Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Folgen von Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
-
Folge vom 19.10.2022Blackout-Angst: Kann der Strom komplett ausfallen? / Wie Dax-Konzerne vom schwachen Euro profitierenDas Sorgenthema „Blackout“ bestimmt die öffentliche Debatte seit Wochen. Wir klären, wie realistisch ein Stromausfall ist. Für den diesjährigen Winter bereiten sich Städte, Gemeinden und Netzbetreiber darauf vor, dass für einige Zeit kein Strom verfügbar sein könnte. Ein Blackout, also ein flächendeckender Stromausfall in ganz Deutschland, ist mittlerweile für viele ein beängstigendes Szenario. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass es wirklich so weit kommt? „Ich halte einen Blackout in Deutschland für sehr unwahrscheinlich“, sagt Frank Reyer, Leiter der Systemführung beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Angespannt sei die Lage aber allemal. Die Energieversorgung hängt auch vom Wetter ab. „Eine ruhige erste Winterhälfte würde die Gasverstromung stark befördern“, sagt Energie- und Meteorologieexperte Klaas Dozeman vom Analysehaus Brainchild Commodity Intelligence. Denn im Falle eines milden Winters wäre zu wenig Windstrom vorhanden, um die Gaskraftwerke ausreichend zu entlasten. Außerdem: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die nötige Änderung des Atomgesetzes gebilligt, um den Weiterbetrieb dreier Atommeiler auf den Weg zu bringen. Bedeutet die verlängerte Laufzeit eine Entlastung für die Versorgung? Handelsblatt-Today-Host Sonja Schlacht spricht in der heutigen Folge mit Handelsblatt-Redakteurin Catiana Krapp darüber, ob die Blackout-Angst begründet ist und wie realistisch einige Szenarien sind. Trotz der Krise erwarten einige Dax-Konzerne Milliardengewinne. Die Telekom etwa soll ihren Rekordgewinn aus dem Jahr 2000 übertreffen. Mit etwas mehr als sieben Milliarden Euro Gewinn rechnet die Dachgesellschaft von Europas größtem Telekommunikationsunternehmen in etwa. Aktien-Experte Ulf Sommer nennt drei Gründe, warum einige Unternehmen trotz schwerer Zeiten solch hohe Gewinne verzeichnen könnten. *** In den kommenden Folgen von Handelsblatt-Today geht es um das Anti-Krisen-Portfolio: Wie sollten sich Anleger in unruhigen Marktzeiten aufstellen? Wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben, [schicken Sie uns diese gerne hier.](https://app.sli.do/event/sEDCGL24yXtWuEtMCtgVV7/live/questions) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
-
Folge vom 18.10.2022US-Quartalssaison: Warum Anleger sich von der Rally an den Märkten nicht euphorisieren lassen solltenWall-Street-Experte Markus Koch erklärt, warum Analysten US-Unternehmen derzeit verhältnismäßig gute Bilanzen bescheinigen und warum die nächsten Quartale schwieriger werden. Während noch vergangene Woche die Gewinnrückgänge bei den großen US-Geldhäusern die Stimmung der Anlegerinnen und Anleger der Wall Street trübte, scheint es nun eine Kehrtwende zu geben: Sowohl der Leitindex Dow Jones, als auch der breiter angelegte S&P 500, als auch der Technologieindex Nasdaq 100 stiegen merklich an. Auch das über den Erwartungen liegende Ergebnis des zweitgrößten US-Kreditinstitut Bank of America, das dessen Aktien um mehr als sechs Prozent nach oben trieb, wurde als positives Zeichen an der Wall Street aufgenommen. Dabei sei das Ende des Bärenmarktes noch nicht erreicht, meint Börsenexperte Markus Koch und gibt einen Überblick zu den Auswirkungen des starken Dollars, der drohenden Rezession und dem angekündigten Zinsanstieg. Außerdem: Aufgrund des über zwei Wochen anhaltenden Streiks der französischen Mitarbeiter von TotalEnergies und ExxonMobil können rund ein Drittel aller Tankstellen in Frankreich keinen Sprit anbieten. Doch es sind längst nicht mehr nur Mitarbeitende der Raffinerien Frankreichs: Das Linksbündnis NUPES ruft zur Demonstration „gegen das teure Leben“ auf. In den kommenden Tagen werden auch Bahn- und Nahverkehr-Mitarbeitende ihre Tätigkeiten zeitweise niederlegen. „In Frankreich gibt es eine etwas zersplitterte Gewerkschaftslandschaft“, erklärt Handelsblatt Frankreich-Korrespondent Gregor Waschinski. Er sieht in der eher linksorientierten radikaleren Gewerkschaft CGT (Confédération Générale du Travail) als treibende Kraft hinter den Streiks. Im Podcast spricht Waschinski mit Host Ina Karabasz über die innerpolitischen Auswirkungen des Streiks: „Auch Frankreich hat mit hohen Gas- und Energiepreisen zu kämpfen. Damit sind die Probleme, die durch die Streiks entstehen ein weiterer Tropfen, die das Fass zum überlaufen bringen“, so Waschinski. *** Welche Fragen haben Sie zum Thema Geldanlage in Krisenzeiten? [Schreiben Sie Ihre Fragen gerne hier rein.](https://app.sli.do/event/sEDCGL24yXtWuEtMCtgVV7/live/questions) Wir versuchen, am Donnerstag und Freitag so viele wie möglich im Podcast zu beantworten. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
-
