Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban-Logo

Kultur & Gesellschaft

Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban

Wer Musik liebt, kennt seine Stimme: Peter Urban ist ein absoluter Musik-Insider, der mit seiner unvergleichlichen Art Geschichten erzählen kann. Er war schon auf über 5.000 Konzerten, trifft bis heute die Großen des Musikgeschäfts und ist selbst Musiker. Im Podcast Urban Pop trifft er auf den NDR-Musikjournalisten Ocke Bandixen. Sie reden über Weltstars von Bowie bis Springsteen, von Johny Cash bis Taylor Swift, über Bands von den Beatles bis U2, über Insider-Stories und Musik-Historie. Ein Muss für alle Fans von guten Gesprächen über gute Musik.

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Folgen von Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban

113 Folgen
  • Folge vom 30.01.2026
    Phil Collins
    Sein Können als Schlagzeuger ist unbestritten, seine Erfolge auch als Solokünstler immens, seine weltweite Fangemeinde ist groß. Ihm wurde es schnell langweilig, so beschreibt Phil Collins es selbst in seiner Autobiographie „Da kommt noch was“. Schon in den 70er Jahren trommelte er neben Genesis bei der Jazzfusion-Band „Brand X“, spielte auf den Solowerken von Peter Gabriel und auch Steve Hackett mit. Als Genesis Ende der 70er Jahre länger pausierte, begann er, eigene Lieder zu schreiben und aufzunehmen. Sein Privatleben, die Trennung von seiner ersten Frau Andrea und den Kindern setzte eine Welle von melancholischen Liebesliedern wie dynamischen Songs frei, die auf „Face Value“ Anfang der 80er Jahre veröffentlicht wurden. „In the air tonight“ wurde ein unerwarteter Hit. Der ungewöhnliche Sound und das markante Schlagzeug-Solo in der Mitte des Songs machten Phil Collins zu einem bekannten Einzel-Musiker. Er war auch als Produzent gefragt, unter anderem bei Eric Clapton, Frida von Abba und Robert Plant. Nach zwei weiteren Solo-Alben und einer ebenfalls weltweit erfolgreichen Karriere mit Genesis schien es kein Halten zu geben: Phil Collins sang, trat auf, komponierte, spielte Schlagzeug, schrieb Filmsongs: seine Musik wurde überpräsent und er – wie er selbst in seinen Erinnerungen schreibt – „übertrieb es“. Die fehlenden Pausen belasteten erst sein Privatleben, dann auch nachhaltig seine Gesundheit. Weitere Alben und Tourneen waren überaus erfolgreich. Er aber litt unter Trennungen, Einsamkeit und zunehmend an einer Alkoholsucht. Nach insgesamt sechs Solo-Alben und einem mit Coversongs aus dem Motown-Archiv veröffentlichte er nur noch vereinzelt neue Werke, darunter die Musik für das „Tarzan“-Musical sowie den Film „Bärenbrüder“. Nach einer missglückten Rückenoperation 2009 kann Phil Collins nicht mehr Schlagzeug spielen, langes Stehen ist ihm unmöglich, beim Gehen benötigt er einen Stock als Gehhilfe. Inzwischen hat er sich aus dem öffentlichen Leben und dem Musikleben weitgehend zurückgezogen. Peters Playlist für Phil Collins: Face Value (1981): In the air tonight, This must be love, Behind the lines, Hand in hand, Missed again, If leaving me is easy Hello, I must be going! (1982): I don’t care anymore, I cannot believe it’s true, Thru these walls Against All Odds (Soundtrack, 1984): Against all odds (Take a look at me now) No Jacket Required (1985): Sussudio, One more night, Take me home, We said hello goodbye Buster (Soundtrack, 1988): Two hearts But seriously…(1989): Something happened on the way to heaven, I wish it would rain down, Another day in paradise Serious Hits…Live (1990) Both Sides (1993): Can’t turn back the years, Everyday Dance Into The Light (1996): Dance into the light, Wear my hat Tarzan (Soundtrack, 1999): You’ll be in my heart Mit Brand X: Morrocan Roll (1977): Sun in the night, Hate zone Product (1979): Don’t make waves, Soho Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
