Kultur & GesellschaftReligiös
Haus am Dom - Der Podcast Folgen
Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus. Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums, das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.
Folgen von Haus am Dom - Der Podcast
-
Folge vom 04.07.2025Die Seelenfänger von ShincheonjiWie eine koreanische Neureligion Menschen manipuliert: Oliver Koch und Johannes Lorenz stellen ihr neues Buch vor. Mit dem Versprechen, der »neue Himmel und die neue Erde« zu sein, missioniert die koreanische Neureligion Shincheonji weltweit – auch im deutschsprachigen Raum. Vor allem junge Menschen werden durch Themen wie Frieden, Gemeinschaft oder Spiritualität in Bibelkurse gelockt. Dort finden sie sich in einem System aus Lügen, Tarnung und Täuschung wieder. Die Autoren sind Weltanschauungsbeauftragte und informieren sachkundig über Entwicklung und Hintergründe der Neureligion mit ihrem weitverzweigten Netz an Umfeldorganisationen. Sie zeigen, wie Menschen durch diese Form extremer Religiosität abhängig und unfrei werden. Ein ausführlicher psychologischer Teil entlarvt den manipulativen Charakter von Shincheonji und gibt praktische Tipps zum Umgang für Betroffene, Angehörige, Institutionen und Beratende. Cover: Herder Verlag
-
Folge vom 26.06.2025ZUSAMMENHALT - Folge 6 - Pasta verbindetSandra Beimfohr über Essen, Küchengemeinschaft und das Leben als Gastronomin. Zu Gast bei uns im Podcast-Studio am Dom ist Gastronomin Sandra Beimfohr. Eine gute Gastgeberin zu sein, heißt für sie, nicht nur gutes Essen zu servieren und die Menschen damit glücklich zu machen, sondern auch mit den Besucher/innen ihres Cafés ins Gespräch zu kommen. Sie schätzt die Freiheit, die mit ihrer Selbstständigkeit einhergeht und weiß, wie wichtig ein gut funktionierendes Miteinander im Küchen- und Restaurantbetrieb ist. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Nina Karp del Vecchio führt sie das Café-Restaurant DIE BRÜCKE, das im Frankfurter Stadtteil Sachsenhauen in der Brückenstraße Nr. 19 zu finden ist und seine Gäst/innen jede Woche mit einer neuen Karte überrascht. Neugierig, was DIE BRÜCKE zu bieten hat? Die wechselnde Wochenkarte gibt es hier: https://www.facebook.com/DieBrueckeFrankfurt/ Im Gespräch Laura-Maria Joksimovic. Cover: Anne Zegelman
-
Folge vom 20.06.2025Künstliche Intelligenz und ZusammenhaltUnterschätzen wir womöglich den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf unser gesellschaftliches Zusammenleben? Dr. Anne Weber, Philosophin, Hannover Im Gespräch mit: Dr. Johannes Lorenz, Studienleiter, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Frankfurt
-
Folge vom 14.06.2025Mystik und BauernkriegThomas Müntzer war viel mehr als ein „Revoluzzer in Talar“. Vor 500 Jahren, am 27. Mai 1525 wird Thomas Müntzer auf dem Feld von Mühlhausen in Thüringen hingerichtet. Mitten im Höhepunkt der Bauernaufstände und nach kurzer Haft und Folter. Thomas Müntzer war sein Leben lang im Konflikt mit den feudal-klerikalen Zeitgenossen, die er wortmächtig anklagte, mit ihrem Reichtum „Christus ein Gräuel“ zu sein. Er stellte sich auf die Seite der Aufständischen und wollte mit Ihrer Hilfe ein „Gottesreich der Auserwählten“ aufbauen. Für die Bauern war er „der Knecht Gottes“: Müntzer wollte einzig dem Projekt "Reich Gottes auf dieser Erde am Ende der Zeiten" dienen. Erst engagierter Anhänger Martin Luthers, entwickelte er später ein eigene Befreiungstheologie der engagierten Innerlichkeit und des Heiligen Geistes in Gemeinschaften. Müntzer war Priester, Mystiker und Sozialrevolutionär und öffnet auch heute noch unseren Blick auf eine Kirche der Armen. An der Schwelle zur Moderne formuliert der Theologe folgende demokratische Einsicht „Die Gewalt soll gegeben werden dem gemeinen Volk“. Der Theologe Prof. Dr. Stefan SILBER stellte Thomas Müntzer vor. Er fragte primär zur Aktualität Thomas Müntzers aus der Sicht der Befreiungstheologie.