Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann
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Folge vom 07.11.2022US-Special zu den Zwischenwahlen 2022 – Die USA als WettbewerbsgewinnerWie stehen die USA vor den Zwischenwahlen im internationalen Wettbewerb da? Und was könnten die Midterms daran ändern? Über diese Fragen diskutieren wir in der vierten Folge unseres Podcast-Specials zu den US-Zwischenwahlen. Dazu sprechen wir mit der Wirtschafts-Expertin und Buchautorin Sandra Navidi und mit unserem New York-Korrespondenten Felix Holtermann, der viele Unternehmen vor Ort besucht hat. „Die USA haben insbesondere ein Problem nicht, was Europa hat und das ist die Energie-Sicherheit“, erklärt die Wirtschafts-Expertin und Buchautorin Sandra Navidi. Vor der Wahl stehen die USA im internationalen Wettbewerb tatsächlich ziemlich gut da. Vor allem die Industrie boomt und auch immer mehr deutsche Unternehmen bauen ihre Produktion hier aus. Viele US-Bundesstaaten buhlen mit zum Teil überraschenden Methoden um die Investoren aus dem Ausland. Navidi glaubt, dass ein Wahlsieg der Demokraten für deutsche Unternehmen besser wäre: „Wenn die Demokraten hier an der Macht bleiben dann ist Rechtssicherheit gegeben und das ist für Unternehmen das wichtigste.“ *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 07.11.2022Nachhaltiges Investieren: Hat sich der ESG-Trend durch Krieg und Krisen verändert?Die Erderwärmung schreitet weiter voran. Die Weltwetterorganisation (WMO) meldet in ihrem aktuellem Klimabericht Höchstwerte beim Anstieg des Meeresspiegels, der Erwärmung der Ozeane und dem Abschmelzen der Gletscher. UN-Generalsekretär António Guterres äußert sich zum Auftakt der Weltklimakonferenz (COP27) besorgt: "Während die COP27 startet, sendet unser Planet ein Notsignal." In Ägypten beraten die Vereinten Nationen bis zum 18.November nun über die nächsten Schritte im Kampf gegen den Klimawandel. Spätestens bis 2050 soll Europa klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch die Finanzwelt mitziehen.. „Die Rolle der Finanzwelt ist bei diesem Prozess absolut nicht zu unterschätzen. Öffentliche Mittel werden nicht ausreichen, um sowohl die Sustainable Development Goals als auch die Pariser Klimaziele zu erreichen“, sagt ESG-Expertin Angela McClellan von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC in der aktuellen Folge Handelsblatt Today. Seit Beginn des Ukrainekriegs hätten nachhaltige Investments an Bedeutung gewonnen: „Der Krieg hat uns unsere Rohstoffabhängigkeit von Russland vor Augen geführt und damit einen weiteren Grund gegeben auf erneuerbare Energien zu setzen.“ Doch es gibt auf dem Weg zur grüneren Finanzwelt noch einiges zu tun. Im Interview mit Host Lena Jesberg erklärt McClellan, warum es kein einheitliches Verständnis von ESG in der Finanzwelt gibt und ob Nachhaltigkeit bei Investments zu Lasten der Rendite geht. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 04.11.2022US-Special zu den Zwischenwahlen 2022 - Die amerikanische Außenpolitik und ihre Folgen für EuropaIn den USA mehren sich die Stimmen republikanischer Politiker, die das große Engagement der USA im Ukrainekrieg in Frage stellen. Was wären die Folgen für Europa, wenn die Republikaner bei den Zwischenwahlen am 8. November die Mehrheit in einer oder in beiden Parlamentskammern bekämen? Sigmar Gabriel, Chef der Atlantikbrücke und ehemaliger deutscher Außenminister und Vizekanzler, blickt besorgt auf diese Entwicklung, denn sie könnte die Europäer in dem Konflikt alleine stehen lassen. „Da haben wir Glück, einen transatlantischen Präsidenten im Weißen Haus sitzen zu haben, vielleicht der letzte, der da sitzt“, meint Gabriel. Denn der US-Präsident hat große außenpolitische Befugnisse. Dennoch könnten die Republikaner über fehlende Budgetfreigaben die US-Unterstützung limitieren. Die Europäer sollten sich darauf einstellen, dass es mehr kritische Fragen geben könnte, warum sie selbst nicht mehr tun, meint Jeffrey Rathke, ehemaliger US-Diplomat und heute Chef des American Institute for Contemporary German Studies an der Johns Hopkins Universität. Zusammen mit den Hosts Nicole Bastian und Katharina Kort analysieren Gabriel und Rathke zudem, wie sich die US-Chinapolitik entwickeln dürfte und welche Impulse für das transatlantische Verhältnis zu erwarten sind. Die Zeit der großen Handelsabkommen, sind sie sich einig, ist vorbei. Einen zweiten Anlauf für ein TTIP-Freihandelsabkommen werde es nicht geben. Statt dessen sorgen die enormen Subventionen für die Batteriefertigung in den USA für Ärger in Europa. „Die USA waren schon immer protektionistischer als Europa“, sagt Sigmar Gabriel dazu. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 04.11.2022Galeria Karstadt Kaufhof vor deutlichen Einschnitten/ G7 beraten über Sanktionen gegen den IranTränengas, Straßenblockaden und Schüsse: In Karadsch nahe Teheran gab es erneute Auseinandersetzungen zwischen Protestierende und dem iranischen Regime. Auch die G7-Staatengruppe diskutiert nun über mögliche Sanktionen. Seit dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini durch die iranische Sittenpolizei geht eine Welle von Protesten durch den Iran. Nun hat das Auswärtige Amt in einem Reisehinweis alle Deutschen aufgefordert das Land zu verlassen. Auch Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kritisierte zu Beginn des Treffens der Außenministerinnen und Außenminister der G7-Staaten am Donnerstag in Münster die „brutale Gewalt“ gegen die Protestierenden. „In der offenen Aussprache der G7 ist bereits sehr deutlich geworden, dass Sanktionen vorbereitet werden, sofern die brutale Unterdrückung der Opposition und die Waffenlieferungen nach Russland nicht Einhalt geboten werden“, erklärt Handelsblatt Redakteur Mathias Brüggmann im Podcast Handelsblatt Today. Mit Host Ina Karabasz spricht Brüggmann über die Folgen der anhaltenden Protestaktionen im Iran und den geplanten Konsequenzen. Außerdem: Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof ist insolvent – zum zweiten Mal seit 2020. Nun hat sich der angeschlagene Kaufhauskonzern ein Schutzschirmverfahren beantragt. Bereits während des ersten Sanierungsverfahrens im April 2020 wurden dem Unternehmen Schulden in Höhe von zwei Milliarden Euro erlassen. Von den ursprünglich geplanten Schließung von 85 Häusern sind am Ende jedoch nur 42 geschlossen worden. Das rächt sich nun in der Gegenwart: „Die Sanierer haben die erste Sanierung nicht radikal genug durchgezogen, auf das Prinzip Hoffnung gesetzt und dadurch wertvolle Zeit verloren“, sagt Handelsblatt-Redakteur Florian Kolf. Im Interview erklärt er was für drastische Schnitte für die Rettung notwendig seien und warum es dafür nun fast schon zu spät ist. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427