Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann
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Folge vom 01.11.2022Das Dilemma der US-Notenbank: Kann die Fed eine Rezession umgehen?Am Mittwoch wird die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins wohl zum vierten Mal in diesem Jahr um 0,75 Prozentpunkte erhöhen – auf die Spanne von 3,75 bis 4,0 Prozent. Das gilt unter Experten als ausgemacht. Ziel ist es, die hohe US-Inflationsrate zu senken. Gleichzeitig erwarten viele Börsianer, dass die Fed schon bald kleinere Zinsschritte gehen wird. Sollte sich das bewahrheiten, dürfte es eine Erleichterungsrally an den Märkten geben, sagt New-York-Korrespondentin Astrid Dörner im Podcast Handelsblatt Today. Die Notenbanker müssen eine schwierige Balance finden. Sie wollen einerseits nicht zu früh nachlassen mit der Inflationsbekämpfung. Andererseits steigt jedoch die Sorge davor, dass die strenge Geldpolitik der Fed einen Unfall an den Märkten auslösen könnte. Schon seit Wochen warnen Analysten, dass es am wichtigen Markt für US-Staatsanleihen immer schwieriger wird, Käufer und Verkäufer zusammenzubringen. Die Fed muss also behutsam abwägen, wie Dörner im Interview mit Lena Jesberg sagt: „Die große Frage ist: Wie kann man die Inflation weiter bekämpfen, ohne es zu weit zu treiben?“ *** [Warum die Fed vor einer unmöglichen Mission steht](https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/marktkolumne/kolumne-warum-die-fed-vor-einer-unmoeglichen-mission-steht/28765048.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 31.10.2022Chinas unbekannter Einfluss auf die deutsche Wirtschaft / Zusatzkosten durch Homeoffice im WinterEs sind angespannte Zeiten, in denen Bundeskanzler Olaf Scholz am Donnerstag gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation nach China aufbrechen wird. Mit Sorge beobachten Experten den zunehmend auch öffentlich postulierten Machtanspruch von Präsident Xi Jinping. Die Beteiligung des chinesischen Konzerns Cosco am Hamburger Hafen steht nach wie vor in der Kritik. Die Debatte um das chinesische Engagement und eine mögliche Abhängigkeit von China, könnte nun zusätzlichen Anschub bekommen: Nach Informationen des Handelsblatts nimmt die Kommunistischen Partei (KP) auf bisher wenig bekannte Weise Einfluss auf deutsche Firmen. Dem Handelsblatt liegen erstmals Informationen vor, die belegen, wie die KP über sogenannte Parteizellen in einem Dax-Konzern in China Einfluss auf das Management nimmt. – bis hin zu Entscheidungen über Geschäftsmodelle und Standortentscheidungen. Die Einrichtung dieser Parteizellen sind Pflicht für Unternehmen in China, jedoch hieß es bisher, sie sollten Freizeitaktivitäten organisieren. Doch: „Die Staatsführung nimmt Einfluss über einzelne Parteimitglieder.“ sagt Handelsblatt-Korrespondentin Dana Heide im Gespräch mit Ina Karabasz. In der heutigen Folge spricht sie über die kommunistische Partei und chinesische Einflussversuche in deutsche Unternehmen und Infrastruktur. Außerdem: Fast ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland arbeiteten 2021 zumindest gelegentlich von zu Hause. Auch in diesem Winter wollen viele Unternehmen wieder Homeoffice anbieten oder angesichts der Energiekrise sogar befeuern. Handelsblatt-Redakteurin Franziska Telser erklärt, welche Zusatzkosten für das Arbeiten im Homeoffice im Winter auf die Arbeitnehmern zukommen könnten. Mehr zum Thema: [Strom- und Heizkosten: So viel Mehrkosten entstehen im Winter durchs Homeoffice](https://www.handelsblatt.com/karriere/strom-und-heizkosten-so-viel-mehrkosten-entstehen-im-winter-durchs-homeoffice/28768676.