"Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity" - so heißt die neue Ausstellung im Sprengel Museum Hannover. Drei Ikonen der Gegenwartskunst werden hier vereint und treten in den Dialog. Was für Niki de Saint Phalle die Nanas sind, können für Yayoi Kusama die Polka-Dots und für Takashi Murakami die ikonischen Emoji-Flowers sein. Die Drei zeichnen sich aus durch farbintensive Gestaltungskraft und klare Statements zu Liebe, Sexualität, utopischem Denken oder existentieller Angst. Ihre Werke werden im Sprengel Museum in einer atemberaubenden Schau erstmals zusammen gezeigt. Flankierend zur Ausstellung wird an die großzügige Schenkung vor 25 Jahren erinnert, als Hannover mehr als 400 Werke von Niki de Saint Phalle erhielt und seitdem die weltweit größte Sammlung der Künstlerin beherbergt. Über ein ambitioniertes Ausstellungsprojekt spricht der Direktor des Sprengel Museums, Reinhard Spieler, mit Claudia Christophersen in NDR Kultur à la carte.
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Folge vom 05.09.2025"Love You For Infinity" - Kunstspektakel im Sprengel Museum
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Folge vom 01.09.2025Der neue Intendant am Schauspiel Hannover: Vasco BoenischSonja Anders hat mit ihrer Intendanz das Theaterleben in Hannover geprägt. Nach sechs Jahren intensiver Arbeit am Schauspiel Hannover ist sie nun ans Hamburger Thalia Theater gewechselt. Ihr Nachfolger, Vasco Boenisch, hatte im Mai ein opulentes, vielversprechendes Programm vorgelegt. Damit startet er jetzt am 11. September in die neue Saison und mit der ersten Premiere "Pride" von Falk Richter.1980 geboren, hat Boenisch Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Soziologie studiert, die Deutsche Journalistenschule besucht. Er hat als Theaterkritiker für die Süddeutsche Zeitung geschrieben, später war er Kulturredakteur beim WDR, bis ihn Johan Simons als Dramaturg an die Ruhrtriennale holte. Von da an ging die Theaterkarriere steil aufwärts: Chefdramaturg am Schauspielhaus Bochum, Künstlerischer Direktor und zuletzt stellvertretender Intendant.Was hat Vasco Boenisch in Hannover vor? Welche Impulse möchte er setzen? Warum macht er Hausbesuche? Darüber spricht er in NDR Kultur à la carte mit Katja Weise.
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Folge vom 29.08.2025Das International Mendelssohn Festival mit Niklas SchmidtSein Urururgroßvater war Moses Mendelssohn, der Großvater von Felix Mendelssohn Bartholdy. Niklas Schmidt konnte als Musiker also gar nicht anders, als sich mit diesem Namen und der Musik Mendelssohn Bartholdys zu beschäftigen. Auch Schmidt ist in Hamburg geboren, Felix Mendelssohn ging dann nach Berlin, Düsseldorf und Leipzig, und Schmidt ist mit seinem Cello durch die ganze Welt gereist, gehört seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Cellisten und Kammermusikern. In Hamburg kommen beide Künstler immer wieder zusammen, beim International Mendelssohn Festival, dessen Künstlerischer Leiter Schmidt ebenfalls ist. In diesem September gibt es wieder zehn Tage lang Kammermusik mit Werken vom Barock bis ins 20. Jahrhundert - Musik von Komponisten, die Mendelssohn beeinflusst haben oder die er beeinflusst hat; Musik, wie sie in den Salons der Zeit erklungen ist oder sein könnte. Eine besondere Rolle spielen dabei die großen Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts, allen voran Frédéric Chopin und Franz Liszt. Im "Salonkonzert" zur Eröffnung des Festivals am 10. September kann man beide von einer weniger bekannten Seite erleben.(00:00:00) Intro(01:10) Gebet einer Jungfrau (Auschnitt, Ende)(06:00) Streichquintett Nr. 1 A-Dur op. 18 - Scherzo - Allegro di molto (3. Satz)(16:56) Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, op. 11 - Larghetto (2. Satz), Ausschnit(26:06) Fünf kleine Stücke für Klavier, S 192 - Lento assai (Nr. 2 As-Dur)(33:17) Impromptu für Harfe, op. 86(40:43) Trio F-Dur für Flöte, Fagott und Klavier - Larghetto (1. Satz)(48:40) Präludium Nr. 1 C-Dur für Violoncello und Klavier
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Folge vom 25.08.2025"In die Sonne schauen" von Mascha SchilinskiWas lebt in uns weiter durch die Zeit hindurch? Wie bestimmt und prägt uns das, was vielleicht vor unserer Geburt geschehen ist? Was brennt sich in unsere Körper ein und wird zu kollektiver Körpererinnerung? Fragen, die die Filmregisseurin Mascha Schilinski beschäftigen. In ihrem neuen Film "In die Sonne schauen" erzählt sie das Leben ihrer Heldinnen, junge Mädchen und Frauen, die auf einem Bauerndorf in der Altmark leben. Schilinski durchzieht die Geschichte: Deutsches Kaiserreich, Zweiter Weltkrieg, DDR bis zur Gegenwart. In Cannes wurde der Film mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Nun ist die Sensation perfekt: "In die Sonne schauen" wird für Deutschland ins Rennen um die Oscars gehen. Bevor der Film am Donnerstag in die deutschen Kinos kommt, spricht die Filmregisseurin in NDR Kultur à la carte mit Katja Weise über ihren Film, die Widerstände beim Drehen und den Erfolg.