Die Preisträger:innen 2025
Bachmannpreis: Natascha Gangl (AT) - »DA STA«
Deutschlandfunkpreis: Boris Schumatsky (DE) - »Kindheitsbenzin«
Kelag-Preis: Nora Osagiobare (CH) - »Daughter Issues«
3sat-Preis: Almut Tina Schmidt (DE) - »FAST EINE GESCHICHTE«
BKS-Publikumspreis: Natascha Gangl (AT) - »DA STA«
Carinthischer Sommer: Tara Meister (AT) - »Wagashu oder«
Alle Details zu den Gewinnern finden Sie hier
Themen der Folge
Es ist die letzte Folge des Bachmannpreis-Podcast und demnächst wird dieser Podcast wieder zum Podcast des literaturcafe.de.
Wolfgang Tischer und Bozena Badura sitzen im Garten des ORF und analysieren unmittelbar nach der Preisverleihung am Sonntag (29.06.2025), warum Natascha Gangls innovativer Text "DA STA" den Sieg verient davontrug - und es ganz gut war, dass der Ebenfalls großartige Text »Kindheitsbenzin« den Deutschlandfunkpreis erhalten hat. Die beiden freuen sich über Gangls Doppelsieg mit Bachmannpreis und Publikumspreis und diskutieren das bemerkenswerte Phänomen, dass vier der sechs Preisträger am letzten Lesetag gelesen haben.
Ein weiteres Highlight der Folge ist das Interview mit Thomas Strässle, der in einer Online-Umfrage im literaturcafe.de zum beliebtesten Juror 2025 gewählt wurde. Der Literaturwissenschaftler spricht über seine präzise, textorientierte Juryarbeit und erklärt, warum Respekt vor den sich exponierenden Autoren für ihn zentral ist. Die von ihm eingeladene Autorin Nora Osagiobare gewann den 3sat-Preis.
Wolfgang und Bozena loben die verbesserte Dramaturgie des ORF bei der Preisverleihung und heben besonders Moderator Peter Fässlacher hervor, der die Jurydiskussionen treffend zusammenfasst und den Wettbewerb souverän moderiert hat.
Zum Abschluss blicken die beiden auf das kommende Doppeljubiläum 2026: 50 Jahre Bachmannpreis treffen auf Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag - ein Jahr, das ganz im Zeichen der Literatur stehen wird. Es lässt hoffen, dass zumindest 2026 noch alles bleibt, wie es war.
Gast
Thomas Strässle - Literaturwissenschaftler, Bachmann-Juror und beliebtester Juror 2025
Erwähnte Links
Bachmannpreis 2025 geht an Natascha Gangl - Alle Gewinner
Thomas Strässle ist der beliebteste Bachmannpreis-Juror 2025
Alle Texte und Videos der Lesungen auf der Website des ORF
Aufnahme
Datum: Sonntag, 29. Juni 2025, 13:00 Uhr
Ort: Ingeborg-Bachmann-Park (Garten des ORF), Klagenfurt
Anlass: Unmittelbar nach der Preisverleihung der 49. Tage der deutschsprachigen Literatur
Kultur & Gesellschaft
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30 Folgen
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Folge vom 29.06.2025Bachmannpreis-Podcast 2025: Blick auf Preisverleihung und Gewinner
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Folge vom 28.06.2025Bachmannpreis-Podcast 2025: Kritischer Blick am dritten LesetagAußerdem gibt es die Prognose auf die Gewinnertexte und einen kritischen Blick auf die Jury. Alle 14 Texte bei den 49. Tagen der deutschsprachigen Literatur sind gelesen. Am letzten und dritten Lesetag gab es nochmals vier Texte zu hören. Abends um 18:30 Uhr fanden sich am Lendhafen dann wieder zahlreiche Menschen ein, um zu hören, wie Bozena Badura, Wolfgang Tischer mit ihrem Gast Céline Burget auf den dritten und letzten Lesetag und die