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„Iss´ einfach!“ ist der Podcast für dein Leben ohne Essstörung – und frei von Diäten, Sportzwang und Körperwahn. Ganz einfach, weil es möglich ist! Wir sind Ina und Steffi und wir können aus Erfahrung und somit aus tiefster Überzeugung sagen, dass es auch nach jahrzehntelanger Essstörung einen Weg raus in ein freies Leben gibt. Oder anders: dass vollständige Heilung möglich ist! Unser Weg und unsere Ansichten über verschiedene Aspekte der Essstörung und der Recovery unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von dem, was im Allgemeinen darüber kommuniziert wird. In diesem Podcast sprechen wir darüber und wünschen uns, dadurch Inspiration und Mutmacher zu sein. Denn: Es ist einfach, wenn du einfach isst.
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Folge vom 28.10.2022#9 - Einmal querbeet und zurück: über Angst, Einhörner, Körperakzeptanz und mehrEndlich wieder zu zweit sprechen wir heute im Dialog über Dinge, die euch bewegen. Kreuz und quer und ohne roten Faden. Unsere Themen sind unter anderem das Essen auch nach der Recovery, die Angst vor der Gewichtszunahme, die Sache mit den Einhörnern und darüber, was Körperliebe eigentlich ist oder sein sollte. Wie immer wünschen wir euch viel Freude beim Zuhören und den einen oder anderen erhellenden Moment.Jasmins Homepage: https://zurueck-zur-intuition.ch
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Folge vom 14.10.2022#8 - „Ich sehe was, was du nicht siehst“: über selektive Wahrnehmung und die FolgenGenau so unterschiedlich Menschen sind, so sind auch deren Wahrnehmungen. Denn: Was wir in dieser Welt sehen, unsere subjektive Wahrheit also, ist eine Folge unseres aktuellen Fokus, unserer Überzeugungen, Prägungen und somit auch unseres Bewertungssystems. Die gute Nachricht ist, dass wir unsere Sicht auf die Welt ganz bewusst verändern können, in dem wir unsere subjektive Wahrheit hinterfragen. In dieser Solofolge erzählt euch Steffi, wie sie dieses Wissen genutzt hat, um vor allem die unfassbar schmerzhafte Anfangsphase der Recovery zu überstehen und „am Ball“ zu bleiben. In diesem Sinne: Bleibt fokussiert … aber auf genau die Dinge, die euch auch zum Ziel führen! Viel Spaß beim Hören!
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Folge vom 30.09.2022#7 - Glaub nicht alles was Du denkstDie lieben Gedanken – und wie wir sie für uns nutzen können.Laut wissenschaftlichen Studien denkt Mensch zwischen 60.000 und 80.000 Gedanken am Tag. Die meisten davon laufen in der Regel unterbewusst ab, andere sind Gedanken, die wir „eben nun einmal denken“ – nämlich Gewohnheiten. Dass alle diese Gedanken wiederum zu Gefühlen führen, die unser Handeln beeinflussen, kann gut oder schlecht sein. Ist uns nicht bewusst, was wir denken, handeln wir im Affekt und oftmals so, wie wir es doch eigentlich gar nicht möchten, nämlich destruktiv. Wissen wir aber, was uns so durch den Kopf geht, können wir bewusst eingreifen und sowohl Gefühle als auch Handlungen lenken. Heißt konkret: Nur weil dir dein Gehirn einen Denkvorschlag macht, bist du nicht automatisch dazu gezwungen, diesem vorgegebenen Denken auch zu glauben. Indem du dir also selbst dabei „zuhörst", schaffst du eine Distanz zwischen dir und deinen Gedanken. Somit hast du die Chance, dein Verhalten kritisch zu hinterfragen und die Stimme der Essstörung zu entlarven. Ein hilfreiches Tool ist hier zum Beispiel das Schreiben. Wir wünschen dir viele motivierende Aha-Momente.
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Folge vom 16.09.2022#6 - Was deine Gewohnheiten und dein Gehirn mit deiner Essstörung zu tun haben.Unser Gehirn liebt Gewohnheiten. Und das ist auch gut so, denn sie sind überlebensnotwendig. So zum Beispiel musst du nicht jeden Morgen neu erforschen und erlernen, wie das Zähneputzen funktioniert. Du tust es einfach – meist sogar noch im Halbschlaf. Es funktioniert. Du siehst: Ohne Gewohnheiten kämen wir nicht sehr weit. Der Nachteil jedoch ist, dass wir ebenso wie die überlebensnotwendigen Gewohnheiten auch solche abspeichern, die uns eigentlich gar nicht gut tun. In puncto Gewohnheiten der Essstörung ist das zum Beispiel der Fall. Die gute Nachricht ist, dass du dein Gehirn „umprogrammieren“ kannst. Das Ganze nennt sich Neuroplastizität und bedeutet, dass du alte, destruktive Verhaltensweisen einfach mit neuen überschreiben kannst einfach nur dadurch, dass du diese immer und immer wiederholst, bis sie in Fleisch und Blut übergehen – auch wenn aller Anfang (seeeeehr) schwer ist …