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Simple Smart Buildings Folgen
Simple Smart Buildings steht für Gebäude die einfach und dauerhaft gebaut sind. Für die Generationen vor uns war es ganz normal mit einfachen Mitteln dauerhafte Gebäude zu errichten. Diese Art zu bauen hat sich über Jahrhunderte bewährt und wir können daraus lernen. In den verschiedenen Regionen entwickelten sich aus lokal vorhandenen Baustoffen resiliente Baukonstruktionen und Gebäudetypen, welche Jahrhunderte überdauert haben und gerade deshalb immer noch eine hohe Nutzungsqualität bieten. Dieser Podcast erzählt von Möglichkeiten einfach gut zu bauen. Ab Folge 140 ist für jede Episode ein redaktionell bearbeitetes Transskript hochgeladen. Feed-URL https://podcasted3e6b.podigee.io/feed/mp3
Folgen von Simple Smart Buildings
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Folge vom 21.05.2021Gespräch über das BauhandwerkDer Bogen dieses Gesprächs spannt sich von den hallstattzeitlichen Handwerkstechniken bis zu YouTube - Tutorials, die zeigen wie alles nur Erdenkliche gemacht wird. Zusätzliche Informationen und weiterführende Links finden Sie in den Shownotes zu dieser Episode.
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Folge vom 14.05.2021Torfmoos (Sphagnum) im BauwesenFür den Einbau von Fenstern wird gegenwärtig in erster Linie Polyurethanschaum verwendet. Herstellung und vor allen Dingen die Entsorgung dieses Produktes sind vom ökologischen Standpunkt aus betrachtet problematisch. Um eine ökologisch verträgliche Alternative zu entwickeln, wurden an der HTBLA Hallstatt Untersuchungen angestellt, wie in historischen Konstruktionen dieses Problem gelöst wurde und wie dieses Erfahrungswissen im gegenwärtigen Bauwesen umgesetzt werden kann. Das über lange Zeiträume bewährte Dichtungsmaterial Torfmoos steht auch heute noch in sogenannten Paludikulturen im großen Umfang zur Verfügung. Dort wird Torfmoos zur ökologischen Nutzung von Feuchtwiesen kultiviert und lediglich als Kompost verwertet. Durch die Verwendung von Torfmoos als Dichtungsmaterial ist eine höherwertige stoffliche Verwendung möglich. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden umfangreiche bauphysikalische Versuche durchgeführt und neuartige Baukonstruktionen entwickelt, die einen effizienten Einsatz von Torfmoos als Dichtungsmaterial ermöglichen.
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Folge vom 07.05.2021Gedanken zur Authentizität von OberflächenNicht alle Bauteile sind aus dem Material, das ihre Oberflächenerscheinung vorgibt. Zahlreiche Beispiele belegen den naheliegenden Gedanken, einem minderen Kern mit einer dünnen Schicht höherwertigeren Materials zu überziehen, um damit wertvolle Substanz vorzuspiegeln. In diese Gruppe fällt das furnierte Möbel oder auch die vergoldete Skulptur. In unserem kulturellen Erbe finden sich aber auch Beispiele wo ein, zumindest aus heutiger Sicht wertvolles Material lediglich einen Anstrich erhalten hat, der ein anderes Material suggeriert, wie etwa die steinfärbige Fassung gotischer Pfeiler oder die Holztexturmalerei auf Weichholzmöbeln. Die Baustoffindustrie des 21 Jahrhunderts liefert Imitate, die auf den ersten Blick immer täuschender vorgeben etwas Anderes zu sein. So übernehmen großformatige Feinsteinzeugfliesen nicht nur Textur und Farbigkeit von Holz, sondern bilden auch die Strukturmuster der Oberflächen genau nach. Ganz anders stellt sich in diesem Zusammenhang "beton brut" dar, dessen Oberfläche zwar die groben Bretter der Schalung widerspiegelt und dennoch auf den ersten Blick hin als Beton zu erkennen ist. Entscheidend für die positive oder negative Wahrnehmung solcher Hybride scheint deren Zuordenbarkeit auf den ersten Blick zu sein. Perfekte Imitate werden erst später entlarvt und lösen so Frustrationen aus, während etwa die Furniermalerei auf einem bäuerlichen Möbel aus dem 18. Jahrhundert unvermittelt als solche erkennbar ist, und so bereits wieder Wertigkeit repräsentiert. Die Akzeptanz oder Ablehnung von Imitaten und Surrogaten, von Naturstoffen oder Artefakten aber auch bestimmter Materialien ist ein kultureller Prozess, dessen Bewertungsmaßstäbe sich im Laufe der Zeit verschieben. Vom bauphysikalischen Standpunkt aus betrachtet ist ein mehrschichtiger Bauteilaufbau immer komplexer als ein durchgehend einheitliches Material mit einheitlichen Materialeigenschaften. Unterschiedliches Dehnungsverhalten führt of zu Schichtablösungen und dicht Überzüge behindern die Dampfdiffusion. es gibt aber auch Beispiele symbiotischen Zusammenwirkens, wie Lehmüberzüge von Holz, die für Trockenheit sorgen und so das Holz vor Mikroorganismen schützen. Ein Grundgedanke der Simple Smart Buildings ist in diesem Zusammenhang Werkstoffsymbiosen aufzuspüren, die sich technisch bewährt haben und kulturell akzeptabel geworden sind.
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Folge vom 06.05.2021Ökologisch BauenDas Interview bietet eine breit gefasste Übersicht zum großen Themenfeld des ökologischen Bauens.