In dieser Episode der Physikalischen Soiree 260 besuchen wir das Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck. Im Gespräch mit Professor Tung Pham, Dr. Noemí Aguiló-Aguayo und Professor Thomas Bechtold beleuchten wir die Zusammenhänge zwischen Chemie und Textil sowie die aktuellen Anwendungen technischer Textilien in der Energiegewinnung und Energiespeicherung. Wir diskutieren die Strukturen von Textilien und ihre Auswirkungen auf die Elektrochemie, die Herausforderungen der Textilproduktion und Recyclingprozesse sowie die ethischen Aspekte und Nachhaltigkeit in der Branche. Zudem lernen wir aktuelle Forschungsprojekte der Doktoranden kennen, die innovative Ansätze zur Wiederverwertung von Textilien verfolgen und dabei den ökologischen Fußabdruck der Textilindustrie reduzieren wollen.
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Folge vom 14.01.2026PHS260 Textilwissenschaften
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Folge vom 11.01.2026PHS261 Grenzen und Schwellen im WeltallIn der Physikalischen Soiree 261 sprechen Lothar Bodingbauer und Professor Gerhard Hensler über die Grenzen des Universums und Lebensräume im Kosmos. Hensler betont die Bedeutung von Schwellenwerten und technologischen Fortschritten, wie leistungsfähigen Teleskopen, für das Verständnis von Sternentstehung und Universumsstruktur. Themen wie Lichtgeschwindigkeit, Schwarzschildradius, Gravitationswellen sowie die Hubble-Tension werden ebenfalls behandelt. Die Diskussion schließt mit der Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen in der Wissenschaft.
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Folge vom 18.12.2025H049 Es ist das Genre!In der Episode 049 des Podcasts „Horch“ diskutieren Elisabeth, Lothar und Raimund Kast über das Überwinden von Genregrenzen in der Musik. Raimund, dessen Verein kürzlich den Applaus Award 2025 erhielt, berichtet über die Geschichte und Ziele seiner Organisation, die zeitgenössische Musik und Jazz nach Ulm bringen möchte. Die Diskussion beleuchtet die Fusion unterschiedlicher Musikstile und die Verwendung experimenteller Instrumentaltechniken. Ein zentrales Thema ist die Herausforderung, jüngere Menschen für zeitgenössische Musik zu gewinnen. Die Teilnehmer betonen die Wichtigkeit von Kontext und Erzählungen über Künstler, um das Publikum emotional zu erreichen. Auch die GEMA-Reform wird angesprochen, wobei die bestehende Trennung zwischen U- und E-Musik als hindernisreich erachtet wird. Abschließend wird die gesellschaftliche Relevanz von Kunst und Musik hervorgehoben sowie der Wunsch, weiterhin neue Wege für den kulturellen Austausch zu beschreiten.
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Folge vom 22.11.2025H048 Wie soll das klingen?Vorschlag oder Anweisung? Wunsch oder Wirklichkeit? In Episode H048 geht es um die Frage, wie Musik klingen soll und welche Rolle erklärende Worte, Spielanweisungen und außermusikalische Hinweise für die Interpretation spielen. Elisabeth und Lothar sprechen darüber, wie Komponist:innen ihre Vorstellungen vermitteln und wie Interpret:innen mit diesen Informationen arbeiten. Dazu hört man ein Interview mit den vier jungen Blockflötistinnen Luzie, Lena, Vincent und Helena, die sich auf „Jugend musiziert“ in der Kategorie Neue Musik vorbereiten und das Werk »Überlagerung zur Orientierung von zwei halben Ebenen« von Jakob Lerch uraufführen werden. Außerdem geht es um Wege zum klanglichen Erlebnis in Alexander Moosbruggers »Agréments A (Atem-Affekte)« sowie um Stockhausens »Tierkreis«, die zwölf Melodien der Sternzeichen.