Leistung der Jury blicken. Céline Burget ist Mitarbeiterin am Departement für Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Basel, und sie berichtet in diesem Jahr als freie Mitarbeiterin für die »Republik« über den Bachmannpreis. Besprochen im Podcast werden die Lesungen und Diskussionen vom 28. Juni 2025: Nora Osagiobare, CH Almut Tina Schmidt, D/A Tara Meister, A Boris Schumatsky, D Alle Texte stehen auf der Website des ORF zum Download und Nachlesen bereit. Weshalb wird Klaus Kastbergers pauschales Urteil über Tara Meisters Text als »betulich« der literarischen Qualität nicht gerecht? Ist Boris Schumatkys »Kindheitsbenzin« wirklich der Favorit auf den Hauptpreis? Und welche strategischen Überlegungen sind mit der Punktevergabe verbunden? Am Ende dieser Folge blicken die drei auf die Gesamtleistung der Jury in diesem Jahr und sie geben ihre Prognose ab, wer die Jury-Preise und den Publikumspreis gewinnen wird. Vielen Dank an das großartige Publikum am Lendhafen und den Verein Lendhauer, der auch in diesem Jahr die Live-Aufnahme auf der Bühne ermöglicht hat. Nach der Preisvergabe am Sonntag gibt es dann die letzte Folge dieses Jahres aus Klagenfurt.
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Folge vom 27.06.2025Bachmannpreis-Podcast 2025: Bachmann-Haus und Hausaufgaben am zweiten LesetagWarum kennt die Jury Horvath und Kafka, aber nicht Jule Lobo und Sophie Passmann? Außerdem: Ein Gespräch mit Heinz Bachmann (86) und Isolde Moser (97) über ihre Schwester Ingeborg. Bachmann-Haus-Kuratorin Katharina Herzmansky (Foto: Tischer) Nach zwei Jahren Umbau und Renovierung wurde heute, am 27. Juni 2025 das Elternhaus der Schriftstellerin als Ingeborg-Bachmann-Haus mit einem Straßenfest eröffnet. Das Haus dokumentiert das Leben von Ingeborg Bachmann. Neben Texten sind auch extravagante Kleider und der Schreibtisch von Ingeborg Bachmann zu sehen. Wolfgang Tischer spricht im Podcast mit der Kuratorin des Hauses, Katharina Herzmansky, darüber, was in der Henselstraße 26 sonst noch stattfinden wird und wann man das Haus besuchen kann. Kärntner Landeshauptmann und Kulturreferent Peter Kaiser (Foto: Tischer) Der Kärntner Landeshauptmann und Kulturreferent Peter Kaiser (SPÖ) war ebenfalls bei der Eröffnung anwesend. Er erzählt im Podcast, welche Bedeutung das Haus für das Bundesland. Die Podcaster bei der Aufnahme im Garten des Ingeborg-Bachmann-Hauses Zwischen bellenden Hunden uns spielenden Kindern im Garten reden Bozena Badura und Wolfgang Tischer über den zweiten Lesetag, die fünf vorgestellten Texte und die Arbeit der Jury. Wolfgang Tischer bemängelt, dass die Jury sofort literarische und literaturhistorische Bezüge herstellen kann, aber offenbar an popkulturellen und queeren Themen scheitert. Muss die Jury künftig jünger werden? Nein, sagt Bozena Badura, es ist keine Frage des Alters, sondern der Offenheit. Besprochen werden die Lesungen vom Freitag, 28. Juni 2025: Natascha Gangl, A Sophie Sumburane, D Josefine Rieks, D Thomas Bissinger, D Kay Matter, CH Alle Texte stehen auf der Website des ORF zum Download und Nachlesen bereit. Natascha Gangl über das Lesen Favoritin auf den Bachmannpreis: Natascha Gangl über die Entstehung ihrer Texte (Foto: Tischer) Eindeutiger Favorit des Tages und aller bisherigen Texte ist der