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Haus am Dom - Der Podcast Folgen
Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus. Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums, das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.
Folgen von Haus am Dom - Der Podcast
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Folge vom 07.11.2022"Keine Kunst ohne Institutionen? - KUNST__weggespart oder systemrelevant?"DenkArt - Ein partizipativer Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart im Haus am Dom, Frankfurt Die Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die Inflation: Die finanzielle Belastung des Staates ist immens. Keine gute Zeit für die Kunst, die auf Subventionen angewiesen ist. Was aber bleibt, wenn wir uns nur noch auf Naturwissenschaft, Technik und Ökonomie konzentrieren? Ist nicht der Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltes von Kulturleistungen bestimmt, die in der Kunst immer wieder neu rezipiert und reflektiert werden? Allein die Errungenschaften, die in unserer Verfassung verankert sind, wären ohne die Kunst, Bildung und Kultur nicht denkbar. Es ist an der Zeit zu überdenken, ob die Freiheit der Kunst nicht auch ein Seismograph für die Freiheit unserer Gesellschaft ist. Ayse Asar Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main Kooperation: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe Universität Frankfurt Heinrich-Böll-Stiftung e.V., gefördert durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte Cover: © CurvaBezier
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Folge vom 06.11.2022Wie erinnern? - Die Zukunft der ErinnerungImpulsreferat: Prof. Doron Kiesel, Jüdischer Zentralrat Frankfurt Wie kann die Erinnerung an die Shoah und die Verbrechen des Nationalsozialismus im digitalen Zeitalter aufrecht -erhalten werden? Wie kann hierzu die Verknüpfung gesamtgesellschaftlicher Institutionen, über Schulen, Universitäten, Museen und Bewegungen gelingen? Frankfurter Initiativen informieren über aktuelle Projekte, laden ein zu Austausch und Vernetzung. Cover: © Eelco Böhtlingk
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Folge vom 06.11.2022Soziale Räume gestalten! - Kirchenfachtag 2022Der gesellschaftliche Zusammenhalt, auch in Hessen, ist wachsend bedroht. Corona, Krieg, Vereinzelung, prekäres Arbeiten, Armut – fördern die Lebensrisiken in unserem wohlhabenden Land. Wie reagiert die Sozialpolitik? Was tun das Land und die Kommunen vor Ort? Wie kann Sozialraum- und Gemeinwesenorientierte Soziale Arbeit initiiert und erfolgreich gestaltet werden? Hat die Freie Wohlfahrtspflege die Aufgabe die sozialen Räume zu gestalten? Welche Anforderungen muss eine inklusive Gemeinwesenarbeit erfüllen, und wie können sich die Freien Träger aktiv in die Gestaltung des urbanen wie ländlichen Raums einbringen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Fachtags. Am Vormittag diskutieren wir unter anderem darüber, inwiefern Gemeinwesenarbeit in sozialen Brennpunkten neu gedacht werden muss und welche Anforderungen eine inklusive Gemeinwesenarbeit erfüllen muss. Am Nachmittag vertiefen wir die Diskussionen in 6 spannenden Workshops und binden die Ergebnisse in einer Talkrunde zusammen. Für eine sozialräumliche Intervention der anderen Art sorgt das Duo Camillo!
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Folge vom 06.11.2022PUTINS KRIEG – WIE DIE MENSCHEN IN DER UKRAINE FÜR UNSERE FREIHEIT KÄMPFENLesung mit Katrin Eigendorf. Die ZDF-Korrespondentin berichtet vom Krieg, den Putin mit aller Härte gegen die Ukraine führt. Von ihren Begegnungen mit Menschen, die von einem Tag auf den anderen alles verloren haben, im Kampf für Freiheit und Demokratie. Sie war 2008 in Georgien und 2014 beim russischen Angriff auf Donezk, Luhansk und Mariupol vor Ort. Putins Narrativ vom Krieg gegen eine faschistische Regierung in Kyiw, vom Eintreten für Russlands Sicherheit kennzeichnet sie als zynische Lüge. Katrin Eigendorf, Autorin, Journalistin