Tove Ditlevsen nahm sich 1976 das Leben. „Vilhelms Zimmer“ liest sich wie eine Ankündigung dieses Freitods und wie ihr literarisches Vermächtnis. Die dänische Autorin verarbeitet darin ihre schwierige letzte Ehe. Ihre Übersetzerin Ursel Allenstein erklärt im Lesenswert-Gespräch, warum sie Tove Ditlevsen so verehrt und welche Hürden sie beim Übersetzen ihres Werkes überwinden muss.
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 10.11.2024Tove Ditlevsen – Vilhelms Zimmer | Gespräch
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Folge vom 10.11.2024António Lobo Antunes – Am anderen Ufer des Meeres | BuchkritikIm Januar 1961 begann der Unabhängigkeitskrieg, mit dem sich die Angolaner vom Kolonialismus befreiten. Die Portugiesen dagegen machten sich schuldig und verloren die letzten Zeichen nationaler Größe. Drei von ihnen, die Tochter eines Plantagenbesitzers, ein Offizier und ein Beamter erinnern sich an den Glanz und die Grausamkeiten ihrer kolonialen Existenz. Rezension von Eberhard Falcke
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Folge vom 10.11.2024Clemens Böckmann – Was du kriegen kannstEine lebenslustige junge Frau, die von der Staatssicherheit als Agentin angeworben wird: Clemens Böckmanns preisgekröntes Debüt „Was du kriegen kannst“ führt in die dumpfe Atmosphäre der DDR und in ein Leben, in dem Täter und Opfer schwer zu unterscheiden sind. Rezension von Christoph Schröder
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Folge vom 10.11.2024Amir Hassan Cheheltan – Die Rose von NischapurLiebe, Eifersucht, Verrat, Tabubruch – „Die Rose von Nishapur“ hat alles was eine fatale Beziehungsgeschichte ausmacht. Der neue Roman von Amir Hassan Cheheltan führt ins Innere einer Familie ins heutige Teheran und zeigt wie aktuell historische Themen sind. Rezension von Cornelia Zetzsche