Am 30. Juni 1920 vergiftet sich Lena Christ auf dem Münchner Waldfriedhof. Die Verzweiflungstat beendet ein hartes und bitteres Leben. Sie beschreibt es in ihrem Werk "Erinnerungen einer Überflüssigen". Für den zeitgenössischen Kritiker Josef Hofmiller ist dieser Roman das erste Meisterwerk der Lena Christ. Zwei weitere kommen hinzu: "Mathias Bichler" und "Die Rumplhanni". "Wenn man in hundert Jahren wissen will, wie es damals in Oberbayern gewesen ist", schreibt Hofmiller, "werden diese drei Bücher neben denen von Ludwig Thoma den Wert kulturgeschichtlicher Quellenwerke haben."
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Folge vom 29.03.2021Lena Christ - Erinnerungen einer Überflüssigen
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Folge vom 29.03.2021Gustav Klimt - Bohemian und KünstlerGustav Klimt gilt als der Maler des Wiener Jugendstils, Alma Schindler galt als schönstes Mädchen Wiens um 1900. Als sie 17 war, warb er um sie. Doch mehr als einen Kuss gab es nicht, das verhinderten die Eltern. (BR 2012)
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Folge vom 24.03.2021Das Labyrinth - Der Weg zur MitteSeit Jahrtausenden sind Menschen vom Symbol des Labyrinths fasziniert. Der Weg führt - über viele Kehrtwendungen hinweg - letztlich in die Mitte. Ein Symbol auch für den menschlichen Lebensweg? (BR 2016)
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Folge vom 23.03.2021Die Metapher - Vom Umgang mit SprachbildernMetaphern begleiten uns täglich. Sie ermöglichen uns, abstrakte Sachverhalte bildhaft anschaulich zu machen. Mit diesem Wort-Werkzeug beeinflussen wir unser Gegenüber oft unbewusst. Ein Blick in die Gebrauchsanleitung lohnt sich. (BR 2018)