Warum kommen wir manchmal einfach nicht runter? Was bringen Atemübungen und Achtsamkeit wirklich? Und wie viel ist dran an den Tipps, mit denen wir angeblich unser Nervensystem regulieren können? In dieser Folge schauen Pauline und Adina genauer hin: auf die Forschung zu Stress, Cortisol und die Kritik an der Polyvagal-Theorie. Es geht um den Unterschied zwischen einem stressigen Moment und einer dauerhaft belastenden Lebenssituation, um die Möglichkeiten und Grenzen von Entspannungsübungen und darum, warum wir ausgerechnet dann nicht an sie denken, wenn wir sie brauchen. Außerdem sprechen sie über Wenn-Dann-Pläne und die Frage, warum uns schon die Vorstellung dessen, was passieren könnte, so viel Energie kostet.Quellen:American Psychological Association (2025). Stress in America: A Crisis of Connection (US-Befragung).Stalder et al. (2017). Stress-related and basic determinants of hair cortisol in humans: A meta-analysis.Planert et al. (2026; online 2025). Linking hair cortisol and life stress: The role of stress reactivity and habituation.Grossman et al. (2026). Why the Polyvagal Theory Is Untenable (Fachdebatte).Porges (2026). When a Critique Becomes Untenable: A Scholarly Response to Grossman et al.’s Evaluation of Polyvagal Theory (Erwiderung).Giroux, Ahlers & Miawotoe (2023). Polyvagal Approaches: scientifically questionable but useful in practice (Kommentar).Balban et al. (2023). Brief structured respiration practices enhance mood and reduce physiological arousal.Fincham et al. (2023). Effect of breathwork on stress and mental health: A meta-analysis of randomised-controlled trials.Rajan, Kumar & Raj P (2026). Effects of mindfulness-based interventions on perceived stress among non-clinical adults: A systematic review and meta-analysis.Sosa-Cordobés et al. (2023; online 2022). How Effective Are Mindfulness-Based Interventions for Reducing Stress and Weight? A Systematic Review and Meta-Analysis.Gollwitzer & Sheeran (2006). Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-analysis of Effects and Processes.Webb et al. (2012). Effective regulation of affect: An action control perspective on emotion regulation.Mehr von uns: @mindmates.fm auf Instagram - Fragen und Themenwünsche gerne per DM. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jeden zweiten Montag gibts eine neue Folge MIND MATES: Dein Psychologie-Podcast für ehrliche Gespräche und fachliche Expertise von Pauline und Adina. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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34 Folgen
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Folge vom 25.10.2026#34 Warum helfen deine Anti-Stress-Tipps nicht?
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Folge vom 12.10.2026#33 Wie viel Freiheit erträgt Liebe?Quellen:Bastian et al. (2012). Don’t Mind Meat? The Denial of Mind to Animals Used for Human Consumption (zum Mind Blow).Wie viel Nähe ist eigentlich gesund? Warum fühlen wir uns manchmal ausgerechnet von den Menschen eingeengt, die wir am meisten lieben? Und warum macht es uns solche Angst, wenn unser Partner Zeit ohne uns verbringen möchte?In dieser Folge sprechen Pauline und Adina darüber, warum unser Bedürfnis nach Nähe und unser Wunsch nach Freiheit manchmal so heftig miteinander kollidieren. Über Verlustangst, emotionale Abhängigkeit, Nähe-Distanz-Dynamiken und die Frage, wann aus Liebe Kontrolle und aus Rücksichtnahme Selbstaufgabe wird.Mehr von uns: @mindmates.fm auf Instagram - Fragen und Themenwünsche gerne per DM. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Folge vom 27.09.2026#32 Bist du schuld an deinem Kontostand?In dieser Folge sprechen Pauline und Adina darüber, warum unser Umgang mit Geld viel weniger mit dem richtigen „Mindset“ zu tun hat, als uns oft erzählt wird. Von Money Scripts und erlernten Glaubenssätzen über wohlwollenden Sexismus und finanzielle Abhängigkeit bis hin zu Altersarmut, Mental Load und den langfristigen Folgen unbezahlter Care-Arbeit.Außerdem geht es darum, was finanzielle Sorgen mit unserem Denken und unserer Gesundheit machen, warum Frauen beim Verhandeln vor anderen Hürden stehen, wie verbunden wir mit unserem zukünftigen Ich sind und warum finanzielle Selbstwirksamkeit manchmal mit einem sehr kleinen Schritt beginnt. Und um die Frage: Wie können wir individuell mehr Handlungsspielraum gewinnen, ohne strukturelle Ungleichheit zum persönlichen Mindset-Problem zu erklären?Quellen:Klontz et al. (2011). Money Beliefs and Financial Behaviors: Development of the Klontz Money Script Inventory.Glick & Fiske (1996). The Ambivalent Sexism Inventory: Differentiating hostile and benevolent sexism.Becker & Wright (2011). Yet another dark side of chivalry: Benevolent sexism undermines and hostile sexism motivates collective action for social change.Mani et al. (2013). Poverty impedes cognitive function.Artz, Goodall & Oswald (2018). Do Women Ask?.Bowles, Babcock & Lai (2007). Social incentives for gender differences in the propensity to initiate negotiations: Sometimes it does hurt to ask.Kleven et al. (2019). Child Penalties across Countries: Evidence and Explanations.Stickley et al. (2023). Financial debt, worry about debt and mental health in Japan.Hershfield et al. (2011). Increasing Saving Behavior Through Age-Progressed Renderings of the Future Self.Bucher-Koenen et al. (2025). Fearless Woman: Financial Literacy, Confidence, and Stock Market Participation.Mehr von uns: @mindmates.fm auf Instagram - Fragen und Themenwünsche gerne per DM. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Folge vom 13.09.2026#31 Wirst du ungerecht behandelt?Im zweiten Teil der Q&A-Folge reden Pauline und Adina darüber, wie sie mit Ungerechtigkeit im Beruf umgehen würden, ob "mehr Geld" ihr Leben verändern könnte und was bei Trennungen oft vergessen wird. Mehr von uns: @mindmates.fm auf Instagram - Fragen und Themenwünsche gerne per DM. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.