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Vierundzwanzigsieben Folgen
Willkommen zu Vierundzwanzigsieben – dem Podcast des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) und dem Krankenhaus Mara in Bielefeld. In diesem Podcast stellen wir Menschen aus dem EvKB und Mara vor – Menschen mit viel Expertise und genauso viel Herz. Über 5000 Mitarbeitende kümmern sich in unserem Universitätsklinikum 24/7 um Patientinnen und Patienten. Und das an 365 Tagen im Jahr. Daraus entstehen Beziehungen und Geschichten, die wir erzählen. Unser Moderator Philipp Katzmann ist nicht nur theologischer Direktor, sondern ein Zuhörer, Verbinder und Fragesteller, der mit viel Neugier und Empathie auf unsere Mitarbeitenden im Podcast eingeht. Robotische Präzisionseingriffe und Klinische Ethik – im EvKB und Krankenhaus Mara vereinen sich menschliche Zuwendung und christliches Werteverständnis mit einer jungen und modernen Universitätsmedizin. Human Touch und HighTech verknüpfen sich in Klinik, studentischer Lehre und Forschung. Als Teil des Universitätsklinikums OWL der Universität Bielefeld sind wir eine führende Institution in der Universitätsmedizin und gehören zu den zehn größten und wichtigsten Gesundheitseinrichtungen in NRW. Die zukunftsorientierten universitären Forschungsschwerpunkte wie Inklusive Medizin, Teilhabe, chronische Erkrankungen und assistive Technologien der Medizinischen Fakultät OWL an der Universität Bielefeld sind deckungsgleich mit der mehr als 150-jährigen DNA Bethels. Mit 1.755 Betten bieten wir als Haus der Maximalversorgung über 180.000 Patientinnen und Patienten in unseren 30 fachübergreifenden Zentren, Kliniken und Instituten die bestmögliche Behandlung. Hier bekommt hier mehr Infos: - EvKB im Netz: www.evkb.de - Mara im Netz: www.mara.de - EvKB und Mara bei LinkedIn: www.linkedin.com/company/evkbethel - EvKB und Mara bei Instagram: www.instagram.com/evkbethel
Folgen von Vierundzwanzigsieben
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Folge vom 04.11.2026#46: Onkologie: Zwischen Hoffnung, Ehrlichkeit und künstlicher Intelligenz I Dr. Enver AydilekÜber die rasanten Fortschritte in der Krebsmedizin, die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz und die Bedeutung von Hoffnung spricht Moderator Philipp Katzmann in dieser Folge von „Vierundzwanzigsieben“ mit Dr. Enver Aydilek, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel. Dr. Aydilek erklärt, warum neue Medikamente, Studien und Leitlinien die Behandlung von Krebs grundlegend verändern und wie Künstliche Intelligenz Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen kann, den Überblick über das schnell wachsende medizinische Wissen zu behalten. Gleichzeitig verdeutlicht er aber auch die Risiken, die aus dem vermehrten Nutzen künstlicher Intelligenzen innerhalb der Medizin hervorgehen können. Darüber hinaus geht es um die schwierige Balance zwischen Hoffnung und Ehrlichkeit, um individuelle Therapieentscheidungen und um die Frage, was Menschen auch dann Zuversicht geben kann, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist.
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Folge vom 14.10.2026#45: Psychisch krank und niemand sieht es? | Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski, Dirk Hamann & Pastor Dr. Bartolt HaaseÜber diese „nicht sichtbaren Erkrankungen“ spricht Moderator Philipp Katzmann in dieser Folge von „Vierundzwanzigsieben“ mit drei Gästen, die ganz unterschiedliche Perspektiven mitbringen: Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski, Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB, Dirk Hamann, Genesungsbegleiter in der Klinik mit eigener Krisenerfahrung, und Pastor Dr. Bartolt Haase, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Dirk Hamann berichtet von seinen eigenen Erfahrungen, von seinen Krisen und davon, wie daraus sein heutiger Beruf als Genesungsbegleiter entstanden ist, und darüber, was Betroffene von ihrem Umfeld benötigen. Udo Dannlowski erklärt, warum Zuhören und Gespräche so wichtig sind, welche Rolle Psychotherapie, medizinische Behandlung und Pflege im Zusammenspiel einnehmen und weshalb psychische Erkrankungen häufig eine längerfristige Begleitung erfordern. Und Pastor Dr. Bartolt Haase weitet den Blick: Wie gehen wir als Gesellschaft mit Menschen um, deren Erkrankung wir nicht sehen können? Welche Verantwortung haben Arbeitgeber und welchen Auftrag hat Bethel?
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Folge vom 23.09.2026#44: „Sie hören mir wenigstens zu“ I Univ.-Prof. Dr. Christian BienUniv.-Prof. Dr. Christian Bien ist Direktor der Universitätsklinik für Epileptologie im Krankenhaus Mara und für dieses Fachgebiet Lehrstuhlinhaber an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld. Im Gespräch mit Philipp Katzmann erzählt er, warum er ursprünglich Psychiater werden wollte, wie er zur Neurologie und Epileptologie kam und was ihn an seinem Arbeitsalltag bis heute begeistert. Dabei geht es um die Behandlung und Erforschung von Epilepsie, um Epilepsiechirurgie und die besonderen Möglichkeiten im Krankenhaus Mara. Univ.-Prof. Dr. Bien erklärt, wie Operationen Patientinnen und Patienten vor gefährlichen Stürzen schützen können, welche Fortschritte die Forschung bei entzündlichen Epilepsien gemacht hat und wie künstliche Intelligenz künftig die medizinische Arbeit unterstützen könnte. Außerdem spricht er darüber, warum es in der Begleitung chronisch erkrankter Menschen nicht nur ums Heilen, sondern auch ums Zuhören und um eine möglichst hohe Lebensqualität geht.
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Folge vom 12.08.2026#43: Wenn aus Schmerz eine Krankheit wird | Univ.-Prof. Dr. Wilfried WitteChronische Schmerzen begleiten Millionen Menschen – oft über Jahre hinweg. Doch wann wird aus einem Symptom eine eigenständige Erkrankung? In dieser Folge von „Vierundzwanzigsieben“ spricht Moderator Philipp Katzmann mit Univ.-Prof. Dr. Wilfried Witte, Ärztlicher Leiter der Schmerzmedizin am EvKB sowie Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Spezielle Schmerztherapie, über die Entwicklung der modernen Schmerzmedizin. Der Mediziner und Geisteswissenschaftler berichtet über die Geschichte der Schmerztherapie, den Wandel im Verständnis chronischer Schmerzen und die Bedeutung eines ganzheitlichen, biopsychosozialen Behandlungsansatzes. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Witte erklärt, warum chronischer Schmerz heute als eigenständige Erkrankung verstanden wird, welche Rolle psychische und soziale Faktoren spielen und weshalb der Weg zu einer besseren Lebensqualität oft nicht in der vollständigen Schmerzfreiheit liegt. Außerdem gibt er Einblicke in den Alltag der Schmerzmedizin am EvKB, spricht über aktuelle Forschung und räumt mit verbreiteten Missverständnissen rund um das Thema Schmerz auf.