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  • Folge vom 04.12.2025
    Bob Dylan - die späten Jahre (1)
    Bob Dylan, der wiedergeborene Christ? Er meinte das sehr ernst. Ab Ende der 1970er Jahre kamen drei Alben mit Bekenntnissen und biblischen Bildern heraus, musikalisch zum Teil herausragend. Anfang der 1980er war es damit vorbei. Bob Dylan geriet künstlerisch in eine Sackgasse. Zwar nahm er nach wie vor Alben auf und hatte ein treues Konzertpublikum. Aber Dylan zweifelte an sich, an seiner Stimme, an den Aufnahmen seiner neuen Lieder, auch wenn zahlreiche hochkarätige Musiker sich geradezu darum rissen, mit ihm aufzunehmen. Erst mit dem Kanadier Daniel Lanois fand er einen Produzenten, der seine Lieder so einfangen konnte, dass ihre Stärke klar wurde. Das Album „Oh Mercy“, 1989, wurde zum künstlerischen Wendepunkt, wieder einmal. Düstere Westernballaden, gospelartige Hymnen, scheinbar einfache Folksongs – Dylan schuf Lieder voller Tiefe und literarischer Güte. Mit „Time Out Of Mind“, einige Jahre später, stieß er dann die Tür zu einem großen Alterswerk auf. Musikliste: Slow Train Coming (1979): Gotta serve somebody, Precious angel, Slow train, When you gonna wake up, When he returns Shot Of Love (1981): Lenny Bruce, Watered-down love, Every grain of sand Infidels (1983): Jokerman, Sweetheart like you, Neighborhood bully, Union sundown, I and I, Don’t fall apart on me tonight Empire Burlesque (1985): Tight connection to my heart, I’ll remember you Knocked Out Loaded (1988): Brownsville girl Down In The Groove (1988): Silvio Oh Mercy (1989): Political world, Where teardrops fall, Ring them bells, Man in the long black coat, Most oft he time, Shooting star Under The Red Sky (1990): Under the red sky, Born in time, God knows, Handy Dandy, Cat’s in the well The 30th Anniversary Concert Celebration (1993): My back pages Time Out Of Mind (1997): Love sick, Standing in the doorway, Tryin‘ to get to heaven, Not dark yet, Make you feel my love, Highlands Love And Theft (2001): Tweedle Dee & Tweedle Dum, Mississippi, High water, Po‘ boy Modern Times (2006): Thunder on the mountain, When the deal goes down, Workingmen‘ blues #2 Compilations & Live-Alben: The Bootleg Series Vol. 7: No Direction Home, The Soundtrack (2005) MTV Unplugged (1995) Live At Carnegie Hall 1963 (2005) The 1966 Live Recordings (2016) Traveling Wilburys: Traveling Wilburys Vol. 1(1988): Dirty world, Margarita, Tweeter and the monkey man Traveling Wilburys Vol.3 (1990): Inside out, If you belonged to me, 7 deadly sins, Where were you last night? Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: 11 km / https://1.ard.de/11KM_Podcast Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
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  • Folge vom 20.11.2025
    Bob Dylan - die mittleren Jahre
    Ein Folksänger, ein Rockmusiker, ein Jugendidol, das keines sein wollte. Bob Dylan hatte die Popmusik Ende der 1960er Jahren schon mehrfach stark geprägt mit seinen lyrischen und politischen Texten, mit kraftvoller Musik. Nach einem Motorradunfall hatte er sich mit seiner Familie in das Künstlerstädtchen Woodstock zurückgezogen. Nach dieser Pause weitete Dylan sein künstlerisches Schaffen aus: Countrymusik, Bluesrock, Bluegrass, Coverversionen – so manchen Fan irritierte er damit, ebenso wie mit folgenden radikalen Wendungen. Zwischenzeitlich trat er wieder mit „The Band“ auf und belebte alte und neue Werke mit kraftvoller