Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Folgen von Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Folge vom 25.02.2022Wie Sie mit der Drei-Drittel-Methode auf fallende Kurse reagieren können / China könnte Russland-Sanktionen abfedernAktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Folgen der Kriegsbeginn für Anleger hat. Korrespondentin Dana Heide analysiert die Bedeutung Chinas für Russland. Nach dem ersten Schock über den russischen Einmarsch in der Ukraine sind die Kurse am deutschen Aktienmarkt wieder deutlich nach oben geklettert. Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer glaubt aber trotzdem, dass der Dax auf Grund der geopolitischen Unwägbarkeiten stärker unter Druck bleiben wird als andere Indizes. In der aktuellen Folge von „Handelsblatt Today“ erklärt Sommer, wie sich Anlegerinnen und Anleger in Krisenzeiten verhalten können und wie sie mit der Drei-Drittel-Methode von fallenden Kursen profitieren können. Außerdem verrät er, welche Optionen Anlegerinnen und Anleger mit monatlichen Sparplänen haben und ob er glaubt, dass die Inflationsraten angesichts der Energiepreiskrise weiter steigen werden. Außerdem: Handelsblatt-China-Korrespondentin Dana Heide erklärt, warum China neben der verbalen Unterstützung für Russland auch die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen abfedern könnte. Chinas Möglichkeiten und der Wille seien aber begrenzt: „China wird das nicht um jeden Preis machen“, schränkt Heide ein. Die Einschätzung des Politikwissenschaftlers Gerhard Mangott, wonach Russland durch den Ukraine-Krieg zum „Junior-Partner Chinas“ degradiert werde, teilt sie nicht: „Russland ist kein willenloses Opfer, das durch den Konflikt in Chinas Hände getrieben wird.“ Gleichzeitig wächst weltweit die Sorge, dass sich China durch Russlands Vorgehen in der Ukraine ermutigt fühlen könnte, den Inselstaat Taiwan militärisch zu unterwerfen. Heide glaubt nicht, dass China seine Strategie in der Taiwan-Frage vom derzeit tobenden Krieg in der Ukraine abhängig macht. Die Volksrepublik werde aber genau hinschauen, wie Europa und die USA auf die militärische Eskalation in der Ukraine reagieren. „China weiß genau, dass die USA ein ganz anderes Interesse an Taiwan haben und da viel stärker engagiert wären, wenn es eine Invasion geben würde, als es jetzt in der Ukraine der Fall ist“, sagt Heide. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 24.02.2022Putins ultimative Drohung – und die „Hilflosigkeit des Westens“ im Ukraine-KriegPutins Angriff auf die Ukraine versetzt die gesamte EU in Schockstarre. Russland- und Ukraine-Experte Gerhard Mangott ordnet die Lage ein. Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Drohungen wahr gemacht: In der Nacht zum Donnerstag erteilte er in einer Fernsehansprache den Befehl zum Angriffskrieg auf die Ukraine. Die russische Armee überschritt kurz darauf an mehreren Orten die ukrainischen Grenzen und es kam zu Gefechten. Nach Angaben von Journalisten in der Ukraine waren Explosionen in Kramatorsk im Donbass, im Norden in Charkiw, in Odessa im Süden, der Hafenstadt Mariupol und in der Hauptstadt Kiew zu hören. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die diplomatischen Verbindungen zu Russland eingestellt und den Kriegszustand ausgerufen. Die ukrainischen Bürgerinnen und Bürger forderte er auf, sich zu schützen und sprach ihnen Mut zu. Selenskyj appellierte an die Vernunft und rief seine Landsleute auf, nicht in Panik zu verfallen. Gleichzeitig rief er alle Kampffähigen und -willigen zu den Waffen. Viele Politiker zeigten sich über Putins Feldzug erschüttert: Auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekundeten ihre Solidarität für die Ukraine und kündigten ein starkes Sanktionspaket gegen Russland an. Russland- und Ukraine-Experte Gerhard Mangott ordnet die Lage ein. Er erklärt, auf was sich die Ukraine und auch die EU jetzt einstellen müssen und welche internationalen Folgen der Krieg in der Ukraine hat. Eine militärische Einmischung des Westens in den Konflikt könnte Mangott zufolge schwerwiegende Folgen haben. Putin habe in seiner jüngsten Rede nichts anderes als eine unverhohlene Androhung ausgesprochen, „dass Russland im Falle einer Intervention eines ausländischen Staates an der Seite der Ukraine bereit ist, Nuklearwaffen einzusetzen, um das zu beenden“. Man müsse von einer „Hilflosigkeit des Westens in dieser Situation sprechen“, sagte Mangott. