Wie lässt sich Einsteins Gravitationstheorie mit der Quantenmechanik vereinbaren? Beide zählen zu den erfolgreichsten Theorien der modernen Physik und beschreiben die Natur mit beeindruckender Präzision – doch bis heute fehlt ein gemeinsames Verständnis. In der neuen Folge des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft erklärt der frisch ausgezeichnete Wittgenstein-Preisträger Markus Aspelmeyer, Quantenphysiker an der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, warum genau jetzt ein historisches Zeitfenster aufgeht, um dieses Jahrhundertproblem erstmals experimentell anzugehen.
Mit winzigen Glaskügelchen, extrem präzisen Gravitationsmessungen und Quantenexperimenten wollen Forschende testen, ob auch die Schwerkraft den Gesetzen der Quantenwelt folgt. Gelingt das, könnte dies den Weg zu einer gemeinsamen Beschreibung der beiden großen Säulen der modernen Physik ebnen – und unser Verständnis der Natur grundlegend verändern.
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Rätsel der Wissenschaft Folgen
"Rätsel der Wissenschaft" ist der STANDARD-Podcast über die großen Fragen der Menschheit. Wir erkunden den Ursprung des Lebens, die Chancen der Gentechnik, die Möglichkeit von Zeitreisen und die Erschließung des Weltraums. Und zwar so, dass es jeder und jede versteht. Dazu recherchieren die Jounalist:innen der STANDARD-Redaktion die jüngsten Erkenntnisse aus der Forschung, sprechen mit den Expert:innen aus der Wissenschaftsszene und sehen sich aktuelle Experimente an. Neue Folgen erscheinen immer mittwochs auf derStandard.at, Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
Folgen von Rätsel der Wissenschaft
82 Folgen
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Folge vom 01.07.2026Wie passen Gravitation und Quantenphysik zusammen?
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Folge vom 17.06.2026Unser Planet der Mikroben | Inside ScienceMikroorganismen haben keinen besonders guten Ruf. Viele denken bei Mikroben zuallererst an Krankheitserreger. Dabei prägen sie das Leben auf der Erde viel grundlegender: Sie produzieren Sauerstoff, halten Stoffkreisläufe am Laufen, beeinflussen das Klima und leben in enger Gemeinschaft mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Ohne sie würde auf unserem Planeten kaum etwas funktionieren. Erst in den vergangenen Jahren hat die Mikrobiomforschung begonnen zu zeigen, wie eng diese unsichtbaren Lebensgemeinschaften mit der Gesundheit von Menschen und Ökosystemen verknüpft sind. Gleichzeitig entdecken Forschende immer neue Mikroorganismen und stoßen auf Zusammenhänge, die bislang völlig unbekannt waren. Darüber sprechen David Rennert und Tanja in der neuen Folge des STANDARD-Podcasts Inside Science mit dem Mikrobiologen Michael Wagner von der Universität Wien. Der Forscher erklärt, warum die Erde über Milliarden Jahre ein Planet der Mikroben war, welche Rolle Mikrobiome für Umwelt und Klima spielen und weshalb wir erst beginnen zu verstehen, wie stark unser Leben von diesen winzigen Organismen abhängt.
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Folge vom 03.06.2026Was außerirdische Atmosphären verraten | Inside ScienceLange galt unser Sonnensystem als Vorlage für alle anderen potenziellen Planetensysteme. Doch die Entdeckung tausender Exoplaneten hat dieses Bild grundlegend verändert. Forschende finden heute Welten mit extremen Temperaturen, gewaltigen Stürmen und möglicherweise sogar Wolken aus Mineralien oder Edelsteinen. Wie lassen sich solche Atmosphären aus vielen Lichtjahren Entfernung überhaupt untersuchen? Darüber sprechen Tanja Traxler und David Rennert in der neuen Folge des STANDARD-Podcasts Inside Science mit der Astrophysikerin Christiane Helling vom Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die Expertin erklärt, wie Astronominnen und Astronomen Atmosphären auf Exoplaneten analysieren, warum die Suche nach Biosignaturen so schwierig ist und welche Teleskope künftig neue Einblicke in fremde Welten ermöglichen könnten.
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Folge vom 20.05.2026Warum Frauen in Daten unterrepräsentiert sind | Inside ScienceDer Crashtest-Dummy gilt seit langem als unrühmliches Paradebeispiel für geschlechterspezifische Blindstellen in Datensätzen: Bis heute ist das Verletzungsrisiko für Frauen, wenn sie in Autounfälle verwickelt sind, erheblich größer als für Männer. Hintergrund ist, dass die Crashtest-Dummies, die für Zulassungsverfahren und Sicherheitstests herangezogen werden, sich nach wie vor an prototypisch männlichen Proportionen orientieren. Doch die Verkehrssicherheit ist bei weitem nicht das einzige Feld, in dem der Gender Data Gap zu Problemen führt. Worin die vielfältigen Gründe für den Gender Data Gap liegen, welche Folgen damit verbunden sind und war sich daran ändern lässt, besprechen Tanja Traxler und David Rennert in der neuen Folge von "Inside Science" mit der Informatikerin Johanna Pirker. Die Expertin für Gaming, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz ist als Professorin an der Technischen Universität München und der Technischen Universität Graz tätig.