Rockmusik. Mitte der 1970er Jahre schuf Dylan spätestens mit den Alben „Blood On The Tracks“ und „Desire“ neue Meilensteine, bittere Abschiedsgesänge, brennende Anklagen, zarte Balladen. Auf der sogenannten Rolling Thunder-Tournee versammelte er alte und neue Weggefährten und zog als chaotischer Musik-Wanderzirkus von Stadt zu Stadt. Aber Dylan stand auch da erst auf der Schwelle zu noch viel radikaleren Wendungen: ein Künstler, der weiter auf der Suche blieb. Musikliste: Nashville Skyline (1969): I Threw It All Away, Lady, Lady, Lay, Tonight I’ll be staying here with you New Morning (1970): If Not For You, Day of the Locusts, Went to See the Gypsy, If dogs run free, New Morning, One more weekend, Three angels, Father of night Bob Dylan’s Greatest Hits Vol. II (1971): Watching the river flow, When I paint my masterpiece, I shall be released Pat Garrett & Billy The Kid (1973): Knockin‘ on heaven’s door Planet Waves (1974): On a night like this, Going, going, gone, Forever Young-Slow Version Blood On The Tracks (1975): Tangled up in blue, Simple twist of fate, You’re a big girl now, You‘re gonna make me lonesome when you go, Shelter from the storm, Buckets of rain The Basement Tapes (1975): Tears of rage, This wheel’s on fire Desire (1976): Hurricane, Isis, One more cup of coffee, Romance in Durango, Sara Street-Legal (1978): Changing oft he guards, Baby stop crying, Is your love in vain?, Senor, Where are you tonight? Compilations & Live-Alben: Before The Flood (1974) Bob Dylan At Budokan (1978) The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live Recordings Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: Mein Mensch – Begegnungen die das Leben verändern / https://1.ard.de/mein-mensch Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
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  • Folge vom 06.11.2025
    Nick Drake
    Nick Drake ist eine der großen Schattengestalten der Popmusik. Seine traumschönen Lieder bezaubern heute noch die Welt, zu Lebzeiten jedoch waren sie nur wenigen bekannt. Drei Alben nahm der britische Singer/Songwriter ab Ende der 60er Jahre auf, melancholische Folkmelodien, die gut zu seiner Stimme und seinem markanten Gitarrenspiel passten. Nick Drake war zeitlebens ein Grübler und Außenseiter, er wurde durch den Misserfolg seines ersten Albums schwer erschüttert. Drogenexperimente und eine Neigung zu Depressionen belasteten ihn schwer. Dennoch nahm er zwei weitere Alben auf, bevor ein Suizid sein Leben beendete. Die leuchtenden Lieder dieser tragischen Figur der Musikgeschichte wirken aber noch heute, nicht zuletzt eine Fernsehwerbung brachte sie Millionen Menschen auch im neuen Jahrtausend näher und verschafften ihm schließlich die Anerkennung, die ihm zu Lebzeiten versagt geblieben ist. Musikliste: Five Leaves Left (1969): Time has told me, River Man, Three hours, Way to blue, Day is done, Cello song, The thoughts of Mary Jane, Man in a shed, Fruit tree, Saturday sun Bryter Layter (1971): At the chime of a city clock, One of these things first, Hazey Jane I, Fly, Poor boy, Northern sky Pink Moon (1972): Pink moon, Place to be, Which will, Things behind the sun, Know, Free ride, From the morning Time Of No Reply (aufgenommen 1967-68 & 1974, erschienen 1987): Time of no reply, I was made to love magic, Joey, Clothes of sand, Man in a shed, The thoughts of Mary Jane, Strange meeting II, Rider on the wheel, Hanging on a star Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: Was für Zeiten – Richling plus 1 / https://1.ard.de/Richlingplus1 Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
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