Es wird viel über Sexualität gesprochen, doch unserUmgang mit Pornografie wird in der Gesellschaftnach wie vor tabuisiert. Paulita Pappel, Pornofilmregisseurin und -darstellerin, Intimacy Coach und Autorin, plädiert: Lass uns das ändern! Lasst uns offen nicht nur über Sexsprechen, sondern uns auch bewusst mit unserem Pornografiekonsum auseinandersetzen. Pappel möchte durch ihre Arbeit nicht nur diePornoindustrie revolutionieren, sondern uns auch dazu anregen, den Pornografiekonsum zunormalisieren. In dieser Folge spricht sie mit Host Robin Solf darüber, wie das funktionieren kann. Sie erzählt von ihrer Arbeit und warum sie die Darstellung von Sexualität in Mainstream-Romantikkomödien als toxisch empfindet. Sie teilt ihre eigenen Erfahrungen mit ihrer Produktionsfirma Hardwerk und ihre online Streaming Plattform Lustery. Außerdem beantwortet sie die Fragen, die sich viele schon gestellt haben: Wie plant man einen Pornofilm? Worauf wird geachtet? Kann Pornografie überhaupt feministisch sein? Und was war ihr interessantestes Erlebnis?
SPUTNIK PRIDE ist eine Produktion des Mitteldeutschen Rundfunks.Redaktion & Producing: Valeria Bajaña Bilbaound Marvin Standke.Bild Paulita Pappel: Andrea GaladMail an die Redaktion: pride@mdr.de
Leben & Liebe
SPUTNIK Pride – Podcast über queere Themen Folgen
Sexualität und Geschlecht sind super spannend, denn da gibt es ja mehr als nur hetero, Mann und Frau. Bei SPUTNIK Pride widmet sich Robin Solf den Themen, die gerade in der Welt der Lesben, Schwulen, Transgender interessant sind.
Folgen von SPUTNIK Pride – Podcast über queere Themen
124 Folgen
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Folge vom 14.06.2024Pornografie ist feministisch! Mit Paulita Pappel
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Folge vom 31.05.2024Maskulin? Feminin? Beides! Frieder Sell von GNTMEndlich dürfen auch cisgender Männer und nicht-binäre Personen an der deutschlandweit bekannten Show Germany’s Next Topmodel teilnehmen. Einer dieser ersten Kandidaten ist Frieder Sell „Princess/Queer Giant“ aus Berlin. Der charmante Kandidat verrät in der Folge mehr darüber, was ihn bewegt, bei GNTM mitzumachen, und wie seine einzigartige Balance zwischen maskulinen und femininen Attributen bei den Fans und in der Show ankommt. Mit fast 100.000 Follower*innen auf Instagram und einer großen Fangemeinde auf TikTok nutzt der Berliner Kandidat seine Social-Media-Präsenz, um seiner Persönlichkeit einen künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Vor allem hier sprengt er mit seinen Outfits heteronormative Grenzen und zeigt, wie Kategorien von weiblichem und männlichem Aussehen stilvoll und rebellisch integriert werden können. Wir tauchen ein in die Höhen und Tiefen des Modellebens, die Herausforderungen der öffentlichen Wahrnehmung und wie Frieder es schafft, authentisch zu bleiben. Außerdem thematisiert die Folge seine Erlebnisse hinter den Kulissen von GNTM und die Stimmung in der Modelvilla. Spoiler Alert: Frieder verrät nichts über die Finalist*innen, teilt aber seine Erlebnisse mit dem wahren Star der Show, Heidi Klum. SPUTNIK PRIDE ist eine Produktion des Mitteldeutschen Rundfunks. Host: Robin Solf Redaktion & Producing: Valeria Bajaña Bilbao, Marvin Standke Mail an die Redaktion: pride@mdr.de
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Folge vom 17.05.2024Strify: “Toleranz ist gesunken”Strify setzt sich intensiv mit verschiedenen Konzepten von Gender auseinander und bezeichnet sich selbst als Gender Nonkonformer. Als DJ und Frontperson der Band Cinema Bizarre verkörpert er androgyne Looks und die Aufweichung von Gendergrenzen, ähnlich wie berühmte Ikonen wie David Bowie, Boy George oder Brian Molko. Inspiriert von japanischen J-Rock Bands, eroberte Strify mit Cinema Bizarre 38 Länder weltweit. 2010 löst sich die Band auf. Im Talk mit Robin Solf reflektiert Strify Dinge aus seiner Band-Zeit, die auch “nicht ok” gelaufen sind. Es geht um die alte Heimat Villingen-Schwenningen und seinen Umzug nach Berlin im Jahr 2007. Berlin, einst ein Ort des freien Lebens und des Rock ‘n’ Roll, habe sich für Strify verändert.Er denke immer häufiger darüber nach, die Stadt zu verlassen: Berlin sei kein queeres Utopia mehr. Ist die Stadt für queere Menschen unsicherer geworden? “Ich empfinde eine Hassliebe für Berlin” gesteht er. SPUTNIK PRIDE ist eine Produktion des Mitteldeutschen Rundfunks 2024. Host: Robin Solf Redaktion/Producing: Marvin Standke pride@mdr.de
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Folge vom 02.05.2024"Mir ist nix egal!" Tara-Louise Wittwer / wastarasagtSie ist Spiegel-Bestseller Autorin, Podcasterin, Kolumnistin und Kulturwissenschaftlerin. Sie wird mit Reaction-Videos auf toxische Alphamänner berühmt und ist schon im Internet unterwegs, als es noch den Beruf Bloggerin gibt und die Plattform Facebook gerade groß wird. Immer wieder ist sie bis heute auch im hitzigen Diskurs mit der queeren Community im Internet: “Ich bin Teil der queeren Community, aber ich muss nicht beweisen, inwiefern. Das wäre ein forciertes Coming-Out-Of-The-Closet!” Nach ihrem Bestseller “Drama Queen” ist nun das neue Buch “Sorry, aber…” erschienen. Es ist eine Analyse unserer Entschuldigungskultur, denn Tara nervt es, dass ihr eine schnelle Entschuldigung oft so viel leichter über die Lippen geht als für sich einzustehen. Und dass sie sich so oft schuldig fühlt, obwohl es keinen Grund dazu gibt. In ihrem Buch fragt sie nun: Warum ist es überhaupt wichtig, sich zu entschuldigen – und was bedeutet eine Entschuldigung, wenn sie nicht ernst gemeint ist? SPUTNIK PRIDE ist eine Produktion des Mitteldeutschen Rundfunks 2024. Host: Robin Solf Redaktion/Producing: Marvin Standke pride@mdr.de