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Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung. Folgen
Ich bin Sascha Weigel und möchte Sie in diesem Podcast gemeinsam mit meinen Gästen mit spannenden Sichtweisen und Einschätzungen rund um die Themengebiete Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung zum Nachdenken anregen. Wir hegen die Absicht, dass Sie hier durchaus die zündende Idee oder bei Bedarf einen neuen Lösungsansatz für ihre Problem- oder Konfliktsituation entwickeln können. Zu Wort werden in diesem Podcast auch Fachexperten kommen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Forschungsergebnisse wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit Konflikten und damit für die Mediation und Konfliktberatung in der VUKA-Welt bieten. Mehr zu Mediation und Konfliktmanagement: www.inkovema.de
Folgen von Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
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Folge vom 15.08.2026#280 GddZ - Coaching im Zeitalter Künstlicher Intelligenzen. Im Gespräch mit Dr. Christopher RauenIn dieser Folge sprechen ich mit Dr. Christopher Rauen (DBVC) über künstliche Intelligenz und neue Technologien in Beratung, Coaching und Organisationsarbeit. Wir ordnen ein, wie sich digitale Werkzeuge in vielen Branchen ausbreiten und welche Folgen das für die Arbeit mit Klienten und für den Beratungsmarkt hat.
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Folge vom 15.08.2026#285 GddZ - Empathie und Mediation. Im Gespräch mit Prof. Fritz BreithauptDas Gespräch behandelt Empathie als zentrales Thema auch für die Mediation und fragt, warum das Verfahren trotz guter Erfahrungen oft nicht genutzt wird. Breithaupt reagiert auf das „Mediationsparadoxon“ und betont, dass schon der Begriff Mediation für Konfliktparteien abschreckend wirken kann, weil sie zunächst gehört werden und ihre eigene Position bestätigen wollen. Dieser Impuls ist grundlegend und kommt in der Selbstbeschreibung von Mediation viel zu kurz. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Empathie: Sie führt im Konflikt laut Breithaupt nicht automatisch zu gegenseitigem Verständnis, sondern kann bestehende Parteinahmen und Polarisierung verstärken. Außerdem wird die schwierige Rolle der Allparteilichkeit von Mediatoren thematisiert, die vor allem davon abhängt, wie sie von den Beteiligten wahrgenommen werden. Am Ende wird Mediation als Verfahren beschrieben, das neben Einigung auch Anerkennung, Anhörung und eine erzählbare Erfahrung braucht. Viele Betroffene erinnern eine Mediation erst dann als gelungen, wenn sie daraus eine passende Geschichte machen können.
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Folge vom 07.08.2026#284 GddZ - Verhandlungslehre. Teil 8 - Was können wir von Krisenverhandlungen lernen? Mit Dr. Jörg Schneider-BrodtmannIn dieser Folge sprechen wir über Krisenverhandlungen und Geiselnehmerverhandlungen und darüber, was wir daraus für normale Verhandlungen lernen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum in solchen Extremsituationen Beziehung, Empathie und Vertrauen so wichtig sind, obwohl der Kontext zunächst stark konfrontativ wirkt und früher auch so agiert wurde. Wir stellen zentrale Namen aus diesem Feld vor: George Kohlrieser, Chris Voss, Gary Noesner und Matthias Schranner.
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Folge vom 02.08.2026#283 GddZ - Das Konfliktspielfeld. Im Gespräch mit Eberhard StahlIn dieser Folge sprechen wir mit dem Diplom-Psychologen Eberhard Stahl über seinen beruflichen Weg in Beratung, Mediation und Organisationskontexte sowie über den Hintergrund eines aktuellen Beitrags aus der Fachzeitschrift *Konfliktdynamik*. Dabei ordnen wir auch seine Arbeit in der Kommunikationspsychologie, mit Gruppen und Teams sowie im Umfeld der Hamburger Schule und von Elbdialog ein.Im Mittelpunkt steht das Konfliktspielfeld als Modell zur Konfliktbearbeitung. Wir erläutern die vier Beziehungsmodi Partner, Parteien, Gegner und Feinde sowie die inhaltlichen Formate Wahrheit, Meinung und Interesse und zeigen an Beispielen, wie Konflikte eskalieren können, wenn wir die jeweilige Form nicht erkennen.Zum Schluss halten wir fest, dass zu jedem Spielfeld bestimmte Verhaltensweisen gehören und schon einzelne Formulierungen ein anderes Konfliktformat auslösen können. Das Modell dient vor allem der Selbstbeobachtung und Selbststeuerung und nicht dazu, Konflikte von außen einseitig einzuordnen.