von Natascha Gangl. Durch ihre hervorragende Lesung machte die Autorin ihren Text Publikum und Jury ganz anders zugänglich, als es allein die stille Lektüre vermocht hätte. Nach ihrer Lesung hat sich Wolfgang Tischer mit Natascha Gangl unterhalten. Abstimmen: Wer in der Jury ist dieses Jahr Ihr Favorit? Nicht vergessen: Am Samstag, 28. Juni 2025 kann wieder von 10 bis 23 Uhr für die beste Jurorin, den besten Juror beim Bachmannpreis abgestimmt werden. Gespräch mit Heinz Bachmann und Isolde Moser Heinz Bachmann spricht vor seinem Elternhaus, das nun zum Ingeborg-Bachmann-Haus wurde (Foto: Tischer) Am Schluss der Folge ist dann das Gespräch mit den Geschwistern von Ingeborg Bachmann zu hören, die beide zur Eröffnung gekommen sind: Heinz Bachmann (86) und seine Schwester Isolde Moser, geb Bachmann (97). Geht mit der Eröffnung des Elternhauses als Bachmann-Museum ein Traum in Erfüllung. Wenn Heinz Bachmann an seine Schwester Ingeborg denkt, die heute ein Museum erhalten hat und die Gegenstand vieler Forschungsprojekte ist, kommt ihm das manchmal surreal vor? Sieht er in seiner Erinnerung in erster Linie die Dichterin oder die große Schwester? Ein absoluter Lektüretipp: »Ingeborg Bachmann, meine Schwester« von Heinz Bachmann (Rezension hier). Schreibtisch mit Schreibmaschine von Ingeborg Bachmann (Foto: Tischer) Hören Sie alle Gespräche und die Analysen zum 2. Lesestag 2025 im Podcast des literaturcafe.de, der aktuell wieder zum täglichen Bachmannpreis geworden ist.
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Folge vom 26.06.2025Bachmannpreis-Podcast 2025: Mangelhafte Textverteidigung am ersten LesetagAgierte die Jury zu fehlerfixiert? Die ersten fünf Texte wurden gelesen, die ersten fünf Texte wurden von der Jury diskutiert. Abends um 18:30 Uhr fanden sich am Lendhafen zahlreiche Menschen ein, um zu hören, wie Bozena Badura, Wolfgang Tischer und der erste Gast Thomas Zirnbauer den ersten Lesetag und die Leistung der Jury bewerten. Thomas Zirnbauer, zuständig für die Pressearbeit im Bereich Literatur beim dtv Verlag in München, begleitet in diesem Jahr den Autor Thomas Bissinger, der allerdings erst am Freitag lesen wird. Vor der Besprechung des ersten Lesetages gibt Thomas Zirnbauer Einblicke, auf welchen Wegen man zum Bachmannpreis kommt und wie man eine Autorin oder einen Autor am besten auf den Literaturwettbewerb vorbereitet. Besprochen im Podcast werden dann die Lesungen vom 26. Juni 2025: Fatima Khan, D Nefeli Kavouras, D Max Höfler, A Laura Laabs, D Verena Stauffer, A Alle Texte stehen auf der Website des ORF zum Download und Nachlesen bereit. Welcher Autorin gratulierte Klaus Kastberger schon vor laufender Kamera? Welcher Text musste gekürzt werden und wieso fanden zwei Jury-Mitglieder die gekürzten Stellen am besten? Und warum hätte gerade der Text von Verena Stauffer mehr Verteidigung verdient? Denn eines zeichnete sich an diesem ersten Lesetag ab: Die Jury hatte sich zu oft in negativen Dingen verbissen und positive Aspekte der Texte gingen oftmals unter. Da musste sogar eine Autorin das Wort ergreifen. All das und noch viel mehr wird im Podcast besprochen. Vielen Dank an das großartige Publikum am Lendhafen und den Verein Lendhauer, der auch in diesem Jahr die Live-Aufnahme auf der Bühne ermöglicht hat.