Kann Training Fett in Muskeln verwandeln? Neuere Forschung zeigt: Kraft könnte ein Schlüssel für die Gesundheit sein.Dass Bewegung gesund ist, wissen wir längst. Aber welche Rolle Krafttraining dabei eigentlich spielt, ist selbst vielen Fachleuten noch gar nicht so lange klar. Muskeln senden Botenstoffe durch den ganzen Körper, zum Gehirn, zum Fettgewebe, zu entarteten Zellen. Sie sind ein eigenständiges Organ, das für Langlebigkeit sorgen und sogar Krankheiten bekämpfen kann. Wie viel können wir tatsächlich durch Krafttraining verändern? Wissenschaftsjournalist Patric Seibel hat mit Forschenden aus verschiedenen Fachbereichen und Ländern gesprochen: Über ein Medikament, das eigentlich Muskeln aufbauen soll und nebenbei beim Abnehmen hilft. Über eine Studie, die zeigt: Krafttraining kann das Sterberisiko nach einer Krebserkrankung um mehr als ein Drittel senken - und über ein Neugeborenes mit Muskelpaketen statt Babyspeck. Gemeinsam mit Host Melanie Stinn geht er der Frage nach, was das ganz praktisch für den eigenen Trainingsplan bedeutet – und erklärt, warum man auch mit 80 Jahren noch damit anfangen kann.SYNAPSEN LIVESynapsen, der Wissenschaftspodcast von NDR Info, ist live bei der Hamburger Podcast-Nacht am 6. Oktober im Hansa-Theatersaal zu Gast. Wir verlosen fünf Karten für das Event. Wer mitmachen möchte, kann einfach eine Mail mit dem Betreff "Verlosung" an synapsen@ndr.de schicken.https://www.ndr.de/nachrichten/info/wie-wollen-wir-in-hamburg-leben,podcastlive-144.htmlHINTERGRUNDINFORMATIONEN Die historische Suche nach dem Trainingsfaktor: Muskeln produzieren Myokine: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41243351/ Muskeln kommunizieren mit den Organen: Die neuen Rollen der Myokine https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32393961/ Semaglutid plus Bimagrumap reduziert Fettmasse und erhält Muskelmasse: https://www.nature.com/articles/s41591-026-04204-0 Fett in Muskeln umwandeln: Eine Möglichkeit und Alternative zu Medikamenten wie Semaglutid? (Die Sushibar-Hypothese) https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1113/JP286430#support-information-section DFG-Forschungsgruppe “HyperMet” an der TU München: https://web.tum.de/hypermet/startseite/ Sport verbessert das Überleben bei Darmkrebs: https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2502760 Neue Erkenntnisse zu Muskeltraining, Bewegung und Gesundheit: https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/japplphysiol.00242.202Unsere Gute Nachricht zur RSV-Prävention in Dänemark: https://www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(26)00162-6/fulltext Unser Podcasttipp “Zwischen Hamburg und Haiti”: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Wissenschaft & Technik
Synapsen – ein Wissenschaftspodcast Folgen
Die "Synapsen"-Hosts Korinna Hennig und Beke Schulmann treffen sich mit Journalist*innen, die aktuelle Fragen der Gesundheitsforschung recherchiert haben. Sie nehmen uns mit ins Stresslabor oder den Klima-Windkanal - überall dahin, wo Gesundheit, Umwelt und Klima zusammen gedacht werden. Mit Denkanstößen und Aha-Effekten.
Folgen von Synapsen – ein Wissenschaftspodcast
175 Folgen
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Folge vom 25.09.2026(157) Muskeln: Unterschätzte Superkraft für die Gesundheit
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Folge vom 11.09.2026(156) F-Gase: Gefahr für Planet und GesundheitViele Kühlmittel in Klimaanlagen heizen die Erdatmosphäre auf - obwohl die Politik längst gegensteuert. Helfen könnte ausgerechnet die Polizei.Fluorierte Gase finden sich in Klimaanlagen, Wärmepumpen und industriellen Kälteanlagen. Das Problem: Viele, die das ozonschichtschädigende FCKW abgelöst haben, sind trotzdem extrem klimaschädlich, und sie entweichen immer wieder in die Atmosphäre. Andere können zu gesundheitsgefährdenden Ewigkeitschemikalien abgebaut werden. Dabei ist der Ausstieg aus vielen F-Gasen längst beschlossene Sache, im Einvernehmen mit der Industrie. Wenn da nicht die organisierte Klimakriminalität wäre ...Wissenschaftsjournalistin Korinna Hennig hat mit Atmosphärenforschern gesprochen und sich auf 800 Metern Höhe im Taunus zeigen lassen, wie F-Gase in der Außenluft gemessen werden. Im Gespräch mit Host Melanie Stinn berichtet sie, was es für Alternativen zu den klimaschädlichen F-Gasen gibt, warum es trotzdem so lukrativ ist, mit illegalen Treibhausgasen zu handeln - und was Autowerkstätten mit all dem zu tun haben.Die erstaunliche Geschichte einer Klimaschutzmaßnahme, über die sich alle einig sind - und die dennoch zu scheitern droht. Doch es fehlt gar nicht viel für ein Happy End.SYNAPSEN LIVESynapsen, der Wissenschaftspodcast von NDR Info, ist live bei der Hamburger Podcast-Nacht am 6. Oktober im Hansa-Theatersaal zu Gast. Wir verlosen fünf Karten für das Event. Wer mitmachen möchte, kann einfach eine Mail mit dem Betreff "Verlosung" an synapsen@ndr.de schicken.https://www.ndr.de/nachrichten/info/wie-wollen-wir-in-hamburg-leben,podcastlive-144.htmlHINTERGRUNDINFORMATIONENModellierungen der US-Behörde NOAA zu den Folgen von F-Gasen in der Atmosphäre: https://csl.noaa.gov/assessments/ozone/2022/downloads/twentyquestions/Q19.pdf Wirkung der F-Gase-Regulierung auf die Erderwärmung: https://acp.copernicus.org/articles/23/5135/2023/#section3Bericht des Umweltbundesamts zu F-Gas-Emissionen in Deutschland: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/fluorierte-treibhausgase-fckw/emissionen/emissionsverlaufBundesamt für Risikobewertung zum Gesundheitsrisiko durch die Ewigkeitschemikalie TFA: https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/trifluoressigsaeure-tfa-in-lebensmitteln-wie-steht-es-um-das-gesundheitliche-risiko/ Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zum Gesundheitsrisiko durch die Ewigkeitschemikalie TFA: https://www.efsa.europa.eu/de/plain-language-summary/consumer-health-based-guidance-values-trifluoroacetic-acidArtikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
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Folge vom 28.08.2026(155) Psychisch am Limit? Wie es Kindern wirklich gehtHandysucht, Einsamkeit, verlorene Generation - bei Kindern und Jugendlichen klingt vieles nach Krise. Die Bestandsaufnahme von Psychologe Julian Schmitz liefert überraschende Antworten.Geht es Kindern und Jugendlichen wirklich so schlecht wie nie zuvor? Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man Schlagzeilen oder Gespräche zwischen Erwachsenen verfolgt. Und diese Sorge beeinflusst auch den politischen Diskus, zum Beispiel dann, wenn Parteien oder Politiker ein Smartphoneverbot fordern.Aber stimmt das Bild überhaupt? In dieser Sonderfolge spricht Wissenschaftsredakteurin Melanie Stinn mit Julian Schmitz, Professor für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Leipzig. Er leitet dort die psychotherapeutische Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche.Im Interview berichtet er, wie es wirklich steht um Kinder und Jugendliche, was tatsächlich einen Einfluss auf ihre psychische Gesundheit hat und was es braucht, damit die, die Hilfe brauchen, welche bekommen.HINTERGRUNDINFORMATIONENhttps://bosch-stiftung.de/projekt/das-deutsche-schulbarometer/schuelerinnenhttps://link.springer.com/article/10.1007/s00787-026-03092-6https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/article-abstract/2845518https://www.nature.com/articles/s41598-022-05780-0https://www.iwkoeln.de/studien/christina-anger-julia-betz-wido-geis-thoene-die-oekonomische-bedeutung-der-psychischen-gesundheit-von-schuelerinnen-und-schuelern.htmlArtikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
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Folge vom 17.07.2026(154) Viren-Special: Was können wir aus Hanta und Ebola lernen?Wie viel Pandemiegefahr geht von Viren wie Hanta und Ebola aus? Warum kein Grund zur Panik besteht - und wir trotzdem handeln müssen.Es gab Schlagzeilen im Frühjahr dieses Jahres, die bei manchen Menschen Ängste triggerten: Ein Infektionsausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff, der spät entdeckt wurde - mit einem Erreger, von dem viele noch nie gehört hatten. Die Behörden bekamen das Hantavirus schnell in den Griff, doch wenige Wochen später meldete die Demokratische Republik Kongo einen weiteren Ebola-Ausbruch. Auch diesmal: Spät entdeckt, mit einer Variante, die man nicht auf dem Zettel hatte. Wie berechtigt waren und sind Sorgen vor einer neuen Pandemie?Synapsen-Host Korinna Hennig geht im Gespräch mit Medizinjournalistin Daniela Remus der Frage nach, was wir aus den beiden Ausbrüchen lernen können. Sie haben mit verschiedenen Menschen aus der Infektionsforschung gesprochen und erklären, warum Alarmismus oft unberechtigt ist - und weshalb wir trotzdem an einem heiklen Punkt in der globalen "Pandemic Preparedness" stehen.HINTERGRUNDINFORMATIONENStudie zu Superspreading-Event mit dem Andes-Hantavirus in Argentinien 2018: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2009040Kontaktnachverfolgung ohne Ansteckungen nach Hantavirus-Ausbruch 2018: https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/67/wr/pdfs/mm6741a7-H.pdfForschung zum Impfstoff gegen die Bundibugyo-Variante des Ebolavirus: https://journals.plos.org/plosntds/article?id=10.1371/journal.pntd.0002600Kommentar von Isabella Eckerle et al zum Hantavirus-Ausbruch und Pandemic Preparedness: https://www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(26)00167-5/fulltextAlle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit