Wir sprechen über die hässlichsten Corona-Narrative und haben euch nach den Sätzen, Märchen, Erzählungen der Pandemie gefragt, die euch am meisten genervt, ermüdet oder verärgert haben - Danke für die Waschkörbe an Einsendungen! Außerdem gründen wir vielleicht eine C.O.V.I.D.-Partei.
07:51 „Wir werden einander verzeihen müssen“
09:58 „Eigenverantwortung“
22:33 „Ausgleich zwischen Wirtschaft und Gesundheit“
30:36 „Deutschland kommt ganz gut durch die Krise“ vs.„Deutschland ist keine Insel“
39:05 „Impfen ist der einzige Ausweg“
47:22 „Vor dem Virus sind alle gleich“
58:20 „Konnte man alles nicht wissen / das Virus ist unberechenbar“
01:11:21 „Wir könnten schon längst durch sein“
1:13:27 „Die Pandemie ist eine Naturkatastrophe, die gemeinerweise über uns gekommen ist“
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Nachrichten
Piratensender Powerplay Folgen
Das politische Gespräch am Ende der Woche. Kein News-Rückblick, sondern Analysen mit Haltung. Von Samira El Ouassil und Friedemann Karig. Updates, Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartner:innen findet ihr hier: https://linktr.ee/piratensenderpowerplay Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Folgen von Piratensender Powerplay
237 Folgen
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Folge vom 10.04.2021E35: "Das Narrativquartett der Titanic"
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Folge vom 03.04.2021E34: "Petting, Pornos, Petitionen"00:30: Eine etwas andere Begrüßung, aus Gründen. 04:30: Heute geht´s um die Petition, Pornos und angebliche Lockerungsdiskussionsorgienwünsche. 06:00: Also: wie lief das mit der Petition, warum und was passiert als nächstes? 08:45: Die Kommentare zur Petition sagen eigentlich alles. Schaut euch die unbedingt an. 12:30: Was waren die Reaktionen und Gegenargumente? Und wieso haben wir keine konkreten Maßnahmen gefordert? 23:20: Wie geht es jetzt weiter? Gute Frage. Wir brauchen jedenfalls noch ca. 4900000 Stimmen. 27:00: Dabei gibt es eigentlich eine Mehrheit für den Lockdown. Wieso wird die ignoriert? Was sind da für Wahrnehmungsverzerrungen am Start? 31:00: Dr. Samira hat das schonmal erforscht. Nur mit Pornos. Endlich mal Pornos im PP!! 38:00: Was bedeutet das jetzt für Porona? Herdplatten überall. 46:30: Samira war auf einer Beisetzung. Der Rest ist Stille. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Folge vom 28.03.2021Petitionssender Powerplay: Unterzeichnet unsere Petition, bitte!Die Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-einen-strikten-lockdown-gegen-die-dritte-welle-jetzt Wir fordern die Bundesregierung und alle Landesregierungen auf: beschließen Sie sofort einen strikten, kurzen Lockdown, statt erneut zu zögern – und in der Konsequenz ebenso strikte, aber längere Schließungen vornehmen zu müssen. Denn in dieser dritten und bislang vielleicht gefährlichsten Welle der Pandemie zeichnet sich ab, was uns viele ExpertInnen und ihre Modelle immer wieder genau berechnen konnten: eher früher als später werden die Infektionszahlen, und damit nachgelagert die Intensivbettenauslastung und Todeszahlen so hoch steigen, dass ein Lockdown unausweichlich ist.Begründung Wenn uns die Erfahrung der bisherigen Wellen in Deutschland sowie die Erfahrung des europäischen Auslandes mit der inzwischen dominierenden Variante B117 eines gezeigt haben, dann dies: ohne einen umfassenden Lockdown, wie wir ihn im Frühjahr 2020 auch hier in Deutschland hatten, und einer damit verbundenen deutlichen Kontakt- und Mobilitätsreduzierung quer durch die gesamte Bevölkerung, ist ein exponentielles Wachstum nicht entscheidend zu bremsen. Zumal die deutlich ansteckendere Variante B117 in diesem Jahr in keinem europäischen Land ohne