Folge vom 17.10.2022Haben die Grünen im AKW-Streit zu früh rote Linien gezogen? / Emsland – vom Armenhaus Deutschlands zur ZukunftsregionDas Votum des Grünen-Parteitags verengt im Atomstreit mit der FDP den Verhandlungsrahmen. Außerdem birgt es ein politisches Risiko für die Grünen selbst. Wie geht es mit den drei noch aktiven Atomkraftwerken in Deutschland weiter? Eine Antwort auf diese Frage ist die Ampel-Regierung bislang schuldig geblieben. Die Positionen der Grünen und der FDP lagen zuletzt weit auseinander: Während sich die FDP dafür stark macht, alle drei Atomkraftwerke bis 2024 weiterzubetreiben, wollen die Grünen nur Isar 2 und Neckarwestheim 2 in Süddeutschland bis Mitte April 2023 als Einsatzreserve am Netz behalten. Ein Weiterbetrieb des AKW Emsland über 2022 hinaus würde die Anschaffung neuer Brennelemente erfordern – das wiederum lehnen die Grünen strikt ab. Am Wochenende haben die Grünen ihre Position per Parteitagsbeschluss zementiert – und so den Rahmen für die derzeit laufenden Verhandlungen zwischen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Bundesfinanzminister Christian Lindner und Bundeskanzler Olaf Scholz abgesteckt. Doch das grüne Parteitagsvotum verengt nicht nur den Verhandlungsrahmen im Streit mit der FDP – aus der Sicht des Handelsblatt-Energiepolitik-Experten Klaus Stratmann birgt es auch für die Grünen selbst ein großes politisches Risiko. Denn Stratmann berichtet in der neuen Folge von Handelsblatt Today von vielen Gesprächen mit Experten, die mit Blick auf die Energieversorgung eher vor dem Winter 2023/2024 warnen – der kommende Winter sei nicht das größte Problem. Und sollte Deutschland tatsächlich wie von den Grünen gefordert am 15. April 2023 endgültig aus der Atomkraft aussteigen und sollte der Winter 2023/2024 noch schwieriger werden, dann „laufen die Grünen Gefahr, sich das vorhalten lassen zu müssen“, sagt Stratmann im Gespräch mit Host Anis Mičijević. „Da geht es nicht nur um die Gasverfügbarkeit, sondern auch um die Versorgungssicherheit im Strombereich“, erklärt Stratmann. Außer Betrieb genommene Atomkraftwerke könne man schließlich nicht beliebig aus- und wieder anschalten. Außerdem: Der „Zukunftsatlas 2022“ des Marktforschungsunternehmens Prognos bescheinigt dem Emsland „hohe Chancen“ auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Handelsblatt-Praktikantin Annika Keilen hat sich auf Spurensuche begeben und erklärt in der heutigen Folge, wie sich das Emsland vom Armenhaus Deutschlands zu einer wachstumsstarken Zukunftsregion entwickelt hat. *** Welche Fragen haben Sie zum Thema Geldanlage in Krisenzeiten? Schicken Sie uns Ihre Fragen über folgenden Link: https://app.sli.do/event/sEDCGL24yXtWuEtMCtgVV7/live/questions Wir versuchen, am Donnerstag und Freitag so viele wie möglich im Podcast zu beantworten. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
-
Folge vom 14.10.2022Warum sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oft ungestraft bleibtOpfer sexueller Belästigung werden noch immer nicht ausreichend geschützt. Täter hingegen kommen oftmals ohne oder mit einer milden Strafe davon. Sexuelle Belästigung und Übergriffe am Arbeitsplatz bleiben ein akutes Problem. Die MeToo-Debatte hat zwar ein Bewusstsein geschaffen, doch die Konsequenzen für Täter bleiben teilweise aus und Opfer fühlen sich im Stich gelassen. Laut Daten des Thinktanks Foundation for European Progressive Studies haben 2019 68 Prozent der befragten Frauen in Deutschland angegeben, im Laufe ihres Lebens schon einmal Sexismus oder sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz erlebt zu haben. Doch wie kommt es, dass viele dieser Taten nicht gemeldet werden und Täter unbekannt, sowie unbestraft bleiben? „Es gibt eine sehr große Dunkelziffer, weil sich viele Betroffene nicht trauen, sich zu melden aus Angst vor Repressalien oder anderen Konsequenzen.“ erklären die Handelsblatt Redakteurinnen Teresa Stiens und Mareike Müller im Interview. Betroffene geben sogar an, dass Compliance-Verfahren Täter besser schützen als Opfer. Warum diese Problematik trotz der großen Aufmerksamkeit, die die MeToo-Debatte geschaffen hat, nicht gelöst wurde und wie man Opfer besser schützen kann, erfahren Sie in der heutigen Folge von Handelsblatt Today. Die Handelsblatt-Leserfavoriten aus dieser Woche: - [Grundsteuer berechnen: So bemessen Sie Ihre Wohnfläche richtig](https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/grundsteuererklaerung-worau[…]nflaeche-fuer-die-grundsteuer-achten-sollten/28721892.html) - ["Netzbooster"-Projekt: Weltweit größter Batteriespeicher entsteht in Süddeutschland](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/netzbooster-projekt-weltweit-groesster-batteriespeicher-entsteht-in-sueddeutschland/28724584.html) - [Käuferstreik: Stecken deutsche Autohändler bald in der Krise?](https://www.handelsblatt.com/mobilitaet/zukunft-der-mobilitaet/kaeuferstreik-stecken-deutsche-autohaendler-bald-in-der-krise/28726754.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427