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 28.10.2022Last-Minute-Guide zur Steuererklärung: So können Anleger sparenDie Steuererklärung muss dem Finanzamt spätestens am 31. Oktober vorliegen. Worauf Anleger achten sollten. In wenigen Tagen endet die Abgabefrist für die Steuerklärung 2021. Stichtag ist für viele Bürgerinnen und Bürger der 31. Oktober. Das Steuerportal Elster dürfte an diesem Tag wieder auf Hochtouren laufen. Immerhin haben die meisten Deutschen ihre Steuererklärung im vergangenen Jahr erst am letzten Tag der Frist abgegeben. Das zeigen unter anderem die Zahlen des WISO-Steuer-Reports 2022. „Wer jetzt bemerkt, dass er etwas mehr Zeit braucht, kann die Frist verlängern, indem er einen Steuerberater hinzuzieht. Auch als Privatperson kann man versuchen, einen Antrag auf Fristverlängerung zu stellen“, erklärt Influencer Fabian Walter in dieser Folge Handelsblatt Today. Auf der Social-Media Plattform TikTok bringt er als „Steuerfabi“ seinen rund 714.000 Followern in kurzen Videos alles über das Thema Steuern bei. Insbesondere für Anleger gilt es einige steuerliche Aspekte zu beachten. Neben dem monatlichen Arbeitslohn sind schließlich auch Einnahmen aus privaten Geldanlagen steuerpflichtig. Die Regelungen können sich je nach Assetklasse unterscheiden. Es muss jedoch nicht jeder Cent versteuert werden. Der Steuerexperte erklärt: „Der Freibetrag für Kapitalerträge liegt bei 801 Euro. Der soll demnächst auf 1000 Euro erhöht werden. Das ist aber noch nicht durch.“ Für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner gilt der doppelte Betrag. Im Interview erfahren Sie, wie Anleger sich diese Freibeträge zu Nutze machen und mit welchen legalen Tricks sie ihre Steuerlast sonst noch senken können. Mehr zu diesem Thema: [Erbschaftssteuer: Legaler Steuertrick - steuerfrei erben mit Nießbrauchdepot](https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/erbschaftssteuer-legaler-steuertrick-steuerfrei-erben-mit-niessbrauchdepot/28743602.html) [Steuererklärung 2021: Wie Sie das Maximum beim Fiskus rausholen](https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/dossier-zum-download-steuer[…]21-wie-sie-das-maximum-beim-fiskus-rausholen/21181344.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 27.10.2022Siemens riskiert neue China-Abhängigkeit / EZB erhöht Leitzins erneut kräftig / Aktie von Credit Suisse stürzt abBundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Lehren aus dem russischen Angriffskrieg gezogen: In Zukunft dürfe man nicht mehr darauf vertrauen, dass durch Handel auch Wandel entstehe, sagte er im Rahmen seines Besuchs in der Ukraine. Einseitige Abhängigkeiten müssten verringert werden, wo immer es gehe – gerade auch gegenüber China. Doch viele deutsche Großkonzerne schlagen derzeit den genau entgegengesetzten Weg ein: BASF baut zum Beispiel einen neuen Verbundstandort in der chinesischen Provinz Guangdong, in den es bis 2030 zehn Milliarden Euro investieren will. Und auch Siemens will trotz aller Risiken sein Chinageschäft in einem äußerst sensiblen Bereich stark ausbauen. Handelsblatt-Reporter Axel Höpner erklärt im Podcast Handelsblatt Today, warum Siemens das Risiko auf sich nimmt: Der Konzern sei Weltmarktführer bei Industriesoftware und Automatisierungstechnik und komme an einem Markt wie China kaum vorbei. „Sich da freiwillig herauszuziehen, wäre Investoren und Mitarbeitern kaum zu vermitteln.“ Gleichzeitig sagt er im Gespräch mit Host Anis Micijevic aber auch: „Das Grunddilemma ist folgendes: Wer in China mitspielen will, der muss das zum Teil nach den chinesischen Regeln machen – und das birgt Risiken.“ Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industriekonzern-codename-marco-polo-siemens-will-china-geschaeft-massiv-ausbauen-und-riskiert-neue-abhaengigkeit/28770144.html Außerdem: Die Schweizer Großbank Credit Suisse will mit einer geschrumpften Investmentbank, einer milliardenschweren Kapitalerhöhung und einem umfangreichen Stellenabbau die Dauerkrise hinter sich lassen. Wie die Umbaupläne konkret aussehen und wie der Markt auf die neue Strategie reagiert, erklärt Jakob Blume, Handelsblatt-Korrespondent in Zürich. Mehr dazu Lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/schweizer-grossbank-historischer-moment-credit-suisse-meldet-milliardenverlust-und-radikalen-umbau-aktie-faellt-stark/28771896.html Im Marktbericht spricht Handelsblatt-Finanzredakteur Ingo Narat über die zweite große Zinserhöhung der EZB in Folge, die Reduktion des Anleihebestands und das umstrittene Kreditprogramm für die Banken namens TLTRO III. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/geldpolitik-ezb-wagt-weiteren-riesen-zinsschritt/28772980.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427