besonders strikte Maßnahmen aufgehalten wurde. Ob Portugal, England oder Irland: sie alle waren gezwungen, drastische Einschränkungen zu beschließen. Doch konnten sie alle dadurch die dritte Welle stoppen und die Fallzahlen langfristig senken. Wir fordern also nur: lieber jetzt als später. Lassen Sie uns eine neuerliche gemeinsame Kraftanstrengung unternehmen, wie sie uns im Frühjahr 2020 gelungen ist. Denn jeder Tag, den der Lockdown hinausgezögert wird, kostet Menschenleben. Und verlängert nur das Leid all derer, die unter dem Lockdown besonders leiden: Arme und alte, kranke und junge Menschen. Sie gilt es jetzt zu schützen. Und letztlich profitieren wir alle gleichermaßen von einer schnellen, entschlossenen Maßnahme. Denn dies ist die zweite große Lektion aus einem Jahr Pandemie: je später man im exponentiellen Wachstum eine Maßnahme trifft, desto länger muss man sie durchhalten. Ein früherer Lockdown ist deshalb vor allem auch ein kürzerer Lockdown. Deutschland ist nach einem Jahr der Pandemie müde. Dennoch ist die Zustimmung zu strikten Maßnahmen ungebrochen hoch, wie neueste Umfragen zeigen. Die Bevölkerung hat verstanden, dass wir die Pandemie bekämpfen müssen, nicht die Maßnahmen. Wir bitten Sie hiermit: Handeln Sie entsprechend. Beschließen Sie einen umfassenden, kurzfristigen Lockdown von zwei Wochen, um die dritte Welle zu stoppen. Jetzt. Hochachtungsvoll, Samira El Ouassil und Friedemann Karig Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Folge vom 26.03.2021E33: "Das Manifest des Pandemismus"00:30: Hello, Hello, turn your Radio on. Die Quarantäne des Kokolores ist wieder da. 01:30: Wir sprechen heute "nur" über ein Thema: Das "Manifest für eine offene Gesellschaft". Warum? Weil man daran alles an Diskurs ablesen kann. vertraut uns. Wird gut. 07:00: Kurzer Test: Wer liest eigentlich diese Shownotes? Wir glauben ja: nur Leute, die den Podcast gar nicht hören weil keine Zeit für eine Stunde Geschwätz. Haben wir Recht oder nicht? Schreibt uns! 16:00: Die eigene Position als Minderheit oder schwach zu setzen, wirkt wie eine erste Diskursverzerrung. Wie entstand das Manifest eigentlich? Franziska Augstein weiß es. 19:40: Ganz, ganz viel an diesem Manifest kann man nur unterstützen. Ein offener Dialog ist wichtig. Aber "ohne Angst"? Wer hat denn wirklich Angst im Diskurs? Und vor was genau? 21:30 Man muss zwei Ebenen aufteilen wie bei Super Mario: Meta und Meso. Also: was sollen wir tun? Und wie besprechen wir das? Kann es sein, dass wenn Super Mario im Sachdiskurs nicht weiterkommt, er gerne auf die Metaebene springt? 27:20: Es geht manifestisch ein bisschen drunter und drüber, irgendwann sagt Samira "Cancel Culture", und dann weiß sie schon wieder mehr zum Hintergrund. Aber es bleibt "hochgradig trivial". 33:50: Und das Timing war speziell: mitten in eine Woche erneut katastrophaler Pandemiepolitik knallt so ein Manifest nochmal anders. Das Sprechtempo steigt weiter. 37:00: Wie kommt eine komplett verschiedene Realitätswahrnehmung, zu Schrödingers Lockdown, der gleichzeitig viel zu hart ist und gar nicht existiert? 40:00: Vielleicht geht es auch um etwas ganz anderes, handfesteres: nämlich um eine konkrete Bedrohung, um ein Risiko, mit dem wir operieren. Na, liest du immer noch? Und hörst du auch? 43:20: Eigentlich geht es doch um eine simple, brutale Frage: wie viele Tote nehmen wir in Kauf? Das ist die Leerstelle des Diskurses, um die wir alle herumtanzen. 46:30: Was heißt "mit dem Virus leben"? Ein paar hundert Tote am Tag. 51:20: Und die Schutzbefohlenen, wie mündig sind sie? Das Manifest zitiert Michel de Montaigne. Das lohnt sich nachzulesen, so oder so. Und wir verabschieden uns. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.