Eine Waffenruhe im Gazastreifen und die komplette Entwaffnung der Hamas - so hatte es US-Präsident Donald Trump euphorisch angekündigt. Doch schon nach wenigen Tagen ist die Euphorie verpufft. Weder hat die Führung der Terrororganisation der Abgabe ihrer Waffen zugestimmt, noch stösst der Plan in Israel auf Begeisterung. Die geplante Entwaffnung soll theoretisch von einer noch nicht existierenden internationalen Truppe überwacht werden – ein logistisches und politisches Vakuum. «So schön die Ankündigung auch klingt, mit der Realität hat das noch nicht allzu viel zu tun», dämpft Israel-Korrespondent Johannes Bockenheimer in dieser Folge die Erwartungen.
Gast: Johannes C. Bockenheimer, NZZ-Korrespondent in Israel
Host: Marlen Oehler
Redaktion und Support: Alice Grosjean, Dominik Schottner
Johannes' Artikel aus seinem Berichtsgebiet findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/impressum/johannes-c-bockenheimer-ld.1759640) bei der NZZ.
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Folge vom 04.08.2026Deal or no deal: Was taugt Trumps Gaza-Plan wirklich?
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Folge vom 03.08.2026Flucht zurück: Wie die Bewohner von Ceuta den Migrantenansturm erlebt habenBis zu 60.000 Menschen gelangten vergangene Woche illegal von Marokko in die spanische Exklave, die meisten von ihnen schwimmend übers Meer, 72 von ihnen starben dabei nach aktuellem Stand. Der Grossteil derer, die es lebend nach Ceuta geschafft hatte, ist laut den spanischen Behörden inzwischen aber wieder nach Marokko zurückgekehrt. Die Folgen sind weitreichend: Von der konkreten Lage vor Ort über die spanische Innenpolitik bis hin zur EU und sogar Donald Trump - alle schauen auf Ceuta. Ein Ortstermin. Host: Dominik Schottner Gast: Julia Monn, Korrespondentin für Spanien Redaktion: Sarah Ziegler Julias aktuelle Berichte aus Ceuta findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/impressum/julia-monn-ld.1647919), eine Übersicht der aktuellen Entwicklungen hat die NZZ [auf dieser Seite](https://www.nzz.ch/international/spanische-exklave-bei-marokko-migrantenandrang-stellt-laut-spaniens-ministerpraesident-verletzung-der-territorialen-integritaet-dar-ld.10017727). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
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Folge vom 31.07.2026Waldbrände in Europa: Warum es zu wenig Löschflugzeuge gibtDie Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar. Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wassertank voll, und die Maschine kann zum Brand zurückfliegen. Solche Maschinen sind derzeit auch bei den Waldbränden in Spanien und Frankreich im Einsatz. Doch die Flotten der bewährten Canadair-Flieger sind knapp, da der Hersteller die Produktion jahrelang ausgesetzt hatte. Selbst bei neuen Bestellungen dauert es Jahre, bis Maschinen und geschultes Personal einsatzbereit sind. In dieser Episode beleuchten wir, warum die grenzüberschreitende Hilfe der EU an ihre Grenzen stösst. Wir sprechen über die besonderen Herausforderungen der Piloten beim Löscheinsatz und zeigen auf, warum neben der Verstärkung aus der Luft vor allem Massnahmen am Boden entscheidend sind. Heutiger gast: Jürgen Schelling, Aviatik-Journalist Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer Mehr Informationen: [Überblick zu den Waldbränden in Europa ](https://www.nzz.ch/panorama/fast-eine-halbe-million-menschen-sind-von-flammen-bedroht-so-ist-die-lage-in-spanien-frankreich-und-italien-ld.10017137)in der NZZ. [Interaktive Temperaturkarte](https://www.nzz.ch/visuals/hitzewelle-in-europa-die-interaktive-temperatur-karte-im-live-check-ld.10012978) zur Hitze in Europa. [Jürgens NZZ-Artikel z](https://www.nzz.ch/mobilitaet/waldbraende-in-europa-neue-loeschflugzeuge-sind-kaum-verfuegbar-ld.10016896)um Mangel an Löschflugzeugen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
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Folge vom 30.07.2026Nochmals ein blockierter Seeweg: Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar. Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern auf dem Weg nach Asien genutzt. Schiffe passieren dabei Jemen auf der einen und Dschibuti auf der anderen Seite. Die jemenitische Seite wird von den Huthi kontrolliert, eine mit Iran verbündete Miliz. Weil die Gefahr durch die Huthi mittlerweile zu gross ist, hat der Schiffsverkehr auch dort stark abgenommen, die Passage ist nun ebenfalls gesperrt. Welche Folgen diese zweite Blockade für die globale Energieversorgung hat, ordnet NZZ-Redaktorin Catherine Bosley ein. Sie erklärt, wie die bisherigen Puffer an Ölvorräten genutzt wurden und warum der Ukraine-Krieg die Lage weiter verschlimmert. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Der [Hintergrundartikel von Catherine](https://www.nzz.ch/pro/der-naechste-seeweg-ist-blockiert-droht-nun-doch-eine-energiekrise-ld.10016390) in der NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)