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 23.02.2022Öl- und Gaspreise steigen – Eskalation im Ukraine-Konflikt könnte Energiepreiskrise verschärfenDie Eskalation im Ukraine-Konflikt schlägt auf die Rohstoffmärkte durch. Welche Belastungen Unternehmen und Verbraucher nun fürchten müssen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Dienstag das Genehmigungsverfahren für die umstrittene Pipeline Nord Stream 2 gestoppt. Es war eine Reaktion auf den Völkerrechtsbruch des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der die territoriale Integrität der Ukraine in Frage stellt und Truppen in den Osten des Landes entsandt hat. Doch das alles ändert nichts an der deutschen Abhängigkeit von russischem Gas. Mehr als die Hälfte der Gas-Importe nach Deutschland kommen aus Russland. Jetzt, wo Deutschland und die EU Sanktionen gegen Russland verhängt haben, wächst die Angst vor Vergeltungsmaßnahmen. Russland könnte zum Beispiel die Öl- und Gaslieferungen nach Europa reduzieren. Das könnte die Energiepreise zusätzlich nach oben treiben. Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew warnte bereits vor einer „Welt, in der Europäer 2000 Euro pro 1000 Kubikmeter für Gas zahlen“. An den Rohstoffmärkten sind die Preise für Öl und Gas zuletzt deutlich gestiegen. Was bedeutet das für Verbraucher, die schon längst die Folgen der Energiepreiskrise in ihrem Geldbeutel spüren? Wie groß ist die Belastung für energieintensive Unternehmen? Und wie hoch ist das Risiko, dass Russland die Öl- und Gaslieferungen tatsächlich unterbricht? Handelsblatt-Rohstoffexperte Jakob Blume liefert Antworten auf diese Fragen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 22.02.2022Nord-Stream-2-Stopp und Russland-Sanktionen: Die Folgen der Ukraine-Krise für Börsen und deutsche WirtschaftKreml-Chef Wladimir Putin hat Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anerkannt. Für Joe Biden, Emmanuel Macron und Olaf Scholz ein klarer Verstoß gegen das Minsker Abkommen. Der Westen kündigt nun Konsequenzen an. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat am Montagabend eine neue Eskalationsstufe erreicht. In einer fast einstündigen Rede im russischen Staatsfernsehen hat Präsident Wladimir Putin die beiden selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine als unabhängige Staaten anerkannt. Wenig später war zu sehen, wie die beiden Vertreter der prorussischen Separatistengebiete und der Kreml-Chef einen Vertrag unterzeichneten, in dem sie sich Beistand und Freundschaft zusicherten. Die USA, Frankreich und Deutschland sehen darin einen klaren Verstoß gegen das 2015 beschlossene und von Russland und der Ukraine unterzeichnete Minsker Abkommen, das seither für Frieden in der Ostukraine sorgen sollte. Die Konsequenzen für Putins Entscheidung lassen nicht lange auf sich warten. Denn die Befürchtungen werden größer, dass russische Truppen nun bald vollständig in die Ukraine einmarschieren könnten. Sowohl die USA als auch die EU kündigen weitreichende Sanktionspakete an. Deutschland ist indes schon vorangegangen: Bundeskanzler Scholz hat heute das Genehmigungsverfahren für die Gaspipeline Nord Stream 2 gestoppt. Welche weiteren Hebel Europa in Bewegung setzen könnte, um Russland auszubremsen und welche wirtschaftlichen Konsequenzen Deutschland nun womöglich bevorstehen, erklärt Bert Rürup, der Präsident des Handelsblatt Research Instituts. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen