Philosophische Buchveröffentlichungen genießen nicht unbedingt den Ruf, besonders lebhaft zu sein. Dass großes Denken aber auch ganz ohne Staub geht, will Marcus Steinweg in seiner "Metaphysik der Leere" beweisen. Er schreibt dafür in Aphorismen, einer Form, die heute selten geworden ist, aber zum festen Repertoire von Intellektuellen wie Nietzsche oder Voltaire gehörte. Vorbilder also, die für Dynamik und Energie bekannt sind. Kann Steinweg daran anschließen?
Rezension von Phillip Kampert.
Verlag Matthes & Seitz
ISBN: 978-3-95757-806-8
249 Seiten
15 Euro
Kultur & Gesellschaft
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Ausgewählt aus dem großen Angebot an Büchern, über die in SWR2 Woche für Woche gesprochen wird: Das SWR2 Buch der Woche
Folgen von SWR2 Buch der Woche
748 Folgen
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Folge vom 30.07.2020Marcus Steinweg - Metaphysik der Leere
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Folge vom 29.07.2020Angie Kim - Miracle CreekGrauen in der Druckkammer - Angie Kims Gerichtsroman "Miracle Creek" beschäftigt sich mit den Hintergründen eines medizinischen Desasters. Je dringender dabei die Frage nach der Schuld gestellt wird, desto schwieriger erweist sich die Antwort. Rezension von Wolfgang Schneider. Aus dem Englischen von Marieke Heimburger Verlag Hanserblau ISBN 978-3-446-26630-8 512 Seiten 22 Euro
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Folge vom 28.07.2020Omri Boehm - Israel - eine UtopieDer israelische Intellektuelle Omri Boehm plädiert für eine binationale israelisch-palästinensische Föderation. Rezension von Konstantin Sakkas. Aus dem Englischen von Michael Adrian Ullstein Verlag ISBN 9783843722728 256 Seiten 20 Euro
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Folge vom 27.07.2020Martin Beradt - Beide Seiten einer StraßeOstjüdisches Leben im Berlin der 1920er Jahre. Menschen und Geschichten, ein quirliger Mikrokosmos, eine ganze Welt - aufgehoben im wiederentdeckten Roman von Martin Beradt wie in einem Schüttelbecher. Ein zeitgeschichtliches Dokument und zugleich eine anrührende Geschichte über Verzweiflung und den Traum vom besseren Leben.Ostjüdisches Leben im Berlin der 1920er Jahre. Menschen und Geschichten, ein quirliger Mikrokosmos, eine ganze Welt - aufgehoben im wiederentdeckten Roman von Martin Beradt wie in einem Schüttelbecher. Ein zeitgeschichtliches Dokument und zugleich eine anrührende Geschichte über Verzweiflung und den Traum vom besseren Leben. Rezension von Carsten Hueck. Verlag Das kulturelle Gedächtnis ISBN 978-3-946990-38-3 319 Seiten 25 Euro
