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Sterbeforschung – Wie die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross ein Tabu brach
Im Jahre 1969 veröffentlichte die schweizerische Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross ihr Werk "Interviews mit Sterbenden", durch das sie die Themen Sterben und Trauer ins öffentliche Bewusstsein rückte. Durch zahlreiche Diskussionen und Werke machte sie ihre Theorie der fünf Trauerphasen bekannt, die ursprünglich nur auf Menschen in ihrer letzten Lebensphase bezogen war. Sie wird als Vorreiterin in der Erforschung des Sterbens betrachtet und gilt als Initiatorin der Hospiz- und Palliativbewegung. Ihre spätere Hinwendung zur Esoterik stieß in akademischen Kreisen auf Ablehnung. Dennoch beeinflusst Elisabeth Kübler-Ross bis in die Gegenwart unsere Auseinandersetzung mit Sterben und Kummer. Am 8. Juli 2026 hätte sie ihr 100. Lebensjahr vollendet.
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Sterbeforschung – Wie die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross ein Tabu brach
von Martina Senghas
| Sendezeit | Mi, 08.07.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |