Zu Halloween geht es um eines der gruseligsten Viren überhaupt, allerdings nur für Insekten: das Baculovirus. Florian Krammer erklärt, wie diese großen DNA-Viren Raupen von Motten und Schmetterlingen befallen, ihr Verhalten so verändern, dass sie ganz nach oben auf die Pflanze klettern, und sie dort verflüssigen, damit sich die Viruspartikel möglichst weit verteilen.
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Virologe und Impfstoffforscher Florian Krammer wirft in viroLOGISCH wöchentlich einen Blick in die Welt der Viren – von historischen Pandemien bis zu aktuellen Entwicklungen. viroLOGISCH ist ein Podcastwerkstatt Original, produziert zwischen New York und Wien. Weitere Infos und Links zum Podcast: https://linktr.ee/virologisch Fotocredit: MedUni Wien/feelimage
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Folge vom 04.11.2026#70 – Baculovirus: Das Virus, das seine Opfer verflüssigt
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Folge vom 28.10.2026#69 – Shamonda-Virus: Was hinter dem Todesfall in Frankreich stecktDas Shamonda-Virus ist ein Bunyavirus aus der Simbu-Serogruppe und eng mit dem Schmallenberg-, dem Akabane- und dem Oropouche-Virus verwandt. Entdeckt wurde es bereits 1965 in Ibadan in Nigeria, bekannt war es bisher als Erreger bei Rindern, Schafen und Ziegen, übertragen von Gnitzen. Im Sommer 2026 sorgte es für Ausbrüche in Rinderherden in der Schweiz, Deutschland, Österreich und weiteren europäischen Ländern, das Friedrich-Loeffler-Institut identifizierte dabei zwei neue Varianten.
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Folge vom 20.10.2026#68 – Winter is coming: Update zu Grippe, Corona und RSVEnde Oktober beginnt die Saison der Atemwegsviren, und Florian Krammer gibt einen Überblick, was zirkuliert und wie man sich schützen kann. Er erklärt, warum respiratorische Viren bei Kälte häufiger übertragen werden und wie Influenza zwischen Nord- und Südhalbkugel Ping-Pong spielt. Im Fokus stehen die drei Viren, gegen die es wirksame Mittel gibt.
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Folge vom 13.10.2026#67 – LCMV: Warum Mäuse im Haus ein Risiko sein könnenDas Lymphozytäre Choriomeningitis-Virus (LCMV) ist ein Arenavirus und eng mit dem Lassa-Virus verwandt, kommt aber anders als das Junin-Virus nicht nur in Südamerika vor, sondern weltweit in Hausmäusen. Florian Krammer erklärt, wie Menschen sich anstecken: meist über eingeatmeten Staub aus getrocknetem Urin, Kot oder Speichel von Mäusen, seltener über Bisse, verunreinigte Lebensmittel oder infizierte Haustiere wie Hamster. Die meisten Infektionen verlaufen unbemerkt, in Studien aus Kroatien und Bratislava haben bis zu 40 Prozent der Menschen Antikörper.