John Dowland war ein früher Meister der musikalischen Melancholie. Seine Lautenlieder erzählen von vergangener Liebe und traurigen Tränen. Als Saitenvirtuose schrieb er zudem viele Fantasien, Pavanen und Galliarden für sein Instrument.
John Dowland arbeitete als Hoflautenist für den englischen und den dänischen König. Auch in deutschen Landen hat er musiziert. Mit seiner Laute im Gepäck kam er bis nach Kassel und Nürnberg. Am 20. Februar ist sein 400. Todestag.
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Folge vom 17.02.2026"Fließt, meine Tränen!" – Die Lautenlieder von John Dowland
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Folge vom 10.02.2026"Hör ich das Liedchen klingen" – "Dichterliebe" mal nicht von SchumannSchumanns Liederzyklus "Dichterliebe" ist die wohl bekannteste Vertonung der Liebeslyrik von Heinrich Heine. Dessen Verse haben aber auch unzählige andere Komponisten angeregt. Wir hören die Texte aus der "Dichterliebe" heute einmal nicht nur von Schumann, sondern auch in den Vertonungen der vielen anderen. Ob "Im wunderschönen Monat Mai" oder "Am leuchtenden Sommermorgen": Vor allem die Romantiker von Mendelssohn bis Meyerbeer, von Liszt bis Loewe haben sich von denselben Heine-Versen inspirieren lassen wie Robert Schumann.
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Folge vom 04.02.2026Choräle aus dem Wilden Westen – Karl May und die MusikWer kommt mit auf einen spannenden Erkundungsritt in die Musikwelten des Abenteuerschriftstellers Karl May? Dazu gehören nicht nur die bekannten Filmmusiken zu den Geschichten von Winnetou und Old Shatterhand, sondern auch die musikalischen Schöpfungen von Karl May selbst! Zahlreiche Chorwerke hat er verfasst, am bekanntesten ist sein "Ave Maria". Auf unserem Abenteuerritt erbeuten wir seltene Schätze: Wir stoßen auf Winnetou-Songs, Cowboy-Ballette und sogar auf eine "Silbersee"-Oper! Aus der Feder von Karl May selbst stammt eine Weihnachtskantate für den Wilden Westen. Und auch die Sterbemusik für seinen Helden Winnetou hat er eigenhändig komponiert!
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Folge vom 27.01.2026Verdi forever! – Eine Hommage zum 125. TodestagViva Verdi! Zum 125. Todestag am 27. Januar lassen wir den Großmeister der italienischen Oper noch einmal hochleben! Zahlreich sind die Verehrer, die dem Maestro ein Ständchen darbieten. Dafür haben sie ihre ganz eigenen Interpretationen seiner Musik mitgebracht! Von der Swing-Aida bis zum Rigoletto mit Blaskapelle reicht der Reigen der Hommagen. Und da ohnehin so viele Freunde gekommen sind: Warum soll das berühmte „La donna è mobile“ nicht einmal von 10 Tenören gleichzeitig gesungen werden? Oder die Abschiedsarie der Violetta aus „La Traviata“ von einem ganzen Chor?