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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

376 Folgen
  • Folge vom 09.09.2025
    #284 Russlands Waffenarsenale: Unendliche Reserven?
    Am vergangenen Wochenende hat Russland die schwersten Luftangriffe seit Kriegsbeginn geflogen. Mehr als 800 Drohnen wurden auf Ziele in der Ukraine programmiert, dazu kamen Raketen. Ex-General Bühler geht davon aus, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Denkbar sei, dass Russland noch mehr Drohnen einsetzen könnte. Die Produktion läuft auf Hochtouren, China liefert die notwendigen elektronische Bauteile. Nicht alle neu produzierten Waffen werden dabei an der Front eingesetzt. Ein Teil fließt in die Arsenale, um dort die Lager zu füllen. Auch die Verluste halten sich nach Ansicht von Bühler derzeit in Grenzen. Im August habe Russland an der Front rund 30 Kampfpanzer eingebüßt, das sei deutlich weniger als früher. Ein weiteres Thema im Gespräch mit Host Christian Erll sind mögliche europäische Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Ex-General Bühler findet es richtig, in Szenarien zu denken und nicht alles breit in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Er lobt die Zurückhaltung der Bundesregierung in dieser Frage. In den Hörerfragen geht es unter anderem um den mutmaßlichen russischen Störangriff auf das Flugzeug von Ursula von der Leyen. Dieser wurde anfangs dramatischer dargestellt, als er in Wirklichkeit war. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. September geplant.
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  • Folge vom 03.09.2025
    #283 Verpufft die russische Offensive?
    Russland hat die Initiative im Ukraine-Krieg und ist in der Offensive. Doch bei hohen Verlusten kommen die russischen Truppen derzeit nicht entscheidend voran. Ist da eine Sommeroffensive gescheitert? Soweit würde Ex-Nato-General Erhard Bühler nicht gehen, weil gar nicht klar sei, welche Ziele genau Russland verfolge. Aber: "Die Ukraine ist längst nicht verloren und wird sich noch lange gegen den Aggressor behaupten können." Aus Russland kommen derweil fragwürdige Zahlen darüber, wie viel Gebiet man in diesem Jahr angeblich erobert hat in der Ukraine. Russische Erfolge gibt es dennoch, zum Beispiel bei Pokrowsk. Wir analysieren die militärische Lage im Podcast im Detail. Weitere Themen: "Neu-Russland" – Russland will eine Ukraine ohne Zugang zum Meer + China, Indien und Russland demonstrieren Geschlossenheit + GPS-Attacken: Wie Russland die Satelliten-Navigation von Flugzeugen und Schiffen stört. + Zum Stand der Friedensbemühungen + Wie lange hält Russland diesen Krieg durch? Podcast-Tipp: Putins Krieg – Interviews und Hintergründe https://www.ardaudiothek.de/sendung/putins-krieg-interviews-und-hintergruende/urn:ard:show:37f0223a9ecc3629/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. September 2025 geplant.
