Viele Gartenpflanzen kannst du teilen, um sie zu vermehren oder einzutopfen. Was du beim Teilen deiner Stauden beachten solltest, hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Gartenbautechnikerin Sabrina Nitsche besprochen. Sabrina ist Expertin und Moderatorin der Gartensendung Querbeet des BR.
Grundsätzlich gilt: Stauden, die im Frühjahr blühen, werden im Herbst geteilt, und alle Stauden, die im Herbst blühen, teilst du am besten im Frühjahr. Aber es gibt auch Ausnahmen. Du solltest Stauden nur alle paar Jahre teilen, wenn es nötig wird. Frisch gepflanzte Stauden werden frühestens nach drei bis vier Jahren geteilt.
Stauden werden zum Beispiel geteilt, wenn es zu eng im Beet geworden ist, die Blühfreudigkeit nachlässt oder die Stauden vergreisen (in der Mitte kahl werden).
Am besten teilt man Stauden mit der Grabegabel. Nutze dafür einen trockenen Tag, damit die Erde nicht so sehr an den Wurzeln klebt.
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In "Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast" sprechen Tobi und Maria jede Woche Freitag über praktische Tipps, naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und spannende Garten-Experimente.
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Folge vom 21.03.2025Stauden teilen: Warum, wie und wann?
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Folge vom 07.03.2025Pfingstrosen - so bekommst du tolle BlütenPfingstrosen blühen erst im April, Mai und Juni. Aber wer sich diese Blütenpracht gern in den Garten holen möchte, kann jetzt noch pflanzen. MDR Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt ist dazu in die Erfurter Staudengärtnerei Klenart gefahren und hat sich über Pfingstrosen-Sorten, Standort und Pflege informiert. In den Gärtnereien gibt es Pfingstrosen im Topf. Sie können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Die Auswahl fällt schwer und sollte gut überlegt sein. Es gibt Staudenpfingstrosen, Strauchpfingstrosen und Hybriden. Staudenpfingstrosen blühen im Mai und Juni, mögen es sonnig und ziehen im Winter ihre Blätter komplett ein. Strauchpfingstrosen werden bis zu zwei Meter hoch und verholzen. Sie blühen bereits im April. An einem halbschattigen Platz können sie 50 Jahre alt werden. Wie man seine persönliche Lieblingspfingstrose findet, diese richtig pflegt und was man tun kann, wenn die Pfingstrose nicht blüht, erklärt Staudengärtner Pascal Klenart.
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Folge vom 22.02.2025Maulwürfe - nützliche Helfer im GartenIm Podcast spricht Nadine Witt mit Anne Berger vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung über die Grabekünstler. Sie sagt: Gärtnerinnen und Gärtner, freut euch über Maulwürfe! Denn die Tiere zeigen, dass der Boden gesund ist. Dank zahlreicher Kleinlebewesen bietet gesunder Boden dem Maulwurf eine Nahrungsgrundlage. Der unterirdische Gartenbewohner lebt von Regenwürmern und Raupen. Er frisst außerdem Schädlinge wie Schnecken, Engerlinge und Larven, aber auch Spinnen und Mäuse. Wurzeln oder Gemüsepflanzen interessieren den Maulwurf nicht - also ein ausgesprochener Helfer im Garten. Maulwürfe sind per Gesetz geschützt. Mit seinen typischen Erdhügeln macht sich der nur etwa 16 Zentimeter große Grabekünstler allerdings unbeliebt. Die auffälligen kleinen Erdhäufchen sind das Aushubmaterial: Beim Bau seiner Gänge, Schlaf-, Nest- und Vorratskammern schiebt der Maulwurf die Erde mit dem Kopf aus dem Untergrund nach oben. Maulwurfshügel helfen somit die Gänge zu belüften - und den Boden gleich mit. Deshalb die Hügel nicht festklopfen, sonst erstickt der Maulwurf. Die Erde können Sie hingegen vorsichtig abtragen: sie ist unkrautfrei und geeignet als Blumenerde im Kübel. Besonders für Gärtner haben die unterirdischen Röhren einen positiven Nebeneffekt: Sie lockern den Boden auf und wirken wie ein Drainagesystem, über das Wasser besser abfließen kann. Du hast selbst einen Maulwurf oder dessen Revier gesichtet? Dann kannst du die Meldung über diesen Link beim bürgerwissenschaftlichen Projekt des Naturschutzbundes (Nabu) einreichen.
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Folge vom 08.02.2025#105: Heckenschnitt - was ist erlaubt?Wer Hecken und Bäume im Garten hat und noch schneiden möchte, muss sich ran halten. Denn zwischen dem 01. März und 30. September gilt ein Heckenschnittverbot. Das sagt Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. Denn viele Singvögel brüten in Hecken und damit sie dabei nicht gestört werden, ist ein radikaler Rückschnitt einer Hecke oder komplette Entfernen nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt. Bäume in Haus- oder Kleingärten sind vom Schnittverbot ausgenommen und können grundsätzlich das ganze Jahr über gefällt oder zurückgeschnitten werden. Allerdings nicht uneingeschränkt: Paragraph 44 des Bundesnaturschutzgesetzes sagt, dass man sich vorher vergewissern muss, ob nicht in dem Baum ein Nest ist und gebrütet wird. Hecken dürfen grundsätzlich nicht innerhalb der Nist- und Brutzeit geschnitten werden.