Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann
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Folge vom 11.05.2022Ukraine-Krieg: Beginn einer neuen Weltordnung und was sie für Deutschland bedeutetLaut dem Forschungsinstitut Prognos stoppt der Krieg die Globalisierung und beschleunigt die Spaltung der Welt in ökonomische Machtblöcke. Was das für Deutschland heißt. Die deutsche Wirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten stark von den internationalen Handelsbeziehungen zu China, Russland, den USA und weiteren Ländern profitiert. Der Plan dahinter war, sich breit aufzustellen, um nicht in die vollständige Abhängigkeit zu einzelnen Ländern zu geraten. Das hat auch die Globalisierung vorangetrieben – die seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges ins Stocken geraten ist. Das Forschungsinstitut Prognos hat sich in einer neuen Studie damit beschäftigt, was die Spaltung der Welt in sogenannte ökonomische Machtblöcke für Deutschland bedeutet. Die Ergebnisse dieser Studie werten wir in der heutigen Folge von „Handelsblatt Today“ zusammen mit der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm aus. Wie abhängig sind wir eigentlich von wem – und können oder wollen wir uns wirklich davon befreien? Laut der Prognos-Studie hängt Deutschlands Wohlstand zum überwiegenden Teil, genauer gesagt zu 56 Prozent, am freien Warenaustausch innerhalb Europas. Welche Ergebnisse sonst Aufschluss über die Deutsche Abhängigkeit von Ländern wie China und den USA bieten und was ein Rückgang der Globalisierung bedeuten würde. *** Wie machen Sie Ihre Steuererklärung? Am kommenden Freitag sprechen wir bei Handelsblatt-Today über die wichtigsten Tricks, Tipps und Tools für die Einkommensteuererklärung. Stimmen Sie ab unter: https://app.sli.do/event/31KAHE8cRsCyT9BK6xrRFc *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 10.05.2022Fünf Vorurteile über ETFs und was an ihnen dran istKritiker passiver Investitionen halten den ETF-Markt für überbewertet oder gar gefährlich. Was an den Vorurteilen über die passive Assetklasse dran ist und worauf Anleger achten sollten. Elon Musk und Cathie Wood sind sich einig: ETFs sind überbewertet und schaden dem Wachstum. Wachstum würde über aktive entstehen. Das machten die Starinvestorin und der Tesla-Chef erst kürzlich öffentlich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter deutlich. Der Fondsexperte Detlef Glow vom Finanzanalysehaus Refinitiv Lipper ist im Podcast Handelsblatt Today der Meinung: „Im wesentlichen hat die Investorin recht." In ihrem Tweet wies Wood auf die schwächen der passiven Produkte und die Stärken beim aktiven Management hin. Sie schloss sich damit der Meinung vieler Kritikerinnen und Kritiker an, die vor einer Überhitzung des Marktes oder einer ETF-Blase warnen. Auch wird davor gewarnt, dass die passiven Indexfonds die Effizienz des Kapitalmarkts gefährden. Allerdings gibt der Fondsexperte zu bedenken: „In den letzten Jahren ist das oft schon passiert, dass Topinvestoren die passive Anlagestrategie in ETFs bemängeln, da sie beispielsweise Rallys und ähnliches im Index gar nicht mitnehmen können.“ Auch, dass der exzentrische Großunternehmer Elon Musk in dieser Sache zustimmt, hält Glow für keinen Zufall. Musk hat vor kurzem erst den Übernahmeplan Twitter für 44 Milliarden Dollar zu übernehmen, beim Management des Internetkonzerns durchsetzen können. Es wird vermutet, dass er sich mit einer solchen Aussage taktisch auf die Seite der Investoren stellen wollte. Bei vielen Privatanlegern und Einsteigern ist der ETF-Markt aufgrund der geringen Einstiegshürden und dem langfristig guten Verhältnis von Risiko und Rendite besonders beliebt. Von einer ETF-Blase kann in Europa dennoch nicht die Rede sein, erklärt der Fondsexperte weiter: „Die USA ist uns ungefähr fünf bis sieben Jahre voraus, was die Wachstumsraten angeht. Hier in Europa sind immerhin noch 80 Prozent der Assets aktiv angelegt und nur 9 Prozent als ETFs.