Der Soziologieprofessor Andreas Reckwitz beschäftigt sich vor allem mit dem Werden der westlichen Gesellschaft in der Moderne. Sein neues Buch „Verlust. Ein Grundproblem der Moderne“ macht deutlich, dass die Menschen der Moderne nicht ohne Verlustängste, aber auch nicht ohne Verlustverdrängung ausgekommen sind. Doch heute, in der Spätmoderne kippt die Balance: Wir erleben eine „Verlusteskalation“. Denn im Angesicht einer vermeintlichen Katastrophe verstummt die verheißungsvolle Erzählung vom ewigen Fortschritt.
Rezension von Andreas Puff-Trojan
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 20.01.2025Andreas Reckwitz – Verlust. Ein Grundproblem der Moderne
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Folge vom 19.01.2025Neues Jahr, neue Bücher: Diese Neuerscheinungen erwarten wir 2025Ein Blick in die Zukunft: Top-Bücher, spannende Debatten und große Jubiläen. Ein Gespräch über Highlights des neuen Literaturjahrs 2025. Gespräch mit Nina Wolf
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Folge vom 19.01.2025Samantha Harvey – UmlaufbahnenEin Raumschiff im Weltall. Bewundernde Blicke hinab auf die Erde, Körper im Schwebezustand. Dies ist das Ausgangsszenario von Samantha Harveys Roman „Umlaufbahnen“ – sechs Menschen und ihr Leben auf einer Raumstation. Ein spannendes Setting, das die Autorin ein wenig verschenkt. Rezension von Antonia Kammerer
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Folge vom 19.01.2025Claudie Hunzinger – Ein Hund an meiner TafelDer Roman aus Frankreich über Liebe, Natur und Lebensfragen – nicht nur für Hundehalter ein Lesevergnügen. Gespräch mit Christoph Schröder