Es war wohl einer der größten Fehlkäufe während der Pandemie in Österreich: Die Republik kaufte im Frühjahr Millionen chinesischer Corona-Schutzmasken ein. Diese erwiesen sich allerdings als mangelhaft. Der Kauf war über das Südtiroler Unternehmen Oberalp gelaufen. Auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb hatte Masken eingekauft. Die Vorgänge riefen daraufhin die italienischen Behörden auf den Plan.
Wieso in der Causa in Südtirol bis in höchste politische Kreise ermitteln, wieso Österreich trotz früher Warnungen das Geschäft überhaupt einging und welche neuen Erkenntnisse nun aus abgehörten Telefonaten bekannt wurden, erklären Wirtschaftsredakteurin Renate Graber und ihr Kollege Fabian Schmid aus dem Innenpolitikressort des STANDARD.
Nachrichten
Thema des Tages Folgen
"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast vom STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit. Die Redaktion liefert die Antworten und die Hintergründe. Von Politik und Wirtschaft bis Chronik, Wissenschaft und Sport. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag um 17:00 Uhr. Moderation & Produktion: Tobias Holub, Margit Ehrenhöfer, Zsolt Wilhelm, Antonia Rauth
Folgen von Thema des Tages
1690 Folgen
-
Folge vom 26.01.2022Wie Österreich Millionen mangelhafte Masken kaufte
-
Folge vom 25.01.2022Boris Johnson: Ist die Party jetzt vorbei?Ist "die Party" – und damit seine Amtszeit – für Boris Johnson wirklich gelaufen, wie man von der britischen Opposition hört? Seit Wochen steht der Regierungschef in der Downing Street öffentlich unter Druck, sein Rücktritt steht im Raum. Der Grund sind Partys, die er gefeiert haben soll, während in Großbritannien strikte Lockdowns wegen der Corona-Pandemie galten. Nun wurde auch noch bekannt, dass es eine Geburtstagsfeier für Johnson selbst gegeben haben soll, bei der ebenfalls gegen die Regeln verstoßen wurde. "In Gottes Namen, geh", forderte daraufhin sogar ein konservativer Parteikollege. Großbritannien-Korrespondent Sebastian Borger erklärt, ob der britische Premierminister diese Krise noch überstehen kann.
-
Folge vom 24.01.2022Datenchaos: Gerät die Omikron-Welle außer Kontrolle?Omikron sorgt in Österreich für rasant ansteigende Neuinfektionszahlen – so rasant, dass das offizielle Meldesystem nun nicht mehr mitkommt. Allein heute Montag wurden über 25.000 Neuinfektionen vermeldet. Wie viele genau es pro Tag zuletzt waren – das wusste seit letzter Woche keiner mehr so genau. Die zuständigen Behörden gaben die bereinigten Zahlen erst mit ordentlicher Verspätung bekannt. Doch von genau diesen Daten hängt viel ab – nicht zuletzt das Contact-Tracing. Oberösterreich geht bereits davon aus, die Nachverfolgung bald ganz aufgeben zu müssen. Bricht Österreichs Verwaltung unter der Datenlast der Pandemie zusammen? Was bedeutet das für Infizierte und Kontaktpersonen? Und wie können wir dieses Datenchaos noch unter Kontrolle bringen? Darüber sprechen heute Muzayen Al-Youssef, Sebastian Fellner und David Krutzler aus dem innenpolitischen Ressort des STANDARD.
-
Folge vom 22.01.2022Sollte jedes Kind zur Geburt 10 000 Euro bekommen?Diese Woche erscheint die 10.000e Ausgabe des STANDARD. Wir wollen deshalb aber nicht zurückblicken, sondern nach vorne. Wir stellen die provokante Frage: Sollte der Staat Österreich jedem Kind zur Geburt 10.000 Euro schenken? Nicht bar auf die Hand – sondern in Form einer Investition. Die Gewinne daraus sollen erst ausbezahlt werden, wenn das Kind in Pension geht. So könnten wir alle mit 65 als Millionäre in den Ruhestand gehen und unseren Kindern einen besseren Start ins Leben ermöglichen – behauptet zumindest der Milliardär und Hedgefond-Manager Bill Ackman. Wie seine Theorie funktionieren soll und ob die Idee in der Realität bestehen könnte, erklärt Zukunftsredakteur Jakob Pallinger.