Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
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Folge vom 08.02.2022Nord Stream 2: Deutschland unter Druck / Aktiencheck: Biontech, Deutsche Bank / Hauskauf: Das sollten Sie jetzt beachtenWährend US-Präsident Joe Biden die Einigkeit zwischen Deutschland und den USA lobt, weicht Scholz der entscheidenden Frage nach Nord Stream 2 aus. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist bei seinem ersten offiziellen Amtsbesuch in den USA darum bemüht, gemeinsam mit US-Präsident Joe Biden die deutsch-amerikanische Freundschaft und ein geschlossenes Handeln in der Ukrainekrise zu betonen. Beide Politiker scheinen sich einig zu sein: Russland muss weitreichende Konsequenzen fürchten, sollte es in die Ukraine einmarschieren. Scholz ist zuletzt aber aufgrund seiner Passivität und der zurückhaltenden Russlandpolitik in den US-Medien in die Kritik geraten. Der Staatsbesuch sollte deswegen vor allem die amerikanischen Zweifel an der Bündnistreue Deutschlands ausräumen. Klare Aussagen für oder gegen eine Fertigstellung der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 ist der Kanzler aber schuldig geblieben. Was die Bundesregierung zu dieser Zurückhaltung zwingt und wie sich Deutschland in dem Konflikt positionieren könnte, erklärt Moritz Koch, der Leiter des Handelsblatt-Büros in Brüssel. Darüber hinaus werfen wir heute einen Blick auf zwei spannende Einzelwerte: Das Mainzer Unternehmen Biontech war mit seinem mRNA-Impfstoff einer der Gewinner der Coronakrise. Die Aktie erlebte einen regelrechten Höhenflug. Doch mit dem nahenden Ende der Pandemie geht es mit dem Kurs immer weiter bergab. Bei der Deutschen Bank hingegen lief es zuletzt immer besser. Das lässt sich auch am Aktienkurs ablesen: Das Plus beträgt auf Jahressicht mehr als 60 Prozent. Außerdem: Die jahrelange Niedrigzinspolitik hat Investitionen in ein Eigenheim oder Immobilien als Kapitalanlage attraktiv gemacht. Das zeigt sich auch an der Preisentwicklung in nahezu allen Städten in Deutschland. Nun wurde jedoch die staatliche Förderung für energieeffiziente Neubauten vorerst gestoppt, aktuell können keine neuen Anträge mehr für Fördermittel bei der staatlichen Förderbank KfW gestellt werden. Ob das den Boom in der Branche nun ausbremst oder die Rally weitergeht und worauf potentielle Käuferinnen und Käufer in der kommenden Zeit achten sollten, weiß Handelsblatt-Immobilienexperte Carsten Herz. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 07.02.2022Maximale Rendite oder Totalverlust? Für wen sich der Handel mit Hebelprodukten lohntWertpapiere, mit denen sich auf die kurzfristige Entwicklung von Aktienkursen wetten lässt, waren bis vor Kurzem nur Börsenprofis bekannt. Mittlerweile aber sind Finanzprodukte wie „Open End Turbos“ oder „Knockouts“ in Trading Apps oder bei Direktbanken so normal wie Schnaps im Supermarkt. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, auf eine hohe Rendite zu spekulieren – und dabei alles zu verlieren. Sind Hebelprodukte also reine Zockerei? Oder gibt es doch Situationen, in denen sie Sinn machen? Darüber sprechen wir mit Lars Brandau, dem Chef des Deutschen Derivateverbands. Er sieht Hebelprodukte nicht als schnellen Börsenrausch, sondern als Feuerversicherung fürs Depot. Wie das genau funktioniert und warum man sich daran trotzdem die Finger verbrennen kann, erfahren Sie in dieser Folge. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 04.02.2022Wie viel Dollar ist der Bitcoin im Dezember (noch) wert?Viele Bitcoin-Anhänger haben sich im vergangenen Jahr bei der Kursprognose kräftig verschätzt. Welches Potenzial hat die Kryptowährung in diesem Jahr? 100.000 US-Dollar – dieses Kursziel hatten viele Bitcoin-Anhänger im vergangenen Jahr für die Kryptowährung bis zum Ende des Jahres ausgegeben. In der Realität stand der Bitcoin am 31. Dezember 2021 bei deutlich weniger als 50.000 Dollar, er erreichte also nicht einmal die Hälfte davon. Das zeigt: Es ist nicht nur langfristig, sondern auch mittelfristig schwer, den Bitcoin-Kurs zu prognostizieren, da er von vielen Faktoren abhängt, die zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu ermitteln sind. Trotzdem wagen Blogger Michael Seemann und Bitcoin-Millionär Kiarash Hossainpour im zweiten Teil unseres Bitcoin-Streitgesprächs jeweils eine Prognose: Wo steht die weltweit größte Kryptowährung am Ende dieses Jahres und im Jahr 2030? Wer den ersten Teil der kontroversen Diskussion verfolgt hat, wird nicht überrascht sein, dass die Prognosen beider Gäste weit auseinanderliegen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 03.02.2022EZB bleibt bei lockerer Geldpolitik – das sind die Konsequenzen für die MärkteEine hohe Inflation erhöht den Druck auf die EZB. Wie die heutige Entscheidung der Notenbank die Märkte bewegt. Angesichts der hohen Inflation gerät die EZB zunehmend unter Druck. Entgegen vieler Erwartungen ist die Teuerung im Währungsraum zu Beginn des Jahres nicht gesunken, sondern ist auf ein Rekordhoch von 5,1 Prozent angestiegen. Auf der heutigen Pressekonferenz verkündete das oberste geldpolitische Gremium der EU dennoch den Kurs, ihre Geldpolitik weiter beizubehalten. Zwar bleiben Christine Lagarde oder EZB-Chefvolkswirt Philip Lane bei der Einschätzung, dass die Inflationsraten dieses Jahr zurückgehen werden, sie scheinen aber auch eingesehen zu haben, dass die Inflation sich doch längerfristig auf einem höheren Niveau einpendeln könnte als erwartet und dass die EZB deshalb ein aktives Gegensteuern für 2022 nicht gänzlich ausschließen darf. Auf eine Frage zu möglichen Zinserhöhungen betont Lagarde, dass sich die EZB-Entscheidungen an den Daten orientieren. Im Dezember klang das noch ganz anders. Da hatte sie Zinserhöhungen im Jahr 2022 noch als „sehr unwahrscheinlich“ bezeichnet, also quasi ausgeschlossen. Unterm Strich hält die EZB also an ihrer lockeren Geldpolitik fest, signalisiert aber zumindest, dass sie den Ernst der Lage erkennt und wenn nötig bereit ist, zu reagieren. Für den Fidelity-Kapitalmarktstrategen Carsten Roemheld ist das ein erster Schritt in die richtige Richtung. Lange aber dürfe die EZB nicht mehr warten bis sie Taten folgen lässt. Warum die Zentralbank bereits jetzt schon hinterher hinkt und welche Bedeutung die Entscheidung für eine weiterhin lockere Geldpolitik für die Märkte hat, erklärt er im Interview. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen