Wie betrifft die Coronakrise Facebook? Wie hat sich das Nutzerverhalten geändert? Sind die Marketing-Ausgaben eingebrochen? Über all diese Fragen spricht t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner im t3n Podcast mit Tino Krause, Deutschland-Chef des Social-Media-Konzerns.
Krause erklärt, wie Facebook die eigenen Kunden – vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen – in der Coronakrise unterstützen will und wie der Konzern die Verbreitung von Falschinformationen über Whatsapp verhindern will. Auch die Frage, warum es bei Facebook immer wieder Scam-Werbung gibt und welche Schlüsse das soziale Netzwerk um den Skandal rund um Cambridge Analytica gezogen hat, werden thematisiert.
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t3n Arbeit in progress Folgen
Wie wollen wir die Zukunft der Arbeitswelt gestalten? Bei t3n Arbeit in progress kommen CEOs, Führungskräfte, Coaches und diejenigen zu Wort, die Arbeitsweisen hinterfragen und verbessern wollen. Der Podcast hilft dir, dich in der Arbeitswelt sinnvoll einzubringen und weiterzuentwickeln. Sowohl auf persönlicher, als auch auf unternehmerischer Ebene. Moderiert werden die Episoden von Host Stella-Sophie Wojtczak. Jeden Freitag um 10 Uhr erscheint eine neue Folge.
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Folge vom 24.04.2020Facebook-Deutschland-Chef: „Wir wollen Firmen 100 Millionen Dollar unterstützen“
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Folge vom 20.04.2020Cohns fabelhafte digitale Welt: „Wer dauernd lügt, dem glaubt man gern …“Seit seinem Amtsantritt hat Donald Trump laut Jeff Bezos’ Hauspostille Washington Post nicht weniger als 16.241 Mal gelogen! Mit einer maximalen Lügenauswurfrate von 139 pro Tag. Leider ist es noch nie untersucht worden, um wie viel Prozent er damit die üblichen Verdächtigen übertrumpt.
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Folge vom 17.04.2020Michael Seemann aka Mspro: Welche Rolle spielen Plattformen in der Coronakrise?Michael Seeman, im Netz auch als Mspro bekannt, beschäftigt sich mit der Macht von Tech-Plattformen. Im Podcast spricht t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner mit ihm über die Frage, ob Apps in der Corona-Krise helfen können und wie die großen Tech-Plattformen unser Wirtschaftssystem verändern. Wer hat in der Ära der Tech-Plattformen die Macht? Diejenigen, die Rechte an immateriellen Gütern wie Musik und Filmen haben oder diejenigen, die den Zugang zu den Nutzerinnen und Nutzern haben? Wie haben sich die Machtverhältnisse hier in den vergangenen Jahren verschoben? Seemann erklärt außerdem die verschiedenen Ansätze der datenschutzfreundlichen Tracing-Apps in der Coronakrise und wie sich Twitter verändert hat, seit sich Anfang 2007 bei der Plattform angemeldet hat.
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Folge vom 10.04.2020„Die Bürger wollen mehr Datenschutz“ – auch bei Corona-AppsMit den Maßnahmen gegen Corona wurden Grundrechte in Deutschland so stark eingeschränkt, wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik: Menschen dürfen sich nicht in Gruppen mehr treffen, nicht mehr demonstrieren und sich nicht mehr bewegen, wie sie wollen. Auch die Rechte auf Privatsphäre und Datenschutz sind weltweit unter Druck gekommen: gleich zu Anfang der Krise wollte Gesundheitsminister Jens Spahn Standortdaten von Handys für den Kampf gegen Corona abgreifen. Der Vorschlag wurde abgeblockt – auch weil die Handy-Standortdaten nicht taugen, um Infektionsketten zurückzuverfolgen „Bisher fehlt jeder Nachweis, dass die individuellen Standortdaten der Mobilfunkanbieter einen Beitrag leisten könnten, Kontaktpersonen zu ermitteln, dafür sind diese viel zu ungenau,“ mahnte Ulrich Kelber schon im März. In Deutschland gibt es bisher zwei große Initiativen, dem Corona-Virus mit Daten der Bürger zu bekämpfen: Mitte der Woche veröffentlichte das Robert-Koch-Institut eine App namens „Datenspende“, mit der Menschen dem Institut Daten von ihren Apple Watches und Fitnestrackern zur Verfügung stellen können. Währenddessen arbeitet eine Gruppe um den IT-Gründer Chris Boos daran, die europäische Plattform Pepp-PT zum sogenannten Contact-Tracing via Bluetooth aufzubauen. Im Gespräch mit t3n-Reporter Jan Vollmer erklärt Datenschützer Ulrich Kelber, warum ihm der Name der App Datenspende nicht gefällt – und warum der Datenschutz in Deutschland die Corona-Krise verhältnismäßig gut zu überstehen scheint.