Bei der Pariser Uraufführung 1840 kam Gaetano Donizettis Oper "La Favorite" beim mondänen Publikum wegen seiner kargen Ausstattung nicht besonderts gut an. Sowohl Königshot als auch Kirche machen in dieser tragischen Grand Opéra keine besonders gute Figur. Donizetti stellt die Tragik der weiblichen Stimme in den Fokus der Oper. Ob Elina Garanca in der Titelpartie und Amélie Niermayer als Regisseurin dieser weiblichen Stimme bei der Premiere am 23. Oktober 2016 an der Bayerischen Staatsoper erfolgreich Ausdruck verleihen konnten, berichtet Franziska Stürz.
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BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks stets auf dem Laufenden.
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Folge vom 24.10.2016Kritik: Donizettis "La Favorite" an der Bayerischen Staatsoper
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Folge vom 21.10.2016Jazzgitarrist John Scofield im Interview"Country for old men" - der Titel der aktuellen CD verrät es schon: John Scofield, der Weltklasse-Musiker, der gerne auch mal die eigenen Genregrenzen verlässt, verleiht nun Country-Klassikern seine ganz persönliche Jazz-Note.
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Folge vom 21.10.2016Vorbericht - "La Favorite" an der Bayerischen StaatsoperDonizettis Oper "La Favorite" war erstmals 1855 an der Bayerischen Staatsoper zu sehen, die letzte Neuinszenierung stand 1909 auf dem Spielplan und nun ist sie ab 23. Oktober erstmals wieder in einer Neuproduktion zu erleben. Regie führt Amélie Niermeyer, die musikalische Leitung hat Karel Mark Chichon, und die Titelpartie singt Elina Garanca. Dorothea Hußlein berichtet von der Neuinszenierung.
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Folge vom 20.10.2016Erstes Festival für Alte Musik in AugsburgCembalo, Zink, Gambe und Truhenorgel - alte Musik auf alten Instrumenten gespielt, die gibt es vom 21. bis 23. Oktober 2016 in Augsburg zu hören. Erstmals startet dort das Festival für Alte Musik. Mit Konzerten, aber auch Vorträgen und einem Renaissancetanzkurs will es das Musikleben der Freien Reichsstadt anno 1500 bis 1630 wieder aufleben lassen.