Elina Penner, ist Autorin und Publizistin, die mit ihrem Debütroman *Nachtbeeren* im Jahr 2022 für Aufsehen sorgte. Elina, 1987 als Sowjetbürgerin geboren, ist eine mennonitisch-plautdietsche Deutsche, die leidenschaftlich über Identität und ihre Erfahrungen in einer pluralen, heterogenen Gesellschaft offline und online schreibt.
In dieser Folge spricht sie über ihr Buch Migrantenmutti und dessen Rezeption, über Mutterschaft, Klassismus und Humor.
Darüber hinaus gibt sie Einblicke in ihren aktuellen Roman *Die Unbußfertigen*, der kürzlich, wie alle ihre Bücher, im Aufbauverlag erschienen ist.
Dana Vowickel beschreibt es in ihrem Blurb folgendermaßen: »Das Internet ist endlich kein Neuland mehr: Denn Elina Penner hat es verstanden und auch die Menschen, die darin herumgeistern. Und sie erklärt es uns in rasantem Tempo und mit einzigartigem Humor.«
NachrichtenKultur & GesellschaftPolitik
Kleine Pause Folgen
Raum schaffen für's: Miteinander sprechen, (Ver)lernen, Zuhören, Diskutieren & Schule neu denken. Kontakt: @kleinepause_podcast oder kleinepausepodcast@gmail.com Impressum Verantwortlich für den Inhalt (gem. § 55 Abs. 2 RStV): seit 06/23 Nicole Schweiß kleinepausepodcast@gmail.com Kontaktdaten und Anschrift auf Anfrage über Mail
Folgen von Kleine Pause
132 Folgen
-
Folge vom 08.12.2025#109 mit Elina Penner - Als "Migrantenmutti" das Internet gecheckt haben oder: Schreiben im Social Media Rausch
-
Folge vom 03.12.2025#108 mit Gilda Sahebi - Emotionale Bildung und plurales Erinnern als Werkzeuge gegen Polarisierung und SpaltungIn dieser Kooperationsfolge treffen ein konstruktiv kritischer Blick auf Schule und Bildung und Gedanken rund um plurale Erinnerungskultur(en) auf die vielseitige Expertise von Gilda Sahebi. Die in Berlin lebende Politikwissenschaftlerin, Ärztin und freie Journalistin vereint in ihrer Arbeit viele gesellschaftlich relevanten Themen. In ihrem neuen Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ entlarvt sie die (medial) erzeugte Erzählung von Spaltung und zeigt, wie gesellschaftliche Mythen zu Sozialleistungen, Migration, Gender‑Debatten, Corona oder dem sog. Nahen Osten funktionieren. Im Gespräch verknüpfen wir die Themen des Kleine Pause Podcasts mit dem Kern von Erinnerungsfutur: die Untersuchung pluraler Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Gilda erklärt, warum Erinnerungsarbeit nicht nur Vergangenheit bewahrt, sondern aktiv dazu beiträgt, verbindende Narrative zu stärken und autoritären Spaltinstrumenten die Kraft zu nehmen. Sie gibt konkrete Impulse, wie wir im eigenen Leben und im öffentlichen Diskurs bewusst Verbindungen schaffen und der Spaltung weniger Raum geben können, indem wir uns stets auch selbst in den Blick nehmen.
-
Folge vom 22.11.2025#107 mit Lea Schönborn & Bent Freiwald aka Krautreporter - Rechtsextremismus in Schule - die RechercheIn dieser Folge berichten Lea Schönborn und Bent Freiwald, zwei engagierte Journalist*innen von Krautreporter, die sich intensiv mit den Herausforderungen im deutschen Bildungssystem auseinandersetzen, von ihrer Arbeit. Lea hat vor zehn Jahren ihr Abitur gemacht und besucht nun Schulen, um mit Lehrkräften und Schüler*innen über die drängenden Probleme im Bildungssystem zu sprechen. Ihr Fokus liegt auf der Frage, wie das System den aktuellen Herausforderungen gerecht werden kann. Gemeinsam mit Bent und dem ZDF Magazin Royal hat sie den "Report Brandmauer Schule" und die Sendung "Rechtsruck in der Schule, Lehrer*innen mit Courage" entwickelt, die sich mit dem Widerstand gegen rechte Einflüsse an Schulen beschäftigen. Bent, geboren 1993, hat Kognitionswissenschaften studiert und ist ebenfalls Journalist bei Krautreporter. Mit seinem Newsletter "Das Leben des Brain", der 2022 den Goldenen Blogger als »Newsletter des Jahres« gewann, und dem gleichnamigen Podcast, bringt er wöchentlich spannende Erkenntnisse aus der Hirnforschung, kürzlich ist hierzu auch sein Buch erschienen. Für seine Arbeit wurde er mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Zusammen schreiben Lea und Bent den Newsletter "The Kids are Alright", in dem sie wöchentlich die Probleme des Bildungssystems beleuchten und Lösungen aufzeigen. Denn das Problem sind nicht die Kinder!
-
Folge vom 10.11.2025#106 mit Susanne Siegert - Gedenken neu denkenSusanne (Susi) Siegert ist eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Auf Instagram und TikTok klärt sie vor allem über den Holocaust auf und erreicht mit ihrem Kanal @keine.erinnerungskultur über 190.000 Follower*innen. In ihrem neuen Buch „Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss”, erschienen im Piper-Verlag, fordert sie eine mehrdimensionale Veränderung der Gedenkarbeit. Sie plädiert für eine pluralistische Erinnerungskultur, die die Verantwortung der Nachfahr*innen der Täter*innengeneration aktiv mitdenkt. Dabei geht es nicht nur um die bekannten Geschichten, sondern auch um die weniger beleuchteten Aspekte der NS-Vergangenheit. Susi zeigt auf, wie wichtig eine aktivere und vielfältigere Gedenkkultur ist, um zukünftige Generationen zu erreichen, auch ohne direkte Zeitzeug*innenberichte. Mit ihrem Engagement möchte sie nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken anregen und eine breitere Auseinandersetzung mit der Geschichte fördern.