Aus den Reihen der CDU-Bundestagsfraktion kam unlängst ein Vorschlag für einen radikalen Umbau der gesetzlichen Rente. Versicherungspflicht für alle, Beiträge auf sämtliche Einkünfte, also auch auf Kapitalerträge und Mieteinnahmen, Wegfall der Beitragsbemessungsgrenze. Dr. Markus Reichel, CDU-Bundestagsabgeordneter und einer der beiden Initiatoren dieses Reformvorschlages, erklärt, was sich für die Versicherten damit im Einzelnen ändern würde und wie das Konzept in seiner Partei und in der Gesellschaft aufgenommen worden ist. Er spricht von viel Zustimmung, weil damit endlich mal ein großer Wurf anstelle der bisherigen Reparaturen gelingen könnte, aber auch von heftigem Gegenwind. Schließlich führt eine solche Reform nicht nur zu Gewinnern.
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Der DIA Podcast informiert Sie alle zwei Wochen über aktuelle Entwicklungen rund um die Altersvorsorge, die neuesten Studien und die politische Rentenlage in Berlin. Zu hören sind die beiden DIA-Köpfe Isabelle von Roth und Klaus Morgenstern, die jeweils einen Experten in der Sendung haben. Freuen Sie sich jeden zweiten Mittwoch auf eine neue Folge!
Folgen von Rente gut, alles gut? Der DIA Podcast
83 Folgen
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Folge vom 25.10.2023CDU baut die Rente um
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Folge vom 11.10.2023Private Altersvorsorge reloadedDie Riester-Rente ist in Verruf geraten, Garantien sind fraglich geworden, das deutsche Altersvorsorgesystem zu einem Dschungel verwuchert – wer fürs Alter sparen will, muss sich mit einer Reihe von Problemen herumschlagen. Abhilfe sollte die Fokusgruppe Altersvorsorge schaffen, die unlängst ihren Abschlussbericht vorlegte. Der enthält eine Menge brauchbarer Vorschläge, meint Alberto del Pozo, Geschäftsführer des Fintech myPension. Er hofft, dass die Bundesregierung einiges davon umsetzt, zum Beispiel die lang überfällige Reform der Riester-Rente und eine sinnvolle Integration des geplanten Altersvorsorgedepots, das vorrangig auf Aktien setzen soll. Die vorgeschlagene Vergleichsplattform für Altersvorsorgeprodukte dagegen hält er für ein Placebo mit wenig Überlebensfähigkeit.
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Folge vom 27.09.2023Lösen die Boomer das Rentenproblem?Die Baby-Boomer, sprich die geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1969, gehen nun nach und nach in Rente. Daher gelten sie als ernste Belastung für das umlagefinanzierte Rentensystem, weil immer weniger Einzahler immer mehr Rentner finanzieren müssen. Doch sie seien nicht nur ein Problem für die gesetzliche Rente, sondern zugleich Teil der Lösung. Das behauptet Berthold Wigger, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft und Public Management am Karlsruher Institut für Technologie. Die Mehrheiten für ein späteres Renteneintrittsalter ändern sich durch die Boomer, so seine Prognose. Es werde eine neue Diskussion über eine längere Lebensarbeitszeit geben, die anderes verläuft als frühere öffentliche Auseinandersetzungen.
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Folge vom 13.09.2023Folgen Anleger den Sternen?Ratings, Sterne, Siegel – für Finanzprodukte gibt es eine Vielzahl an Bewertungen und Einstufungen. Sie sollen Sparern Orientierung liefern bei deren Suche nach erstklassigen Fonds, Anleihen oder Aktien. Doch kennen sie sich im dichten Dschungel der Qualitätssiegel aus? Folgen Anleger den Sternen? Sylvia Kreyßel-Minar, Inhaberin der Agentur im>puls und Autorin der jüngsten Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, hegt da einige Zweifel. Sie hat eine umfangreiche Befragung zum Verhalten der Anleger ausgewertet. Noch vor dem Erscheinen der Studie präsentiert sie einige Ergebnisse, die zeigen, wie weit Wunsch und Wirklichkeit bei Anlageentscheidungen häufig auseinanderklaffen.