“ *** Wie machen Sie Ihre Steuererklärung? Am kommenden Freitag sprechen wir bei Handelsblatt-Today über die wichtigsten Tricks, Tipps und Tools für die Einkommensteuererklärung. Stimmen Sie ab unter: https://app.sli.do/event/31KAHE8cRsCyT9BK6xrRFc *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 09.05.2022Das Rätsel um Putins Rede: Taktik oder Ratlosigkeit? / Diese Unternehmen profitieren vom schwachen EuroBei seiner Rede am „Tag des Sieges“ hat Putin die Generalmobilmachung nicht verkündet - entgegen aller Befürchtungen. Ein gutes Zeichen ist das dennoch nicht. Mit Anspannung hat die Welt auf die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin gewartet: Sicherheitsexperten hatten zuvor vermutet, dass der 9. Mai zum Wendepunkt des Ukrainekriegs werden könnte. Sowohl über eine Generalmobilmachung der russischen Streitkräfte, als auch eine offizielle Kriegserklärung an die Ukraine, wurde befürchtet. Geäußert hat sich der Kreml-Chef dazu nicht. Viel mehr sprach er über die Bedrohung durch den Westen, die Entnazifizierung der Ukraine und die Notwehr Russlands. Kurz: Putin setzte erneut auf sein Narrativ, um den Angriffskrieg auf die Ukraine zu rechtfertigen. Kommt der russische Präsident nun an seine Grenzen? Handelsblatt-Kolumnist Konstantin Goldenzweig meint, dass zumindest der Rückhalt von der russischen Bevölkerung zunehmend bröckelt. Die Gefahr einer Generalmobilmachung sei allerdings noch nicht gebannt. Will Putin bewusst verwirren? Was sind seine nächsten Schritte? Darüber spricht Goldenzweig in der heutigen Folge von „Handelsblatt Today“. Der Journalist hat noch bis März bei Russlands letztem unabhängigen TV-Sender Doschd gearbeitet, mittlerweile lebt und arbeitet er in Georgien. Außerdem: Der Euro-Kurs fällt seit Wochen. Aktuell notiert er zum Dollar einen Wert von 1,05 Dollar. So wenig wie seit gut fünf Jahren nicht mehr. Auslöser für den Sinkflug sind laut Devisenhändlern zum einen der aktuelle Zinsunterschied zwischen den USA und Europa. Zum anderen hemmt Russlands Krieg gegen die Ukraine Europas Konjunktur stärker als die der USA. Wer von dem Tiefstand profitiert und wie lange der Euro noch fallen könnte, weiß Handelsblatt-Finanzkorrespondent Jan Mallien. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Folge vom 08.05.2022Diese fünf Konsumaktien sind noch günstigAnleger suchen gerade in Krisenzeiten nach wertstabilen Konsumaktien. Oft sind sie hoch bewertet, aber es gibt auch Ausnahmen. Am vergangenen Mittwoch hat die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben. In Zukunft liegt dieser jetzt zwischen 0,75 und 1 Prozent. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) hat bereits angekündigt, im Sommer die Zinswende einzuläuten. Grund dafür sind die weltweit immens steigenden Inflationsraten. Sowohl steigende Zinsen als auch hohe Inflationsraten sind normalerweise schlecht für den Aktienmarkt. Konsumgüteraktien bilden hier die Ausnahme: Alt bewährte und alltagsnotwendige Produkte und Dienstleistungen werden auch in Krisenzeiten immer gebraucht – steigende Preise können deshalb einfacher an Kunden weitergegeben werden. Unternehmen in der Konsumgüterbranche erwirtschaften also auch in Zeiten des Ukraine-Krieges satte Gewinne. Die Aktien dieser Firmen sind deshalb attraktiv. Aktienanalyst Ulf Sommer hat fünf günstige Konsumgüter-Aktien ermittelt und sie analysiert. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten