Sport
SPIELMACHER - Der Fußball-Podcast mit Sebastian Hellmann Folgen
Im „Spielmacher“-Podcast kommen diejenigen zu Wort, die den Fußball in Deutschland gestalten. Die ihn prägen, ihn erlebbar machen, über ihn diskutieren, selber spielen, coachen und verhandeln, die ihn in dieser Form überhaupt erst möglich machen. In der ersten Staffel haben wir auf die EM 2024 geschaut, den Weg hin zum Turnier im eigenen Land begleitet und dafür mit Fußballgrößen wie Rudi Völler, Lothar Matthäus, Jogi Löw und Aki Watzke gesprochen. Aber auch der Bundeskanzler war zu Gast – wir wollten wissen, wie Olaf Scholz Fußball schaut und welche Funktion der Sport für sein Land hat. Wir haben mit Joko Winterscheidt über Fußball als schönste Unterhaltung der Welt gesprochen und Adidas-Boss Björn Gulden gefragt, wie man Sportartikel mit Leidenschaft füllt. Und natürlich war auch der Bundestrainer höchst selbst zu Gast - kurz vor Turnierbeginn hat Julian Nagelsmann bei „Spielmacher“ letzte Einblicke in die Nominierungen und die Vorbereitungen auf die EM gewährt. Nach der Fußball-Europameisterschaft wird der EM-Talk zu „360 Grad – Fußball von allen Seiten“. Für den Rundumblick, die Insides, den Zutritt hinter die Kulissen und sonst verschlossene Türen, spricht Sebastian Hellmann mit Menschen, die diesen Sport lieben und leben: Vom Fan bis zum Fahnenschwinger, dem Ernährungsberater über den Rasendoktor, der Fußballmama und dem Nachwuchsspieler bis hin zum Profimacher. Und natürlich sind auch in dieser Staffel wieder die ganz großen Namen des Fußballs dabei. „Spielmacher - Fußball von allen Seiten“ ist eine Produktion von 360Media mit freundlicher Unterstützung der Podcastbande. Neue Folgen gibt’s alle zwei Wochen donnerstags - überall, wo es Podcasts gibt.
Folgen von SPIELMACHER - Der Fußball-Podcast mit Sebastian Hellmann
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Folge vom 29.01.2026#62 Sabrina Wittmann: Gekommen, um zu bleibenAls der FC Ingolstadt Sabrina Wittmann zur Cheftrainerin in der 3. Liga machte, war das mediale Echo riesig. Nie zuvor war bis dahin einer Frau die Leitung einer Männermannschaft im deutschen Profi-Fußball anvertraut worden. Natürlich sei das auch Druck gewesen, sagt Wittmann, die vor allem „nicht die erste Frau sein wollte, die nach sechs, sieben Wochen direkt wieder entlassen wird“. Es gelang ihr. Für den „Spiegel“ ist sie eine von „100 Menschen, die Hoffnung machen“, Wittmanns Pionierarbeit sei eine einzige Erfolgsgeschichte. Mittlerweile dauert die Amtszeit 20 Monate. Und, ein weiterer Meilenstein: seit wenigen Tagen ist sie stolze Besitzerin der Pro-Lizenz, also der höchsten Fußball-Lizenz, die man in Deutschland erwerben kann. In dieser Folge „Spielmacher“ spricht Wittmann mit Sebastian Hellmann über besondere Momente mit Chef-Ausbilder Arno Michels. Sie verrät, warum sie in ihrer Abschluss-Prüfung die Geschichte von einem kleinen Zirkus-Elefanten erzählte und warum sie besonders im Self-Care-Modul wichtige Lektionen als Trainerin lernte. „Ich bin als Führungsperson verantwortlich für viele Menschen. Aber wenn ich auf andere achten will, dann muss ich auf mich selber achten. Das war zum Beispiel etwas, was mir immer total hinten runtergefallen ist“, sagt sie. Ein spannendes Gespräch über die Suche nach dem Trainer-Ich, Vertrauen und dem großen Wunsch, „es funktionieren zu lassen“. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.
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Folge vom 15.01.2026#61 Robert Andrich: Fußballer sind auch noch MenschenRob Andrich ist viel mehr als der Kämpfer für die Künstler in seinem Team. Der Kapitän von Bayer Leverkusen kann knallhart, aber auch zocken: „Ich tue mich schwer zu sagen, ich mache nur die Drecksarbeit!“ Für „Spielmacher“ hat Andrich Sebastian Hellmann in seine Loge in der BayArena eingeladen. Der Nationalspieler redet über die Vorurteile, die er gegenüber Joshua Kimmich hatte und die besondere Freundschaft, die mittlerweile daraus entstanden ist. Andrich hat aus seinem Umgang mit Vorurteilen gelernt, mittlerweile nerven sie ihn – das zeigt sich auch mit Blick auf ihn selbst: Zwischen dem beinhartem Grätschen-Monster und dem liebevollen Papa, der früher gerne Kindergärtner geworden wäre, kann Rob Andrich problemlos umschalten. Diese Gleichzeitigkeit ist dem 31-Jährigen wichtig, er möchte zeigen, „dass Fußballer auch noch Menschen sind“. Über seinen ehemaligen Mitspieler Florian Wirtz (Liverpool) sagt Andrich, dass er etwas überrascht war vom Wechsel ins Ausland: „Dass er den Schritt so früh wagt, damit habe ich nicht gerechnet.“ Und er verrät, warum er Wirtz vor allem vom Transfer zu den Bayern abhalten wollte: „Ich hab zum ihm gesagt: Bitte machs nicht, tu mir den Gefallen!“ Warum? Ihr hört es in dieser Episode. Außerdem sagt er, warum niemand außer ihm selbst die Werbetrommel für seine WM-Teilnahme drehen braucht, wie Zukunftspläne nach seiner Karriere aussehen und er erzählt, weshalb er sich über die Meisterschaft mit Leverkusen nicht einfach nur freuen konnte. Alles in dieser Folge „Spielmacher“. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.
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Folge vom 18.12.2025#60 Rouven Schröder: Der Kopf ist nie ausJahresende, Weihnachts-Special, Rückblick & Ausblick – und mittendrin ein Mann, bei dem selbst zwischen den Jahren der Kopf nie stillsteht. In dieser Episode ist Rouven Schröder zu Gast, der neue „Head of Sports“ von Borussia Mönchengladbach. Gleich zu Beginn meldet sich Gladbach-Fan Tommi Schmitt mit einer Sprachnachricht – und trifft damit einen Nerv. Es geht um Schröders Privatleben, um Abschalten, um Weihnachten – und um genau die Frage, die dieser Episode ihren Titel gibt: Warum der Kopf bei Rouven Schröder eigentlich nie aus ist. Schröder erzählt, wie ein Weihnachten ohne Geschenke am Protest seiner Kinder scheiterte, warum Familie für ihn Rückzugsort und Antrieb zugleich ist und weshalb er trotzdem selten wirklich abschalten kann. Kurz darauf wird die Aufnahme unterbrochen: Friedhelm Funkel ruft an. Thema jetzt: Autogrammwünsche und die Frage, warum Funkel eigentlich nie Trainer bei der Borussia war. Schröder erzählt, dass er noch immer im Hotel direkt am Fohlenplatz wohnt und sich das wohl so schnell auch nicht ändern wird. Er gibt Ausblick auf das Trainingslager in der Winterpause, auf bevorstehende Transfers und mögliche Herausforderungen auf der Torhüter-Position. Besonders persönlich wird es, als Rouven Schröder über die Beziehung zu seinem Vater spricht – über Ehrgeiz, über eine schmerzhafte Phase und darüber, warum er sich geschworen hat, seinen eigenen Kindern immer ihr eigenes Ding zu lassen. Ein weiteres Thema: seine absolute Überzeugung in Eugen Polanski. Schröder erklärt, warum Polanski für ihn nie „nur“ ein Interims-Trainer war und wie die Vertragsverhandlungen mit Volker Struth und Sascha Breese den Weg zur Verlängerung erleichtert haben. Und dann wird es natürlich auch noch weihnachtlich: Schröder bekommt selbst ein Päckchen. Sebastian Hellmann hat ein Handy mitgebracht. Warum ihn dieses Geschenk wirklich freut – und weshalb es ausgerechnet ein Klapphandy sein muss – hört ihr in dieser letzten Episode für 2025. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.
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Folge vom 04.12.2025#59 Horst Steffen: Das gedankenlose SpielHorst Steffen ist zu Gast in dieser Folge. Der Trainer von Werder Bremen hat fast immer ein Lächeln auf den Lippen. Eine Eigenschaft, bei der er früher manchmal das Gefühl hatte, dass er sich verstellt. Heute dagegen lächelt er aus voller Überzeugung: „Ich habe mir vorgenommen, dass ich glücklich bin und meistens funktioniert das“. Und er hat allen Grund dazu: Steffen begreift seinen Job als riesiges Privileg, er schwärmt von den Momenten, in denen sich wildfremde Fans im Stadion in den Armen liegen, von der Energie die er spürt, wenn er mit seinem Team dazu beiträgt, dass es anderen Menschen gut geht. Diesen Spaß, diese Positivität vermittelt er auch seinen Spielern. Er wünscht sich mehr „gedankenloses Spiel“, wie er es nennt, 90 Minuten, in denen seine Mannschaft ohne Angst spielt, ohne Druck und ganz „im flow“ ist: „Ich finde es schade, wenn der Kopf und die Erwartungen die Freude am Spiel nehmen.“ Mit Sebastian Hellmann diskutiert er, wie das funktionieren kann – wie Fußball auf höchstem Niveau, intuitive Entscheidungen, Routinen, Kreativität und ausgeschaltete Köpfe zusammenpassen. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei auch der Umgang mit Belastung: „Jeder Körper, jeder Geist braucht Erholung und dafür braucht es Pausen.“ Der Werder-Coach glaubt deshalb an etwas seltenere intensive Trainingseinheiten und erhofft sich dafür umso mehr Energie an Spieltagen. Nick Woltemade, der vor zwei Jahren unter Horst Steffen in Elversberg zum Spieler der Saison wurde, sagt über ihn: „Er ist ein überragender Trainer, aber was noch viel schöner an ihm ist: Er ist ein überragender Mensch“. In dieser Episode dürfen wir beide Seiten kennenlernen. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.