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  • Folge vom 26.08.2025
    #282 Was die Lieferung von ERAM-Raketen für die Ukraine bedeutet
    Die USA wollen der Ukraine offenbar Tausende ERAM-Raketen liefern. Sie haben eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern. Bezahlen soll Europa. In dieser Folge erklären wir, was die Raketen der Ukraine bringen. Ex-Nato-General Erhard erklärt, welche Ziele die Ukrainer damit ins Visier nehmen könnten. Es geht auch darum, unter welchen Umständen mit den ERAM-Raketen Ziele in Russland beschossen werden könnte. Die militärische Lage: Im Donbass haben die Russen jüngst Erfolge erzielt, aber auch die Ukraine hat an einzelnen Abschnitten Gelände gewonnen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, welche neuen Entwicklungen es beim russischen Vorstoß bei Pokrowsk gibt. Die Ukrainer haben hier Gegenmaßnahmen eingeleitet. Weitere Themen: Die Friedensbemühungen von Donald Trump und die russische Doppelstrategie + Streit zwischen der Ukraine und Ungarn: Es geht um Öl Im zweiten Teil des Podcasts geht es darum, wie sich aus der deutschen Gesellschaft heraus Hilfe für die Ukraine organisiert. Die Gäste: Melanie Gras, der Unfallchirurg Bastian Veigel und Matthäus Wanzek. Sie erzählen, wie sie der Ukraine helfen. Und wie es ist, wenn die Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, sterben. Links zu den Gästen des Podcasts: Melanie Gras (Ukraine-Hilfe Boppard): https://www.facebook.com/melligras und https://www.instagram.com/melspersonalfitness/ und https://dug-rhein-neckar.de/de (Bei Spenden an die DUG Rhein-Neckar bitte "Ukraine Hilfe Boppard" als Verwendungszweck angeben) Bastian Veigel: Kontaktaufnahme über folgendes Instagram-Profil: @bastianveigel Matthäus Wanzek: https://www.facebook.com/share/19nUY1sZ1E/ sowie https://www.facebook.com/share/1CJ57kMySs/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. September geplant.
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  • Folge vom 21.08.2025
    #281 Warum der Alaska-Gipfel ein Meisterstück russischer Diplomatie war
    Am 15. August 2025 fand auf einer US-Militärbasis in Alaska das USA-Russland-Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin statt. Das Fazit von Ex-General Erhard Bühler ist ernüchternd: Gut, dass man miteinander geredet habe, aber der Gipfel habe substantiell nichts gebracht. Die Ukrainer mussten stattdessen mit ansehen, wie US-Präsident Trump über den Tisch gezogen worden sei. Er habe zugelassen, dass der russische Präsident Putin auf der Weltbühne zurück sei. Putin habe in seiner Rede behaupten können, dass die Europäer, Ex-US-Präsident Biden und die Ukraine selbst Schuld am Krieg seien. An dieser kurze Rede sei tagelang im Kreml gefeilt worden. Sie sei ein Meisterstück der russischen Diplomatie. Putin spiele mit Trump und er spiele auf Zeit. Bühler hält die Skepsis darüber für berechtigt, ob es tatsächlich demnächst ein Dreiertreffen zwischen Putin und Selenskyj mit Trump geben werde. So etwas müsse eigentlich mit zahlreichen bilateralen Treffen vorbereitet werden. Ein Deal unter vier oder sechs Augen sei nicht belastbar. Die Diskussion über eine Friedenstruppe und eine deutsche Beteiligung hält Bühler für verfrüht und nicht hilfreich. Ein tragfähiger Waffenstillstand sei Grundvoraussetzung und nicht absehbar. Im Podcasts geht es auch um das aktuelle Kriegsgeschehen. In der vorigen Nacht hatte es schwere Luftangriffe der Russen mit rund 600 Flugkörpern gegeben. Der Krieg am Boden gehe an bekannten Brennpunkten wie der Sumy-Region und bei Charkiw weiter. Bei Pokrowsk gelingt es der russischen Armee zunehmend, den Ring um die Stadt zu schließen. Stichwort "Flamingo": Bühler erklärt, was er über den neuen Marschflugkörper der ukrainischen Armee weiß. Zu Gast im Podcast ist ARD-Korrespondent Nils Bula. Er erzählt, was er in Kiew und Odessa erlebt, wie die Menschen mit den nächtlichen Dauerangriffen umgehen. Viele Ukrainer suchten bei Luftalarm oft keinen Schutz mehr, weil sie auch schlafen und den Alltag meistern müssten. Die Luftangriffe machten die Menschen mürbe, sie wollten sich aber Russland nicht unterwerfen. Von einer Befreiung der Krim sei aber auch nicht mehr die Rede. Und ein Tipp: MDR-Schwerpunkt zum Zivilschutz: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/zivilschutz-bevoelkerungsschutz-warnen-katastrophenschutz-hilfe-100.html Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de, oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2025 geplant.
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