgerbeteiligung und Demokratie: was Tante Enso in seinen Dörfern beim Wahlverhalten beobachtet - Warum Tante Enso nur in Bremen entstehen konnte: Bremer Kaufleute, die BAB und die Stadt der kurzen Wege Hilfreiche Links: Gemeinden, Bürgermeister und Initiativen können sich für einen Tante Enso bewerben. Tante Enso: https://www.tanteenso.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Norbert Hegmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-hegmann-3b686b2/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
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Folge vom 05.08.2026Vergiss den Hobby Quadcopter: Warum die echte Drohnen-Wirtschaft gerade erst beginnt und Bremen vorn dabei istDrohnen haben ihren ersten großen Hype hinter sich. Lieferkopter über den Städten und Flugtaxis für jedermann bleiben nach wie vor Vision. Doch jetzt beginnt eine neue, deutlich ernsthaftere Phase, in der aus der Spielerei eine echte Wirtschaft wird. Und Bremen hat dabei gute Karten. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Harald Rossol, Geschäftsführer von b.r.m. IT & Aerospace, Miteigentümer des Flugplatzes Oldenburg-Hatten und Initiator der Drone Days. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Warum wir das Bild vom Quadcopter aus dem Kopf streichen sollten - eVTOLs und Flugtaxis: warum Lilium, Volocopter & Co. nicht an der Technik, sondern an der ICAO-Regulatorik gescheitert sind - Vom „Spielzeug“ zum bürokratischen Wust: die EU-Drohnenverordnung und die C-Klassen - Illegal oder kriminell? Das Problem der Drohnensichtungen an Flughäfen und kritischer Infrastruktur - Zuständigkeit bei der Drohnenabwehr: Landespolizei, Bundespolizei oder Bundeswehr? - Bremen als Wiege der Luftfahrt und Drohnen-Standort seit den späten 1970er Jahren - Wo die Wertschöpfung liegt: Warum Consumer-Drohnen (DJI) aus Asien kommen und wo Deutschland vorne ist - Kommerzielle Anwendungen heute: Dachdecker, Immobilien, Vermessung und Gebäudereinigung - Der größte Zukunftsmarkt: autonome Systeme in der Landwirtschaft, Teaming und Rehkitz-Rettung - Schwerlastdrohnen, Logistik und warum die Pizzadrohne an der Ökonomie scheitert - KI in der Auswertung und die Frage der Datensouveränität, am Beispiel der Streckenläufer der Deutschen Bahn - Defense nach der Zeitenwende: Rheinmetall, Airbus, Start-ups und die Beschaffung der Bundeswehr - Die Drone Days: von der spontanen Idee zur europäischen Plattform für die „Drone Economy“ Hilfreiche Links: Die Drone Days finden vom 26. bis 28. August am Flughafen Bremen und auf dem Flugplatz Oldenburg-Hatten statt. Drone Days: https://drone-days.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Harald Rossol auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/harald-rossol-a1336b11/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
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Folge vom 06.07.20261,35 Milliarden: Wie sich die Bremer Häfen jetzt für das nächste Jahrhundert rüsten (mit Robert Howe, bremenports)Jahrelang hieß es über die bremischen Häfen: riesiges Potenzial, aber es fehlt das Geld für die nötigen Investitionen. Doch jetzt dreht sich das Blatt dramatisch. 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel für den Ausbau Bremerhavens zur NATO-Logistikdrehscheibe, dazu 94 Millionen pro Jahr aus dem Infrastrukturpaket und Milliardeninvestitionen der Terminalbetreiber Maersk und Eurogate. Ein historischer Wendepunkt, wie ihn Bremen und Bremerhaven laut Robert Howe „überhaupt nicht größer haben können". In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, der Hafenmanagementgesellschaft des Landes Bremen, die Entwicklung und Instandhaltung der Hafeninfrastruktur in Bremen und Bremerhaven verantwortet. Es geht um die einmalige Lage Bremerhavens als nachhaltigster Hafen Nordwesteuropas, um verpasste Chancen bei der Automatisierung und vor allem um die Frage, ob es diesmal gelingt, das Geld auch wirklich auf den Hafen zu bringen. Denn die eigentliche Herausforderung, so Howe, ist nicht das Budget, sondern das „All-hands-on-deck-Manöver“, das es jetzt braucht. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Unterschied zwischen Hafenmanagementgesellschaft und Hafenbetreiber - Warum Bremerhaven durch die Ebbstrombestimmung der Weser der nachhaltigste Hafen der Region ist - Positionierung gegenüber Hamburg, Rotterdam und Antwerpen und die verpasste Automatisierung - Der Standortvorteil der Hinterlandanbindung: in zwei Stunden auf Bahn und Autobahn - Das IHK-Nord-Konjunkturbarometer und die Frage: temporäre Delle oder struktureller Abwärtstrend? - Verschiebung der Autoindustrie: vom Export- zum Importhafen? - Bremerhaven als Host Port der NATO und die neue Dual-Use-Funktion - Der „Sechser im Lotto“: 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel und 94 Millionen pro Jahr für die Häfen - Milliardeninvestitionen von Maersk (APMT) und Eurogate - Warum Genehmigungsverfahren die eigentliche Herausforderung sind. Stichwort Weseranpassung - Fachkräfte, Ausbildung und die Alterspyramide: Warum der Mensch im Mittelpunkt steht Hilfreiche Links: bremenports: https://www.bremenports.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Robert Howe auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/robert-howe-500172128 Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/