Alena Mornštajnovás Roman "Hana" gilt als eines der erfolgreichsten tschechischen Bücher der letzten Jahre. Er erzählt von der Ermordung der jüdischen Bevölkerung durch die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg. Ein Roman von großer emotionaler Wucht, der den Leser aber auch etwas überwältigt zurücklässt.
Rezension von Tino Dallmann.
von Raija Hauck aus dem Tschechischen übersetzt.
Wieser Verlag, 380 Seiten, 21 Euro
ISBN 978-3-99029-438-3
Kultur & Gesellschaft
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Ausgewählt aus dem großen Angebot an Büchern, über die in SWR2 Woche für Woche gesprochen wird: Das SWR2 Buch der Woche
Folgen von SWR2 Buch der Woche
748 Folgen
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Folge vom 07.01.2021Alena Mornštajnová - Hana
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Folge vom 06.01.2021Anna Bikont - Wir aus Jedwabne - Polen und Juden während der Shoah"Jedwabne", das ist heute eine Metapher für die Beteiligung von Polen an einer Reihe von Judenpogromen in Ostpolen im Jahr 1941, zur Zeit der deutschen Besatzung. Um die Jahrtausendwende gab es darüber in der polnischen Öffentlichkeit eine hitzige Debatte, die die Journalistin Anna Bikont, selbst jüdischer Herkunft, zum Anlass nahm, eigene Recherchen aufzunehmen. Rezension von Judith Leister. Aus dem Polnischen von Sven Sellmer Suhrkamp/Jüdischer-Verlag, Berlin 2020, 699 Seiten, 34 Euro ISBN 978-3-633-54300-7
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Folge vom 05.01.2021Anna Bers: Frauen / Lyrik. Gedichte in deutscher SpracheKnapp 900 Seiten Gedichte, vom Ersten Merseburger Zauberspruch bis in die Gegenwart. Herausgeberin Anna Bers lenkt den Blick: Es geht um die Herausbildung weiblicher Stimmen, um die Formulierung eines Gegenkanons. Heinz Erhardt ist aber auch dabei.
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Folge vom 05.01.2021Ivo Andric: InsomniaKurze Notizen, Beobachtungen, aber auch Reflexionen über persönliche Themen wie das Altern, den körperlichen Verfall – und die Schlaflosigkeit. Der Literaturnobelpreisträger von 1961 reflektiert in durchwachten Nächten das eigene Nachlassen.
