Je nach Umfrage wollen bis zu 70% der jungen Marokkaner ihr Land verlassen. Einer von ihnen ist Karim, der gerne nach Deutschland will, um dort zu arbeiten. Um sich diesen Traum zu ermöglichen, lernt er seit einigen Jahren Deutsch in einer Schule in Casablanca. Er will legal in die EU auswandern. Für ihn kam es Ende Juli nicht in Frage, wie über 70.000 andere den Weg über die spanische Exklave Ceuta zu wählen.
Anwar hat genau das versucht, kam aber schnell nach Marokko zurück. Er würde es auch immer wieder versuchen, denn Marokko bietet ihm keine Perspektiven, sagt er. NZZ-Reporter Michael Schilliger hat mehrere junge Männer und Frauen in Marokko getroffen, die weg wollen. Von seinen Begegnungen erzählt er in dieser Folge von "NZZ Akzent" und erklärt, welche Rolle die wirtschaftliche Lage des Landes in den Entscheidungen der jungen Menschen spielt.
Gast: Michael Schilliger, NZZ-Reporter
Host: Sarah Ziegler
Foto: Imane Djamil
In Michaels Reportage bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/gesellschaft/70-000-flohen-nach-ceuta-und-noch-viel-mehr-wollen-marokko-verlassen-dabei-boomt-das-land-was-ist-da-los-ld.10021911) kannst du viele weitere Menschen kennenlernen, die er dort getroffen hat.
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Folgen von NZZ Akzent
1637 Folgen
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Folge vom 08.09.2026Nach Ceuta: Warum Marokkos Jugend unbedingt weg will
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Folge vom 06.09.2026Die AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt: Ist das der Anfang vom Ende für Kanzler Merz?Sven Schulze, amtierender Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, wirkt sehr geknickt, als er am Abend vor seine Parteikollegen tritt. Kein Wunder, schliesslich hat seine Partei bei der Wahl am Sonntag die Hälfte ihrer Wählerstimmen verloren. Dennoch ist es ihm wichtig, in seiner Rede dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zu gratulieren; mit dem Vorwort: «Wir leben in einer Demokratie.» Ob diese Glückwünsche eine erste ausgestreckte Hand über eine Brandmauer hinweg sind, wie es für die einzelnen Parteien weitergeht und welche Auswirkungen die Wahl auf die gesamtdeutsche Politik hat, das analysiert Florian Eder, Chefredaktor der NZZ Deutschland, in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Produktion: Dominik Schotter, Sarah Ziegler Alle Analysen und Hintergründe zur Wahl findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Coypright Foto: Fabrizio Bensch / REUTERS
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Folge vom 05.09.2026«Das Leben im Libanon ist schizophren» – Nahost-Korrespondent Daniel BöhmAls Korrespondent für die NZZ berichtet Daniel Böhm über die arabischen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika. Es ist eine Region im Krisenmodus, die komplexer nicht sein könnte. Obwohl er etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit mit Lesen verbringe, sagt Böhm: «Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte den Nahen Osten verstanden.» Das sei nur schon im Libanon der Fall, ein Land etwa ein Viertel so gross wie die Schweiz. In Beirut fühle sich das Leben manchmal komplett normal an. Wenige Kilometer südwärts wohnen Menschen in zerbombten Dörfern und leben im Ausnahmezustand. Wie Daniel Böhm sich in diesen Realitäten zurechtfindet und wie er bei Reportagen in Krisengebieten vorgeht, erzählt er in dieser Podcastfolge. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ Host: Alice Grosjean 00:30 Krasse Kontraste im Libanon 04:59 Wie man den Alltag in eienr Krisenregion organisiert 08:29 Vorbereitung und Sicherheitsrisiken bei Reportagereisen 15:53 Den Überblick behalten im Nahen Osten 19:09 Gastfreundschaft, Kultur und gesellschaftliche Schranken 22:45 Zwischen dem Nahen Osten und Europa [Die NZZ-Akzent-Folge mit Daniel](https://www.nzz.ch/podcast/syrien-nach-asad-zwischen-hoffnung-und-chaos-nzz-akzent-ld.1863171), nachdem er das erste Mal nach Syrien gereist war. [NZZ-Akzent-Folge mit Daniel,](https://www.nzz.ch/podcast/libanon-warum-die-neuen-staatlichen-busse-ein-zeichen-der-hoffnung-sind-nzz-akzent-ld.1912251) der mit öffentlichen Bussen einmal durch den Libanon gereist ist. [Die Repo aus Syrien](https://www.nzz.ch/international/syrien-eindruecke-aus-dem-umkaempften-suweida-ld.1894572), als Daniel und sein Kollege in eine Schiesserei gerieten. [Daniels Reportage aus Ceuta](https://www.nzz.ch/international/die-stadt-der-enttaeuschten-drei-wochen-nach-beginn-der-fluechtlingskrise-herrscht-in-ceuta-immer-noch-ausnahmezustand-ld.10020502) in der NZZ. Noch mehr Texte von Daniel [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409).
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Folge vom 04.09.2026Alkoholverbot? Wie Syrien trockengelegt wirdIn Syrien gibt es unter der neuen islamistischen Regierung von Ahmed al-Sharah offiziell kein Alkoholverbot. Trotzdem hat Gladees Moussa bereits aufgegeben. Die junge Christin führt mit ihren Eltern eine kleine Bar und verkauft dort seit einigen Wochen keinen Alkohol mehr. Es sei zu teuer. Vor allem aber habe sie Angst, Islamisten könnten ihre Bar stürmen. Der NZZ-Korrespondent Rewert Hoffer ist nach Syrien ins Tal der Christen gereist, um herauszufinden, wie sich der Alkoholkonsum unter der neuen syrischen Regierung verändert hat. Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Weitere Geschichten von Rewert in der NZZ findest du hier: https://www.nzz.ch/impressum/rewert-hoffer-ld.1711500