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Jüdisches Leben in Deutschland – Sichtbar bleiben trotz Bedrohung
Graffiti auf Gebäudefassaden, herabsetzende Äußerungen sowie Übergriffe auf offener Straße – in Deutschland hat die Feindseligkeit gegen Jüdinnen und Juden erheblich zugenommen, besonders seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und der anschließenden Militäraktion Israels.
Menschen jüdischen Glaubens erleben ein wachsendes Gefühl der Bedrohung und haben den Eindruck, vom Staat im Stich gelassen zu werden. Viele ziehen in Erwägung, das Land zu verlassen, trotz öffentlicher Solidaritätserklärungen von politischer Seite. Während einige in die Privatsphäre flüchten, setzen sich andere unermüdlich dafür ein, dass das jüdische Leben in der Öffentlichkeit sichtbar bleibt. Doch in jedem Fall empfinden sie, dass dieser erneut aufkommende Antisemitismus eine ernsthafte Bedrohung für das jüdische Leben in Deutschland darstellt.
"Jüdisches Leben in Deutschland – Sichtbar bleiben trotz Bedrohung" im Überblick
Jüdisches Leben in Deutschland – Sichtbar bleiben trotz Bedrohung
von Lissy Kaufmann
| Sendezeit | Mi, 07.10.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |