Gastbeiträge von Milliardären und Social-Media-Dynamik - ein Gespräch mit Harald Stocker vom Bayerischen Journalistenverband über Presseethos und Sorgfaltspflicht. Außerdem: Kleine Geschichte des Film-Schnees / Rückblick auf Mode und Stil 2024
Kultur & Gesellschaft
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Spannende Debatten, lebendige Reportagen, hintergründige Gespräche: Der ganze Kosmos des Bayern 2-Kulturlebens.
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Folge vom 30.12.2024„Pro und Kontra“ – die journalistische Verpackung von Elon Musks AFD-Unterstützung
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Folge vom 19.12.2024Nach dem Pelicot-Prozess: Wie misogyn ist unserer Gesellschaft?Die Täter sind verurteilt, der Fall damit aber nicht abgeschlossen. Auch nach dem Urteil im Vergewaltigungsprozess von Avignon bleibt das Problem misogyner Gewalt virulent. Das BKA berichtet seit Jahren von steigenden Fallzahlen. Gerade hat der NDR eine Recherche veröffentlicht, die von Telegram-Gruppen berichtet, in den sich zehntausende Männer über Vergewaltigungs-Fantasien austauschen, sie planen und mutmaßlich auch durchführen. - Angesichts all dessen: Wie "normal" ist Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft? Wie entsteht Frauenhass? Und was können Staat und Zivilgesellschaft dagegen tun? Das fragen wir in dieser Sendung den Sozialpsychologen Rolf Pohl und die Juristin Asha Hedayati. Lektüreempfehlungen: "Die stille Gewalt. Wie der Staat Frauen alleinelässt" von Asha Hedayati, erschienen im Rowohlt Verlag. "Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen" von Rolf Pohl, erschienen im Offizin Verlag. Zur Recherche des NDR zu Vergewaltiger-Netzwerken auf Telegram: https://www.youtube.com/watch?v=GLrzyOLJUtk
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Folge vom 28.11.2024Regelbruch als Erfolgskonzept? Über die Rückkehr der "Starken Männer" in der PolitikDiese starken Männer mit ihren Allmachtsphantasien heißen Erdogan, Bolsonaro und Orban, Putin und Trump. Wieso sind sie so erfolgreich? Das diskutieren der Soziologe Ulrich Bröckling und die Medienwissenschaftlerin Dorna Safaian.
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Folge vom 21.11.2024Trotzdem sprechen – Diskussion auf der Münchner BücherschauSpätestens seit dem 7. Oktober, dem Hamas-Massaker in Israel und der folgenden Bombardierung Gazas sowie der daraus resultierenden humanitären Katastrophe, finden Menschen in allen Teilen der deutschen Gesellschaft sich wieder in einer neuen Isolation oder gar Angst. Es häufen sich offene Briefe, Veranstaltungsabsagen und Begriffsstreitereien in einem Ton der Endgültigkeit. Langgehegte Allianzen werden gelöst, Gespräche versiegen. "Trotzdem sprechen" heißt ein Buch, das nicht aufgeben will und den Dialog sucht. Auf der Münchner Bücherschau wurde es vor wenigen Tagen präsentiert, bei einem Gespräch mit den Herausgeberinnen, der Schriftstellerin Lena Gorelik und der Leiterin des NS-Dokumentationszentrums München Mirjam Zadoff, sowie der Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky. Hier ein gekürzter Mitschnitt der Live-Veranstaltung, moderiert von ARD-Korrespondent in Tel Aviv Jan-Christoph Kitzler.