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Simple Smart Buildings Folgen
Simple Smart Buildings steht für Gebäude die einfach und dauerhaft gebaut sind. Für die Generationen vor uns war es ganz normal mit einfachen Mitteln dauerhafte Gebäude zu errichten. Diese Art zu bauen hat sich über Jahrhunderte bewährt und wir können daraus lernen. In den verschiedenen Regionen entwickelten sich aus lokal vorhandenen Baustoffen resiliente Baukonstruktionen und Gebäudetypen, welche Jahrhunderte überdauert haben und gerade deshalb immer noch eine hohe Nutzungsqualität bieten. Dieser Podcast erzählt von Möglichkeiten einfach gut zu bauen. Ab Folge 140 ist für jede Episode ein redaktionell bearbeitetes Transskript hochgeladen. Feed-URL https://podcasted3e6b.podigee.io/feed/mp3
Folgen von Simple Smart Buildings
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Folge vom 01.05.2021Archaisches BauenIm UNESCO Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut haben sich archaische Bauweisem im Almhüttenbau bis zu Beginn des 20.Jhs. erhalten. An den noch bestehenden Hütten und auf Basis archäologischer Befunde lassen sich Bauweisen rekonstruieren, die zum Teil über Jahrtausende unverändert tradiert worden sind. Bemerkenswert ist dabei, dass diese Bauten aus regionalen Werkstoffen mit einfachen Werkzeugen ressourcenschonend hergestellt worden sind und im realen Langzeitversuch ihre hohe Resilienz bewiesen haben.
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Folge vom 23.04.2021Gedanken zum menschlichen MaßDas metrische System geht von der Dimension unseres Planeten aus. Das Metermaß wurde zur Zeit der französischen Revolution als ein Vierzig-millionstel des Erdumfangs festgelegt. Alle alten Maßsysteme gehen vom Menschen aus. Ob österreichischer Klafter, englischer Fathom oder japanisches Ken: immer ist damit die Weite der ausgestrecktem Arme. gemeint. Und der berühmte vitruvianische Mensch wird von einem Quadrat umschlossen, die ausgebreiteten Arme entsprechen der Körpergröße. Der menschlich Körper und seine Funktionen, wie etwa das Schrittmaß, werden zum Modul, dessen Vervielfachung die Dimensionen von Räumen und Gebäuden bestimmt. Auch die Zählmaße der Vervielfachung haben sich gewandelt. Während in unserer heutigen materiellen Wirklichkeit das Zehnersystem vorherrscht, finden sich im unserem kulturellen Erbe wesentlich komplexere Systeme.
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Folge vom 21.04.2021Gedanken zur natürliche GrößeNatürlich und künstliche Baustoffe unterscheiden sie auch in ihrer Homogenität beziehungsweise Heterogenität. Natürlich gewachsenes Holz ist anisotrop. Das bedeutet die Werkstoffeigenschaften sind von der natürlichen Zellstruktur abhängig. So ist Holz in Längsrichtung druckbeständiger und schwindet weniger. Zur Homogenisierung wird Holz nun in möglichst kleine Teile zerlegt und dann wieder neu zusammengesetzt. Der neu geschaffene Werkstoff weist nun gleichförmigere Eigenschaften und ein gleichmäßiges Erscheinungsbild auf. Dieser Homogenisierungsprozess ist energieintensiv. Wenn Holzteile hingegen möglichst so groß wie sie gewachsen sind eingebaut werden, reduziert sich der Energieverbrauch und die Gestaltung wird, etwa durch unterschiedliche Breiten von Brettern, lebendig. Unser baukulturelles Erbe ist durch den sorgsamen Umgang mit dem Werkstoff Holz geprägt. Für die vorindustrielle Zeit ist auch die Bezeichnung "hölzernes Zeitalter" gebräuchlich. Holz wurde neben seiner Funktion als primärer Energieträge umfassend als Rohstoff für Handwerksprodukte eingesetzt, was bereits ab dem Ende des Mittelalters zu einer Verknappung führte. So versuchte man beim Zersägen der Baumstämme den Verschnitt möglichst gering zu halten, sodass die Holzteile möglichst so groß wie sie gewachsen waren eingebaut wurden.
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Folge vom 16.04.2021Gedanken zum rechten WinkelWie wirken sich Abweichungen vom rechten Winkel auf die Erlebnisqualität von Gebäuden aus? Zusätzliche Informationen und weiterführende Links finden Sie in den Shownotes zu dieser Episode.