Nachdem wir in den letzten drei Essays auf den Raumschiffen und Weltraumstationen des Star Trek Universums unterwegs waren, blicken wir heute von der Erde aus ins All. Wladimir Kaminer ist schon seit langem fasziniert von den Lebensgeschichten der Menschen, die den Traum hatten, ins All zu fliegen.
In dem folgenden Essay aus dem Jahr 2024 erzählt Kaminer von unterschiedlichen Vorhaben ins All zu fliegen.
Er berichtet von den Vorbereitungen, die dafür getroffen wurden und schildert die Lebensgeschichten von unterschiedlichen Kosmonauten. Dabei ist für den Autor weniger wichtig, ob sie tatsächlich das All bereist haben oder nicht. Denn im Grunde ist die wesentliche Frage für Kaminer, warum unsere Nachbarn im All, welcher Gestalt sie auch sein mögen, bisher nicht auf all unsere Versuche, mit ihnen in Kontakt zu treten, geantwortet haben.
Essay von Wladimir Kaminer
SWR 2024
Kultur & Gesellschaft
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Der Essay bietet Produktionen auf höchstem Niveau und mit literarischem Anspruch. Unsere Autor*innen sind Philosoph*innen, Dichter*innen, Soziolog*innen, Künstler*innen. Im SWR Kultur Essay denken sie laut. Manchmal denken sie auch leise. Aber immer hörbar und meinungsstark. Der Essay: Ein akustisches Theorie-Theater.
Folgen von SWR Kultur Essay
26 Folgen
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Folge vom 18.10.2026Wladimir Kaminer: Weltallnachbarn
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Folge vom 11.10.2026Isabella Hermann: Jenseits der Technik – Was wir heute von Star Trek lernen könnenStar Trek gilt als der große utopische Science-Fiction-Entwurf schlechthin. Doch Utopie bedeutet hier mehr als bloßer technischer Fortschritt wie Sprachcomputer, Holodecks und Weltrauminfrastruktur. Im Zentrum steht vielmehr eine Gesellschaft, die Demokratie, Vernunft und Humanismus über materiellen Besitz stellt. Dieses Zukunftsuniversum ist dabei kein abgeschlossener Idealzustand, sondern ein ständiger Prozess des Aushandelns und Verbesserns. Star Trek zeigt uns, dass Zukunft gerade nicht allein durch technologische Innovation entsteht, sondern vor allem durch neue gesellschaftliche Ideen. Von Isabella Hermann SWR 2026
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Folge vom 27.09.2026Dietmar Dath: Zukunft rettet Gegenwart - Wie uns „Star Trek“-Serien mit Fernwärme versorgen.Warum sind die Computer auf dem Raumschiff Enterprise besser integriert als in unserem Alltag? Das „Star Trek“-Universum aus zahllosen Serien, Kinofilmen, Spielen, Comics und Texten kennt außer Computern auch lauter Zweibeiner, die keine Menschen sind, aber menschlicher als wir – wie geht das? Der Radio-Essay legt die Seele einer sechzig Jahre alten und unaufhörlich weiterentwickelten Utopie der Versöhnung von individueller Autonomie und Zusammenarbeit frei, die selbst Maschinen zur Freiheit inspiriert. Essay von Dietmar Dath SWR 2026
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Folge vom 20.09.2026Andreas Brandhorst: 60 Jahre Star Trek – ein persönlicher Bericht1966 flog das Raumschiff Enterprise zum ersten Mal über die amerikanischen Fernsehschirme, sechs Jahre später auch über die deutschen. Andreas Brandhorst, Science-Fiction- und Thriller-Autor, erzählt davon, wie der erfolgreiche Weg von Captain Kirk und Mister Spock bei uns begann. Er berichtet auch von seinen Erfahrungen mit Star Trek – in den 80er- und 90er-Jahren hat er mehr als 150 Star-Trek-Romane übersetzt – und von der neuen Ära in der deutschen Science-Fiction, die es ihm schließlich erlaubte, als Autor eigene Reisen in die unendlichen Weiten des Weltraums zu unternehmen. SWR 2026