Am 6. Oktober 2026 war die Autorin und Journalistin Ruth Hoffmann mit ihrem Buch "Raubzug von rechts" zu Gast in der Politischen Runde. Sie beschrieb im Gespräch mit Alice Berger, wie es der Neuen Rechten gelingt, Begriffe und ihre Bedeutung zu verschieben. Besprochen haben wir dieses Phänomen am Beispiel der der deutschen - demokratischen - Farben Schwarz-Rot-Gold, dem Kippen eines Patriotismus in einen Nationalismus und der Übernahme des Widerstands-Begriffs durch die AfD am Beispiel von Otto Wels. Warum diese Strategie aufgeht, wie wir uns dagegen wehren können und was der neue Bundestrainer, Jürgen Klopp, damit zu tun hat, erfahren Sie in diesem Podcast.
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Folge vom 06.10.2026"Die neue Rechte macht sich die Demokratie zu nutze"
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Folge vom 29.09.2026"Alle Polizisten, Politiker und Kriminelle wurden verjagt"Am 28. September 2026 war der Journalist und Mexiko-Korrespondent Moritz Osswald zu Gast in der Politischen Runde. Er brachte uns einen Vortrag über die Geschichte der kleinen Stadt Cherrán in Mexiko mit, die es geschafft hat, sich gegen die in Mexiko allgegenwärtigen Kartelle zu wehren. Der Aufstand von Cherrán vom 15. April 2011 hat spannende Entwicklungen in Gang gesetzt. Welche Rolle Avocados und Pinien dabei spielen und warum Kartelle nicht anders als McDonalds organisiert sind, erfahren Sie in diesem Podcast.
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Folge vom 09.06.2026"Es würde uns nicht helfen, wenn Trump morgen tot umfallen würde."Am 8. Juni 2026 war die langjährige USA-Korrespondentin Rieke Havertz zu Gast in der Politischen Runde. Sie hatte ihr Buch "Goodbye Amerika?" dabei und berichte von ihren Erfahrungen mit den Vereinigten Staaten aus ihrer Studienzeit in Ohio und vor ein paar Tagen, als sie den deutschen Außenminister begleitet hat. Wie hat sich Amerika in den letzten 20 Jahren verändert? Darüber sprach sie mit Alice Berger, aber auch über europäische Vorurteile, die Schwäche der Demokratischen Partei im Machtkampf mit Trump und warum sie glaubt, dass es nur noch zwei Wahlen gibt, an denen hängt, ob Amerikas Demokratie überlebt. Natürlich sprachen wir auch über die aktuelle politische Lage in den USA, im 250. Jahr der Unabhängigkeitserklärung.
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Folge vom 02.06.2026"Ich habe die Symbolbedeutung des Oberbürgermeisters völlig unterschätzt"Am 1. Juni 2026 war Wuppertals ehemaliger Oberbürgermeister Uwe Schneidewind zu Gast. Er brachte sein Buch "Dienstschluss. Herausforderung Kommunalpolitik" mit und sprach über seine zurückliegende fünfjährige Amtszeit. Er hat das Buch geschrieben, obwohl es die Bitte gab "Uwe, bitte schreib kein Buch". Zum Glück hat er nicht darauf gehört und so konnten wir darüber sprechen, was er in der Kommunalpolitik erlebt hat. Es ging um die Frage von Macht, wer sie hat und wer nicht, was Sachfragen und Machtfragen miteinander zu tun haben, was Verwaltungspartisanen sind und welche Qualitäten ein*e Oberbürgermeister*in braucht. Aber natürlich sprach Uwe Schneidewind auch über die Fehler, die er im Amt gemacht hat - und was er erreicht hat.